Rassismus ist nicht immer offensichtlich. Er zeigt sich nicht nur in Beleidigungen oder offener Gewalt, sondern auch in kleinen Gesten, Vorurteilen oder struktureller Benachteiligung. Hier ein paar Formen, die oft übersehen werden:
1. Alltagsrassismus: „Woher kommst du wirklich?“ – Fragen oder Kommentare, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe als „fremd“ markieren.
2. Struktureller Rassismus: Wenn Menschen wegen ihres Namens, ihrer Religion oder Herkunft schlechtere Chancen auf Wohnungen, Jobs oder Bildung haben.
3. Institutioneller Rassismus: Wenn Gesetze, Polizei oder Behörden bestimmte Gruppen systematisch benachteiligen.
Warum ist das für Betroffene ein ständiges Thema?
Weil Rassismus nicht „mal da und mal weg“ ist. Er ist wie ein Hintergrundrauschen – manchmal laut, manchmal leise, aber immer präsent. Betroffene müssen sich jeden Tag damit auseinandersetzen: beim Einkaufen, im Job, in der Schule, online.

Es geht nicht um „Empfindlichkeit“, sondern um Würde und Gleichberechtigung.

Was können wir tun?
- Zuhören, statt zu urteilen.
- Uns informieren und eigene Vorurteile hinterfragen.
- Betroffene unterstützen und uns gegen Diskriminierung stellen – auch wenn wir selbst nicht betroffen sind.

- Rassistische Vorfälle melden: Bei HiNT kannst du rassistische Vorfälle anonym und unkompliziert melden.

Rassismus abzubauen, ist eine gemeinsame Aufgabe. Fangen wir heute an. ✊🏽✊🏿✊🏻✊🏾

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