Der Einsatz US-amerikanischer Softwareprodukte in sicherheitsempfindlichen Bereichen stößt bei den deutschen Sicherheitsbehörden zunehmend auf Skepsis - zuletzt hat sich das Bundesamt für Verfassungsschutz @bfv_bund entschieden, auf das amerikanische Produkt #Palantir zu verzichten und stattdessen ein französisches, mithin also in Europa angesiedeltes System zu verwenden. Bereits vorher hatte #SchleswigHolstein @landesregierung begonnen, die Landesverwaltung von #Microsoft-Produkten auf das #Linux-gestützte #LibreOffice umzustellen.
Ich finde, das ist erneut ein Anlass, auch im #DRK im Sinne des Rotkreuz-Grundsatzes #Unabhängigkeit zu überdenken, besser auf freie Software umzustellen. Für die #DigitaleSouveränität im Roten Kreuz wäre das sehr sinnvoll! #digitalsouveranity

Absage an Palantir: Verfassungsschutz-Entscheidung könnte Signalwirkung entfalten
Mit der Entscheidung des Bundesamts für Verfassungsschutz, künftig auf die französische Software ChapsVision statt auf Palantir zu setzen, gewinnt die Debatte um digitale Souveränität in Deutschland neue Dynamik. Während SPD, Länderregierungen und Teile der Union europäische Alternativen zunehmend offen unterstützen, gerät der Einsatz der umstrittenen US-Software in mehreren Bundesländern politisch unter Druck.