Ich hätte schon gerne einen eigenen privaten Blog.

Es soll um Sysadmin-Zeug und Homelab-Anleitungen gehen.

Soweit ich es sehe, benötige ich lediglich einen Haftungsausschluss und eine Datenschutzerklärung für meine Anleitungen.

Kein Impressum mit Adresse.

Ich möchte meine private Adresse nichts ins Internet stellen. Punkt.

Wie handhabt ihr das auf eurer privaten, 100% nicht-kommerziellen Website?

EDIT: Danke für die Antworten. Die Website erstelle ich bereits mit hugo. Es geht mir vor allem um das Impressum und die Pflicht die Adresse anzugeben.

EDIT2: Nochmals danke für all die Antworten.
Ich denke, ich lasse es bleiben. Ist mir zu riskant.

#website #smallweb #impressum #datenschutz #selfhost #homelab

@patnat #Writefreely könnte das sein, was Du suchst. Bspw. unter https://text.tchncs.de/read
tchncs Reader

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tchncs
@patnat When you register your domain you can have your registrar place their address in the displayed ownership data at no extra cost. Possibly some providers will charge for this? I don't know but mine certainly didn't (UK based provider).
@patnat Wo GitHub noch gut war, habe ich meine Sachen einfach als Gist abgelegt.
Heute vielleicht bei Codeberg als statische Markdown?
@patnat Mein Blog läuft auf einem Mini-Server im Wohnzimmer, Domain per INWX, kein Impressum, aber eine Datenschutzerklärung.
https://blog.numerfolt.de
Numerfolts Blog - IT & Gaming | Theologie | Kreatives

Numerfolts Blog: Hier gibt es IT-Anleitungen, theologische Impulse & Artikel und kreative Beiträge.

@patnat Wobei ich seit dem Umstieg auf Caddy wohl ein paar Sachen vergessen hab einzustellen...
@patnat soweit ich weiß zählen so was wie Anleitungen etc zu redaktionell/journalistischen Leistungen und erfordern dadurch ein Impressum auf der Webseite. Was du tun kannst ist zum Beispiel einen Impressumdienst wie https://shop-flexdienst.de/ zu verwenden, damit du deine private Adresse nicht angeben musst.
Impressum-Service mit ladungsfähiger Adresse ab 3,33 € | Monat

Ladungsfähige Adresse für dein Online-Projekt: Website, Social Media, Shops, Bücher & mehr - anwaltlich geprüfter Impressumsservice

flexdienst
@patnat Wenn du Kontrolle über die Infrastruktur hast, und sicherstellen kannst, dass keine Cookies verwendet werden, keine Server von Dritten kontaktiert werden, und wenn du keine Server-Logs speicherst, dann kannst du auf die Datenschutzerklärung verzichten. Und auch ein Haftungsausschluss klingt für mich unrealistisch. Wie kommst du darauf, dass du einen brauchst?

@preya Ich weiß nicht, ob ich rechtlich gesehen einen Haftungsausschluss benötige.

Ist es bei Anleitungen notwendig zu schreiben, dass ich für die Korrektheit und evtl. Schäden auf irgendwelchen Produktivsystemen bei Firma X keine Verantwortung übernehme?

Dass es unvernünftig wäre einen privaten Blogger zu verklagen heißt ja nicht, dass es nicht passieren kann, leider.

@patnat Nein, sowas musst du nicht ausschließen. Das ist der Default. Sonst müssten wir ja in unserem Alltag ja ständig Haftungsausschlüsse verfassen. Dann bräuchten wir sowas auch für Backrezepte.

@patnat Bitte sag, dass Du nicht diesen "Haftungsausschluß" meinst: "Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantwortern hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden..."

Das ist nämlich gequirlte Kacke und sonst nichts!

@ubo Keine Ahnung, ob ich den benötige. Habe bei meinem Hoster nur die Datenschutzerklärung und das Impressum im Paket als "rechtlich benötigt" angezeigt bekommen.

unixe.de hat einen Haftungsausschluss für verlinkte Seiten und für eventuelle Fehler in den Anleitungen, die sie postet. An ihr orientiere ich mich etwas.

Wobei sie auch Bücher schreibt und verkauft, also kommerziell unterwegs ist.

@patnat ich bin kein Jurist, aber ich habe bisher immer gelernt: Du kannst alles mögliche im Leben ausschließen WOLLEN, aber ob das rechtswirksam möglich ist, das ist eine ganz andere Frage. Wäre das anders, würde ich auf unserem Auto einen Haftungsausschluß per Schriftzug anbringen und wäre grundsätzlich für nichts mehr verantwortlich. Du verstehst sicher, worauf ich hinaus will.

Es macht von der Logik her wenig Sinn etwas bewußt zu tun (Links zu setzten) und gleichzeitig zu sagen "Ich will aber keinerlei Verantwortung für mein Handeln übernehmen!"

Da würde ich mich im Zweifel bei Juristen, MINDESTENS aber einschlägigen vertrauenswürdigen Websites, die so etwas behandeln, schlau machen.

@patnat Datenschutzerklärung ohne Adresse? Dürfte genauso wenig zulässig sein wie Impressum ohne Adresse. Art. 13 Abs. 1 lit. a DSGVO sagt zwar nur "Name und Kontaktdaten", aber Kontaktdaten dürfte hier rechtlich zustellfähige Kontaktdaten erfordern. (Vgl. auch Sinn und Zweck etwa des dort ebenfalls genannten Vertreters.)

Und solange diese Zustellfähigkeit idR eine Adresse bedingt, dürfte ohne nicht möglich sein. (Klar kann das dann die Adresse eines Bevollmächtigten sein...)

@patnat nach dem was Du schreibst und vorhast , benötigst du ein Impressum - egal ob mit eigener Adresse oder einem Bevollmächtigten c/o-Founder-Svc. Da deine Website für allg. öff. Informationen (Anleitungen, etc PP.) zugänglich ist, gilt sie als geschäftsmäßig, unabhängig davon, ob sie kommerziell oder privat genutzt wird. In dieser Hinsicht ist der Gesetzgeber sehr starr, da es sich nicht um eine reine priv. Webseite handelt, mit Zugangsbeschränkung. Von daher könnte es zu einer Abm. führen.
@patnat zum anderen wird man hier keine rechtssichere und vor allem verbindliche Antwort erhalten; eine solche müsste ein RA(in) erst unter Anwendung der einschlägigen Rechtsnormen subsumieren und juristisch aufarbeiten. Da die Informationen hier idR. aus Gefälligkeit gegeben werden, findet der Grundsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" in deinem Kontext Anwendung. Ein Regress ist ausgeschlossen ☝️😉🤷‍♂️ Freundschaft ✊😊
@patnat wenn Du mich fragst, wie ich das handhabe: ich hab halt murrend ein Impressum mit Adresse drauf :-/

@claudius Ja, darauf würde es wohl hinauslaufen... Auch die Dienstleister mit einer c/o Adresse und Weiterleitung der eingescannten Post per Mail sind wohl nicht 100% sicher und seriös.

Ich denke, ich lasse es einfach.

@patnat also ich hab nur meinen Vornamen und Ortschaft drinnen. Mein Ort ist aber so klein, dass Post trotzdem ankommen würde. Kenne ansonsten keinen mit dem Namen im Ort.
Zusätzlich steht noch ne Email. Für Behörden ist es ja eh kein Problem, da die Domain mit vollem Namen und Adresse registriert ist.

https://datenkastl.de/about/
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