Aber klar doch: Radfahrer*n sind Opfer und Schuld immer die Anderen.
Guten Morgen.
@blablog Einfache Regel: Schuld hat immer der Stärkere.
Also PKW vs. Motorrad: PKW
PKW vs. Fahrrad: PKW
Fahrrad vs. Fußgänger: Fahrrad
E-Scooter vs. Fußgänger: E-Scooter
Würde vieles vereinfachen.
@blablog Rücksichtslosigkeit ist natürlich generell zu verurteilen. Mich regen Falsche-Radwegseite-Radfahrer genauso auf, wie Fußgängergruppen auf dem Radweg oder PKW-Fahrer, die Zebrastreifen ignorieren (ich =Fußgänger) oder mir auf meiner Straßenseite entgegenkommen (ich=Radfahrer).
Aber dieses pauschale "Radfahrer tun immer so, als seien sie das Opfer" hilft halt auch nimandem, außer dass du mal deinen Frust über eine konkrete Begegnung mit einem Vollidioten loswerden kannst.
@blablog solche Aussagen gibt es aber eben auch von anderen Verkehrsteilnehmern in anderen Situation.
Halten in zweiter Reihe, auf dem Gehweg, bei Rot über die Straße gehen usw.
Machen halt 'alle', stimmt zwar nicht, ist aber dennoch falsch.
@blablog @larsreineke gibt es dazu auch haltbare Zahlen oder ist es nur anekdotische Evidenz?
Sich nicht an simpelste Verkehrsregeln zu halten beginnt schon bei 1 km/h über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit zu fahren und Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass das nur ganz wenige tun.
Sind halt alles Arschlöcher und bei den lächerlichen Bussgeldern und kaum Kontrollen andert sich halt nichts.
@MaxED9 @blablog Das Problem bleibt, dass Autos 80% des Verkehrsraums bekommen und sich Fuß- und Radverkehr den Rest teilen müssen. Natürlich gibt es da Konflikte zwischen Radfahrenden und dem Fußverkehr.
Und wenn ich wie bei uns sehe, dass man als Radfahrer 500 Meter Umweg oder über drei Ampeln fahren muss, um die korrekte Seite zu benutzen, dann darf ich mich nicht wundern, wenn Leute auf der falschen Seite fahren.