Vorsicht: Union, Polizeigewerkschaften und Verkehrsverbände verbreiten Falschinformationen zu einer möglichen Entkriminalisierung von Fahren ohne Ticket!

FAKT: Eine Entkriminalisierung führt *nicht* zu mehr Fahrten ohne Ticket. Das erhöhte Beförderungsentgelt bleibt bestehen, nur Gefängnisstrafen werden abgeschafft. Seit es in Köln keine Strafanträge wegen Fahren ohne Ticket mehr gibt, gab es dort sogar *weniger* Fahrten ohne Ticket.

FAKT: Einen Zusammenhang mit Angriffen auf Zugpersonal herzustellen ist unredlich und unseriös. Zugpersonal muss geschützt werden. Angriffe bleiben natürlich strafbar. Die Kriminalisierung von Fahrten ohne Ticket haben damit nichts zu tun (es geht um andere Delikte).

FAKT: Eine Entkriminalisierung entlastet Gefängnisse, Justizbehörden und - die Polizei. Sie müsste am meisten Interesse daran haben. Die Strafverfolgung für diese Bagatelle kostet jährlich 200 Millionen Euro.

FAKT: Die derzeitige Kriminalisierung führt zu enormen Leid. 9.000 Menschen kommen jedes Jahr ins Gefängnis, weil sie nicht genug Geld z.B. für eine Fahrt zum Arzt haben.

FAKT: Die Verkehrsbetriebe verlieren durch die Streichung der Haftstrafen kein Geld. Von den Geldstrafen, die Betroffene derzeit zusätzlich zu ihrem erhöhten Beförderungsentgelt zahlen müssen, sehen die Verkehrsbetriebe keinen Cent. Das Geld geht direkt in die Justizkasse.

Wir müssen jetzt gegen diese Falschinformationen ankämpfen. Nur dann ändert sich was. Wenn Du uns unterstützen möchtest, geht das hier: https://freiheitsfonds.de/#spenden
Freiheitsfonds

Niemand sollte fürs Fahren ohne Ticket hinter Gitter! Der Freiheitsfonds hat bereits rund 1600 betroffene Gefangene freigekauft.

Freiheitsfonds

@freiheitsfonds Kriminalisierung von Menschen, die nicht mal den ÖPNV bezahlen können ("Schwarzfahrer*innen).

Dagegen Betrügereien mit horrenden Geldsummen, aber geschickt angestellt, so dass Prozesse eingestellt werden:

Maut, Maskendeals, CumEx, Steuerhinterziehungen etc.
Von Scheuer, Spahn, Scholz & Co würde nie die Unschuld bewiesen!

#Schwarzfahren

@freiheitsfonds Die Polizei hat kein Interesse an einer Entkriminalisierung.

Akte auf. Schwarzfahrer:in. Akte zu. Statistik +1

Arbeitsplatz für sich und alle nachfolgenden Berufsgruppen gesichert.

@freiheitsfonds haben sie aber nicht, weil sie dann echte Polizeiarbeit leisten müssten, anstatt einfache Beute machen zu können.

Genau der selbe Mist wie mit der Cannabis-Legalisierung. Die Kiffer waren sogar noch einfachere Beute.

@freiheitsfonds Wenn die auch mal so über Parken in Feuerwehranfahrtszonen reden würden, könnte man sie fast ernst nehmen.
@freiheitsfonds Ich lese: "Die Polizei und Justiz hat nichts besseres zu tun als sich mit Schwarzfahrern zu beschäftigen."

@nakal @freiheitsfonds dann müssten sie ja vielleicht sogar Korruption aufdecken, möglicherweise in den eigenen Reihen...

Ähm... nö... da lässt sich die Statistik mit "Schwarzfahrern" und Hanf-Junkies viel leichter füllen

@freiheitsfonds Entkriminalisierung ist doch sowieso der falsche Begriff. "kriminell" bedeutet laut Duden "eine strafbare, verbrecherische Handlung darstellend". In dieser Hinsicht gibt es also keine Entkriminalisierung, vor der man warnen müsste, weil Fahren ohne Ticket kriminell bleibt.
@freiheitsfonds ich bin nicht nur für eine sogenannte "entkriminalisierung" (OWis sind immernoch scheiße teuer), ich bin nicht nur für eine "legalisierung", ich bin vielmehr dafür dass der sogenannte öffentliche Personennahverkehr öffentlich und damit für alle frei zugänglich unabhängig vom Einkommen gemacht wird - wenn es erst gar keine Tickets gibt, kann auch niemensch für das Nicht-Haben eines Tickets belangt werden.