Experte Mycle Schneider über Atom-Gefahr im Iran-Krieg
„Es besteht ein erhebliches Risiko“

16.03.2026

Auszug

Im Iran-Krieg sind bereits Atomanlagen beschädigt worden. Der Analyst Mycle Schneider sagt: Das Risiko für einen GAU im Nahen Osten ist da.

taz: Davon gibt es in Iran eines, in Buschehr.

Schneider: Genau, das Entscheidende ist nicht, was in Isfahan oder in anderen Atomanlagen passiert, sondern in Buschehr. Wie die Betriebssituation dort ist, weiß ich nicht. Aber die verletzbarsten Stellen sind die Strom- und Wasserversorgung. Ohne Strom kann man keinen Reaktor kühlen – und ohne Wasser auch nicht. Wenn die Stromversorgung unterbrochen wird und die Notstromaggregate auch nicht zur Verfügung stehen, ist eine Kernschmelze in einem laufenden Reaktor innerhalb von einer Stunde zu erwarten. Da braucht keine Bombe auf die Betonhülle zu fallen.


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Experte über Atom-Gefahr im Iran-Krieg: „Es besteht ein erhebliches Risiko“

Im Iran-Krieg wurden bereits Atomanlagen beschädigt. Analyst Mycle Schneider spricht im Interview darüber, welche radiologischen Gefahren er sieht.

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