Francis Ford Coppola – „Apocalypse Now – Final Cut“ (1979)

Der Wahnsinn begann mit einem Befehl. „Terminate with extreme prejudice.“ Die Mission: einen amerikanischen Offizier zu liquidieren, weil er sich der Logik des Krieges in Vietnam entzogen hat. Ausgestiegen. Oder aufgestiegen? In einen Zustand, in dem Vernunft nicht mehr messbar ist. „Apocalypse Now“ ist kein Antikriegsfilm. Er ist ein Dokument des imperialen Wahns. Er glaubt nicht an Erlösung. Auch nicht an Erkenntnis. (ARD, Wh)

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@mediathekperlen

Je öfter ich ihn sehe, desto mehr nähert sich der Film dem Buch (Heart of Darkness).

Je öfter ich den Final Cut sehe, desto mehr versöhne ich mich mit dieser Fassung, auch wenn ich die Entfernung des Dorfmassakers mittels der Jetbombardierung für eine ganz schlechte Idee halte. Außerdem fehlt ihm der durchgehende Doors Soundtrack der Originalfassung. Ich denke, die Redux-Fassung ist die beste.

Ich weiß aber immer noch nicht, ob die französische Kolonie drin bleiben sollte oder, wie in der Originalfassung, weggelassen werden kann.

Es ist für mich immer noch der beste Anti-VietnamKriegs-Film (viel besser als Platoon oder Full Metal Jacket), aber so wie "No country for old men" mehr als ein Thriller ist, ist AN viel mehr als das. Ein philosophischer Film, der tiefer geht als nur Kriegsfilm zu sein.