@DavidKuchenbuch

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Historian, Uni Oldenburg. Cultural history, media history, history of knowledge. Research topics: Globalisms, social engineering.

I also post photos of buildings I like (no technical know-how involved, no critical context provided)

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Orcidhttps://orcid.org/0000-0002-1645-1426
Ich verstehe natürlich die politische Taktik, dass man vor allem frühere Auswahlentscheidungen für künftige Generationen forcieren will, die sich dann idealiter Mitte 30 umorientieren sollen. Aber es ist schon bitter zu lesen, dass Leute wie ich in diesem (ohnehin verlorenen) Kampf keine Rolle mehr spielen. 2/2

Was mich an der Berichterstattung zunehmend nervt, ist, dass es jetzt oft heißt, den Menschen sei die Unsicherheit BIS Mitte 40 nicht zuzumuten. Als sei es für die meisten Wissenschaftler*innen ÜBER 45 vorbei mit der Unsicherheit, als würden die nicht auf Dauerstellen gelandeten sich mit Erreichen eines bestimmten Alters in Luft auflösen (was sie nicht tun, sie klammern sich erst recht an ihre prekären Stellen, denn anderswo will sie keiner). 1/2

https://taz.de/Prekaere-Arbeitsbedingungen-an-Unis/!6185974/

#IchbinHanna
#wisszvg

Prekäre Arbeitsbedingungen an Unis: Jetzt verärgert Bär auch noch die For­sche­nden

Erst die Bafög-Absage, nun ein Reförmchen gegen prekäre Arbeitsverhältnisse an Unis. Und wieder steht die Wissenschaftsministerin in der Kritik.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Der VHD kritisiert den Gesetzesentwurf zur Neugestaltung der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung", der ins Kabinett eingebracht werden soll. Der VHD fordert eine breite Diskussion, in der auch die fachhistorische Perspektive eingebracht werden soll.
… Hörenswert ist z.B. Andrea Geier (hier ca. ab Minute 29) zu Lernprozessen im Umgang mit den destruktiven „Anfragen“ der AfD zur Geschlechterforschung auf Landesebene: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/historikertags2025_wissenschaftsfreiheit
Die Freiheit der Geschichtswissenschaft. Bedrohungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts | L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

Die Wissenschaftsfreiheit wird weltweit bedroht. Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropa­kunde (DGO) etwa wurde von der Russischen Regierung als „extremistische Organisation“ eingestuft. Auf die Zusammen­arbeit mit der DGO stehen Haftstrafen in Russland und in mit Russland verbündeten Staaten. In Deutschland wurden die Server der Organisation durch Hackerangriffe lahmgelegt und ausgespäht, mit bisher ungewissen Folgen für die Mitglieder. Doch die Gefahr geht nicht allein von Russland aus. Die Auswirkungen, die etwa Donald Trumps Feldzug gegen Kultur, Zivilgesellschaft, freie Medien und eben auch die Wissen­schaftsfreiheit in den USA haben werden, sind im Moment noch in keiner Weise abzusehen. Zu befürchten ist das Schlimmste. Und wie sieht es in Deutschland aus? Welche Folgen haben solche Entwicklungen für Wissenschaftler, die international vernetzt arbeiten? Was ist Wissenschafts­freiheit überhaupt und warum ist sie wichtig? Wo und wie wird sie bedroht? Und was können bzw. müssen wir tun, um Wissenschafts­freiheit dauerhaft zu sichern? Es diskutieren: Maren Röger (Leipzig), Andrea Geier (Trier), Debora Gerstenberger (Köln) und Johannes Grave (Jena). Moderation Anke Hilbrenner (Düsseldorf), Martina Winkler (Kiel).

L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung

Das ist ein weiterer wichtiger Text zur Lage der Wissenschaft, u.a. weil er nochmal klar macht, wie viel Wissen gerade die Gender Studies über die Taktiken der Angriffe von AfD und Vorfeldorganisationen auf die Wissenschaft haben, und dass man den Kolleg*innen entsprechend genau zuhören sollte, wenn man auch Fächer schützen will, die weniger "kontrovers" sind – das Adjektiv problematisiert der Beitrag nebenbei sehr überzeugend:

https://www.jmwiarda.de/blog/2026/05/19/die-bequeme-sorge-um-die-wissenschaftsfreiheit

#Wissenschaftsfreiheit
#GenderStudies

Die bequeme Sorge um die Wissenschaftsfreiheit

In Yesterday's IO Keynote Google declared war on the remnants of the Web.

While they packaged it as a lot of "AI" talk what their whole approach of decontextualizing information, of taking away links to sources and instead producing some LLM generated response means is that they want to establish a new abstraction layer on the web. Where Zuckerberg with his Metaverse failed Google is starting the next attack: Your website, your work no longer matters.

Well it matters as (unpaid) raw material for their synthetic text extruders but not as cultural artifact you can share with others.

This is a literal revolution but one against the participatory web, against us: The goal is to take away the web and guide people into Google's abstraction on top of it. An abstraction they control and moderate. It's about monopolizing access to information.

If you care about the web, about people's ability to participate in it as more than mere passive consumers, this needs to be taken seriously. De-Googlifying your mental apparatus becomes more urgent today. Find other search engines, don't use their browser. Or wake up in a slopified AOL kind of environment.

Einsamkeit als Gesellschaftsdiagnose in den USA | zeitgeschichte-online.de

Einsamkeit als Gesellschaftsdiagnose in den USA. , Florian Hannig, Mi., 20.05.2026 - 12:00

Hochschule: Jetzt bin ich Tellerwäscher, aber mit Doktortitel

Meine Karriere als Geisteswissenschaftler an einer großen Universität endet abrupt. Ich werfe mich in den Jobmarkt, ringe mit Scham und merke: Keiner braucht mich.

DIE ZEIT

Viel wurde darüber gestritten, wie man das Potsdamer Treffen beschreiben darf. Wisst ihr noch? Nius, Tichys Einblick, Süddeutsche, LTO, sogar Tagesschau hat berichtet als das Berliner Landgericht nach verschiedensten Klagen an verschiedenen Gerichten feststellte: die Kernaussage von uns (@correctiv_org) sei rechtswidrig, nämlich, dass es auf dem Potsdamer Treffen um einen "Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger" gegangen sei. 

In einem anderen Fall zur Konferenz hat jetzt eine Instanz höher das Kammergericht entschieden.

Turns out: „Deportationskonferenz” ist okay.

Das @politicalbeauty.bsky.social hat recht bekommen, das Berliner Landesgerichtsurteil wurde damit einkassiert.

Das lustigste daran ist: die beziehen sich auf die Eidesstattliche Erklärung eines Teilnehmers. Nicht von Ahrens, sondern von Vosgerau. Und als wir dessen Anwalt fragten, reagierte er mit logisch unhaltbaren Widersprüchen.

Dass nun aber hierzu so wenig berichtet wird, zeigt, wie mächtig die rechte Diskursmaschinerie mittlerweile schon ist. Denn das Berliner Gerichtsurteil gegen Correctiv ist ja bis heute nicht rechtskräftig. Und es landet nun vor dem selben Kammergericht. Lest selbst:

https://correctiv.org/aktuelles/afd/2026/05/19/kammergericht-treffen-in-potsdam-darf-als-deportationskonferenz-bezeichnet-werden/

Kammergericht: Treffen in Potsdam darf als „Deportationskonferenz“ bezeichnet werden

Ein Gericht hat dem Künstler Philipp Ruch gestattet, das Potsdamer Treffen vom November 2023 weiter als „Deportationskonferenz“ zu bezeichnen. Streitgegenstand war ein Tweet über die eidesstattliche Versicherung eines Teilnehmers.

correctiv.org
Ich beobachte seit 2-3 Jahren, dass alle in der Wissenschaft 'dürfen': 'Ich durfte etwas vorstellen', 'Ich durfte etwas veröffentlichen'... Warum redet ihr so? Bei diesem Höchlichkeitssprechakt liegt der Fokus auf dem Anderen, der euch annimmt und nicht auf eurer Expertise... #IchBinHanna #WissKomm