Wobei ich mir neben diesem "Wir erhöhen die Mietpauschale" immer einen Automatismus wünschte, dass an die Studierendenwerke parallel eine Summe ausgezahlt würde, um den Bau neuer Wohnheime zu finanzieren. So würden die nötigen Mietzuschüsse langfristig auch sinken.
@teichralle @ulrichkelber Das wäre nicht nur bei Studiwohnungen ein Ding.
Ich wäre für eine Sondersteuer in angespannten Wohnlagen (wenn weniger als 3% Leerstand besteht). Alles was mehr als 10% über dem Mietspigel liegt, wird als Sondersteuer für den Bau neuer Wohnungen herangezogen.
Und Strafsteuer für genehmigten Bau, der 6 Monate nach Bauantrag nicht begonnen wird, als Ausgleich für die Baugenehmigungsfiktion nach 3 Monaten.
@asltf @Nephele @teichralle @ulrichkelber
Mit einer angemessenen Besteuerung von Kapitalgewinnen hätte man genug Geld um die Kapitalgewinne über ausgezahlte Mietzuschüsse, Wohngeld etc. zu ermöglichen.
Wenn man kapitalgewinne aber geringer besteuert als Arbeit, dann bezuschusst Arbeit Kapitalgewinne.
Wir haben in der Bankenkrise Vermögen gerettet, haben aber Angst davor Vermögen so zu besteuern das das ganze Geld wieder in den Haushalt zurückfließt
@ulrichkelber
Am Anfang hatte man Geld für Pendlerpauschale, Agrardieselsubvention, Mütterrente...
jetzt hat man kein Geld für Pflegebedürftige, Kranke, Behinderte...
Die Frage muß erlaubt esin, ob das Bafög steigen sollte.
Früher haben weniger als die Hälfte eines Jahrgangs studiert. Heute können es sich merh als die Hälfte leisten.
@ulrichkelber Es geht nicht um eine Kürzung, sondern nur darum, ob erhöht werden soll.
Vielleicht gibt es in der Gesellschaft Bedürftigere, die dringender das Geld bräuchten.
Das möchte ich jetzt mal anzweifeln. Es wird auf das Einkommen/Vermögen der Eltern zurückgegriffen. Den Konflikt muss man als Studierende:r -im Zweifel- erstmal bereit sein, einzugehen.
Mal ganz unabhängig davon, dass es wieder weniger junge Erwachsene aus Nicht-Akademiker-Haushalten an Unis gibt. Was z.T. schon in den Schulen vorprogrammiert wird.
@teichralle @ulrichkelber Vielleicht könnte man das Budget des Bafögs ja so verteilen, dass bei den unteren Einkommen mehr ankommt.
Bei den oberen werden welche leer ausgehen, aber die oberen konnten es sich schon immer leisten.
Mein Großvater hat noch Schulden für das Studium seiner Kinder aufgenommen, die er noch als Rentner abbezahlen mußte.
@ulrichkelber zu wenig Studenten?
Gerade werden reihenweise Akademiker arbeitslos.
Handwerker und praktisch arbeitende Menschen fehlen jetzt schon und wenn alle Boomer in Rente gehen, wirds düster.
Viele Akademiker-Jobs macht künftig ide KI. Sie repariert aber weder Autos oder im Haus etwas.
@1alterBommer
Zu wenig Studierende, genau. Das war die Aussage von OECD & IWF. Bestimmt kann @ulrichkelber die Quellen raussuchen wenn du freundlich fragst. Dann kannst du selber nachlesen woher die Aussage kommt.
Ein Detail ist vllt noch wichtig: Für eine Reihe von Berufen die du noch als (Ausbildungs-) Handwerk kennst ist heute ein Studium nötig.
Und schliesslich: Dein Bauchgefühl was fehlende Handwerker*innen angeht widerspricht nicht der ursprünglichen Aussage. Kann beides korrekt sein.
@musevg @ulrichkelber Mein Verdacht ist, dass die Studie nicht aktuell ist, was die Datenlage angeht, die analysiert wurde.
Die Entwicklung der KI ist so rasend schnell und bestimmt nicht berücksichtigt.
Dass man ehemalige Handwerkerberufe akademisiert hat isrt m.E. Quatsch, weil sich die Bezahlung deshalb auch nicht verbessert.
@1alterBommer
Kennst du den Unterschied zwischen Fakten und Meinung/Vermutung/Verdacht?
Lies doch erst mal die Studie(n), dann kannst du ein informiertes Urteil fällen. Alles andere bringt niemanden weiter.
Habe leider keinen Zugriff auf die Studien.
Habe in den Nachrichten nur die 2 Meldungen gesehen.
1, besagte Studie: wir haben zu wenig Studenten
2. lt. Arbeitsagentur werden zur Zeit immer mehr Akademiker arbeitslos, was diese besonders hart trifft, weil sie dachten als Akademiker seine sie gefragt.
Die Nachrichten passen für mich nicht zusammen.
@1alterBommer Siehe meinen Toot von oben:
"Bestimmt kann @ulrichkelber die Quellen raussuchen wenn du freundlich fragst. Dann kannst du selber nachlesen woher die Aussage kommt."
Quellen ≠ Nachrichten. Lies doch nach was OECD und IWF genau über die Student*innen in DE schreiben.
Ich zweifle die Statistik als solche gar nicht an, nur deren Aktualität, was die Aussagekraft der Ergebnisse angeht.
@musevg Auf welcher Basis ich zweifle?
Habe innerhalb kurzer Zeit in den Nachrichten die 2 Meldungen gesehen.
1, besagte Studie: wir haben zu wenig Studenten
2. lt. Arbeitsagentur werden zur Zeit immer mehr Akademiker arbeitslos, was diese besonders hart trifft, weil sie dachten als Akademiker seine sie gefragt.
Die Nachrichten passen für mich nicht zusammen.
@1alterBommer
Ich möchte bzgl KI und Prognosen zu etwas Zurückhaltung raten. Als ebenfalls alter Boomer, aus dem Bereich IT, habe ich diverse neue Entwicklungen erlebt. KI ist in der Tat „rasant“, aber derzeit sind wir noch in der Phase, in der Propheten ein Wunder versprechen und das Management schon mal auf Verdacht Leute kündigt. Auf dieser Basis sollte man noch nicht die Unis abschaffen.
Es gibt derzeit auch widersprüchliche Nachrichten:
Habe in den Nachrichten nur die 2 Meldungen gesehen.
1, Eine eU Studie: wir haben zu wenig Studenten
2. lt. Arbeitsagentur werden zur Zeit immer mehr Akademiker arbeitslos, was diese besonders hart trifft, weil sie dachten als Akademiker seine sie gefragt.
Die Nachrichten passen für mich nicht zusammen.
@1alterBommer ich meine zu verstehen, was du sagen willst, und natürlich werden dir sehr viele wie auch ich zustimmen, das die genannten Gruppen ebenfalls bedürtig sind.
Hast du aber mal innerlich abgeklopft, ob du dich eventuell von diversen öffentlichen Äußerungen hast verleiten lassen, bedürftige Gruppen gegeneinander auszuspielen, während „Wirtschaftsförderungen“ und „Schutz der Leistungsträger“ immer flüssig durchgehen?
@othmar @ulrichkelber
1 von 2
Sind Studenten eine bedürftige Gruppe?
Es gibt im GG das Sozialstaatsprinzip, d.h. unter anderem. SOZIALE Marktwirtschaft.
Man kann sich streiten, in wie weit oder ob Studentenunterstützng darunter fällt.
Unterstützung für Kranke und Pflegebedürftige fällt auf jeden Fall darunter, hier kann man allenfalls über die Höhe der Treiberunterstützung streiten.
@1alterBommer
Ich hoffe, die erste Frage war versehentlich verkürzt gestellt: ich hatte das Glück, ohne BaFöG studieren zu können und aufgrund meines Jobs hatten meine Kinder dasselbe Glück. Wir kannten aber genug sehr kluge Menschen aus ärmeren Haushalten, die nur aufgrund BaFöG ein Studium beenden konnten (und nur die bekommen BaFöG!).
Ja, diese Studenten sind bedürftig im sozialen Sinn (und außerdem ist BaFöG damit eine gute Investition für D)
@ulrichkelber , hatte der Bundesdatenschutzbeauftragte ein eigenes Fahrzeug, evtl. mit/ohne Fahrerin, evtl. Pool zur Verfügung? Wie wurde denn da das #Firmenwagenprivileg ausgelegt? Würde mich wirklich interessieren.
Weil ich bei allen Sparbemühungen noch keine nachvollziehbare Erläuterung gefunden habe, wie die Abschaffung einer zusätzlichen Besteuerung zu Mehreinnahmen führen soll.
Hab grad heute gesehen, wie vier Polizeimotorräder zu ner Privatfeier auf einem touristischen Aussichtspunkt gefahren sind. Wird da wohl der geldwerte Vorteil versteuert?