Hans Henschel, Christoph A. Klimke – „Geister“ (2024)
Trauer wird im Film oft wie ein psychologisches Rätsel behandelt. Wer hat Schuld am Tod des/der Anderen? Wer hätte vorher etwas merken müssen? Wer hat nicht genug gefragt? In der Realität sind solche Fragen aber selten produktiv. Denn sie gehören zu einer Kultur der Individualisierung von Leid, die gesellschaftliche Ursachen lieber ausblendet. Genau hier bewegt sich der Debütfilm Geister von Hans Henschel nach einem Drehbuch von Christoph A. Klimke. Das ist, ganz unzweifelhaft, sehr persönlich. (ARD, Neu!)
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