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Fall Skripal - Russische Behörden wollen Akten-Einblick

Russische Behörden haben Großbritannien offiziell um Einblick in die Ermittlungen zu dem Giftanschlag in Salisbury gebeten. Die Tochter des Ex-Agenten Sergej Skripal sei russische Staatsbürgerin, hieß es in einer Mitteilung des Staatlichen Ermittlungskomitees in Moskau. Die britischen Behörden seien aufgefordert, die Kopien ihrer Akten zu übermitteln. Großbritannien macht Russland für den Anschlag verantwortlich. Nach jüngsten Erkenntnissen britischer Ermittler kamen Skripal und seine Tochter offenbar an der Eingangstür ihres Hauses mit dem Nervengift in Kontakt. Als Reaktion auf westliche Strafmaßnahmen in dem Fall erwägt Russland angeblich die Schließung des US-Generalkonsulats in St. Petersburg. Das berichtete die Zeitung "Iswestija" unter Berufung auf Quellen im russischen Außenministerium. In Solidarität mit Großbritannien haben die USA und die meisten EU-Staaten, darunter Deutschland, russische Diplomaten ausgewiesen.