Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Das Konzept fossiler #Gewaltenergien spricht sich endlich herum! 👇 Ich vermisse jedoch bundesseitig ehrliche Anstrengungen für den Ausbau erneuerbarer #Friedensenergien , die ja auch Wohlstands- & #Heimatenergien sind! 🤔🇩🇪🇪🇺

„Bundeswirtschaftsministerin Katherina #Reiche hat Überlegungen von US-Finanzminister Scott Bessent über eine mögliche Lockerung der Sanktionen für iranisches Öl kritisiert.

"Jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht", sagte Reiche der "Bild"-Zeitung.

[…]

Reiche sagte dazu der "Bild", es könne "nicht in unserem Interesse sein, durch Lockerung von Ölsanktionen Regimes zu stärken, die für Unterdrückung und Terror im Inneren stehen oder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nach außen führen". Jeder Dollar für russisches Öl speise "auch die Kriegskasse", gleiches gelte für die Stabilisierung der Islamischen Republik in Teheran.“ #Deutschland #Iran #Russland #USA (1/2) https://www.n-tv.de/ticker/Reiche-bemaengelt-US-Plaene-zur-Lockerung-von-Sanktionen-fuer-iranisches-Oel-id30492057.html

Kritik an US-Vorstoß: Reiche bemängelt US-Pläne zur Lockerung von Sanktionen für iranisches Öl

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat Überlegungen von US-Finanzminister Scott Bessent über eine mögliche Lockerung der Sanktionen für iranisches Öl kritisiert.

ntv NACHRICHTEN

@BlumeEvolution Morgendlicher Spaziergang durchs zugegebenermaßen recht neue Wohngebiet:

Jedes zweite Haus hat PV, Solarthermie oder beides auf dem Dach, ohne dass es Pflicht wäre. In den vergangenen Monaten sind weitere Anlagen dazu gekommen. Das macht mir Mut.

Auch ich kann dem Wunsch, Subventionen abzubauen, etwas abgewinnen. Doch die politische Botschaft von Frau #Reiche liegt doch sehr schräg zur Welt- und Klimalage. Da könnte ich mir andere Subventionen vorstellen, die man abschafft.

@rotsinn

Neubauten und Bestand sind aber völlig unterschiedliche Dinge und das ist ein Problem.

Denn einerseits sind die Mehrkosten, einen Neubau direkt nach aktuellen Erfordernissen zu bauen, recht gering, andererseits ist da gerade ohnehin Kapital da.

Das sieht im Bestand dramatisch anders aus, und die „normale“ Sanierungsgeschwindigkeit reicht nicht im Ansatz aus.

@BlumeEvolution

@Saupreiss @rotsinn @BlumeEvolution Noch ein ganz anderes Problem: Mind. 10.000 Netzanschlussanfragen für Speicher stecken im Genehmigungsrückstau. Netzausbauprojekte hängen mind. ein Jahrzehnt hinter dem Erzeugungsausbau von Wind und Sonne. Die Politik feiert sich für den Rekordausbau bei der PV, sorgt aber nicht hinreichend für Speicherkapazitäten. Stattdessen sollen neue Gaskraftwerke bei Dunkelflauten helfen, die die Strompreise nach oben treiben und fossile Abhängigkeiten erhalten...
@Saupreiss @rotsinn @BlumeEvolution Erik Richter-Alten aus Berlin hat dazu einen guten Artikel bei LinkedIn veröffentlicht: "Willkommen im deutschen Strommarkt, März 2026".
Deutschland bezahlt das Ausland mittags dafür, unseren Strom zu nehmen. Abends kaufen wir ihn fossil zurück. Für 200 EUR/MWh. Jeden. Einzelnen. Tag. Willkommen im deutschen Strommarkt, März… | Erik Richter-Alten | 116 Kommentare

Deutschland bezahlt das Ausland mittags dafür, unseren Strom zu nehmen. Abends kaufen wir ihn fossil zurück. Für 200 EUR/MWh. Jeden. Einzelnen. Tag. Willkommen im deutschen Strommarkt, März 2026. Was hier passiert, ist ökonomischer Wahnsinn mit Ansage. Mittags produziert Deutschland so viel Solarstrom, dass wir ihn buchstäblich verschenken. 15 GW Nettoexport. Wir bezahlen das Ausland dafür, unseren Strom abzunehmen. Abends? Sonne weg. Speicher nicht da. Netz am Limit. Also springen Gaskraftwerke an und treiben den Preis über 200 EUR/MWh. Wir kaufen Strom zurück, den wir Stunden zuvor verramscht haben. Teurer. Fossiler. Absurder. Das ist kein Marktversagen. Das ist Infrastrukturversagen im Zeitraffer. Die Zahlen des Wahnsinns: Preisspreads von über 250 EUR/MWh innerhalb eines Tages. Export am Mittag, Import am Abend. Täglich. Zuverlässig. Vorhersagbar. Vorhersagbar. Das ist das Schlimmste daran. Jeder kennt das Problem. Jeder kennt die Lösung. Speicher. Netze. Flexible Lasten. Und trotzdem: 10.000 Netzanschlussanfragen für Speicher stecken im Genehmigungsstau. Netzausbauprojekte hängen ein Jahrzehnt hinter dem Erzeugungsausbau. Und die Politik feiert sich für Rekordzahlen beim PV-Ausbau. Rekordzahlen beim Ausbau. Rekordzahlen bei negativen Preisen. Rekordzahlen bei Preisspitzen. Alles gleichzeitig. Alles zusammenhängend. Niemand verbindet die Punkte. Was wir gerade tun: Wir bauen die Erzeugungskapazität eines Systems, das wir nicht gebaut haben. Wie ein Motor ohne Getriebe. Mehr Leistung, null Übertragung. Jede negative Stunde entwertet Erneuerbare. Jede Preisspitze füllt die Kassen fossiler Kraftwerke. Solange beides passiert, finanzieren wir mit dem Ausbau Erneuerbarer die Profitabilität von Gas. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Der PV-Ausbau ist kein Fehler. Er ist ein Erfolg. Aber ein Erfolg, den wir gerade systematisch entwerten, weil Speicher und Netze fehlen. Und das Irre: Alle wissen es. Keiner handelt schnell genug. März 2026. Sonne scheint. Preise negativ. System überfordert. Und abends verdient Gas das Geld des Jahres. Wie viele Jahre dieses Wahnsinns brauchen wir noch, bis Speicher und Netzausbau die gleiche politische Priorität bekommen wie der Erzeugungsausbau?| 116 Kommentare auf LinkedIn

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