Der "Datenschutz" ist ein zahnloser Tiger, an den ich für PrivatkundInnen genau NULL Erwartungen mehr habe.
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Der "Datenschutz" ist ein zahnloser Tiger, an den ich für PrivatkundInnen genau NULL Erwartungen mehr habe.
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Wir starten in 2023, wo ich nach wochenlangen Versuchen keinen Erfolg beim Abbestellen eines Newsletters habe.
Alles erledigt, oder?
Die Hoffnung sinkt
In der Antwort dann das Eingeständnis, dass die erste Mail ("Ihre Daten wurden gelöscht") offenbar eine Lüge war.
Auch von den Behörden nichts Neues
Heute dann:
Brauchste was zum werfen?
@koehntopp Zahlos kannst Du erst sagen, wenn Du erfolglos geklagt hast.
IMHO hast Du mit einer Klage wegen Schadensersatz durchaus gute Chancen auf einen Erfolg, da
@masek
Ich habe den Verstoss (eigentlich sogar mehrere) bei der Zuständigen Aufsichtsbehörde angezeigt. Aufgrund des Ablaufs liegt nahe, dass das bei allen KundInnen so läuft.
Wieso sollte ich da noch extra klagen müssen? Ich denke, dass ist so eine große Gefahr für Unternehmen (4% des Jahresumsatzes und so), dass die sich das nie trauen würden?
@masek
Ich gehe mal davon aus, dass Du eine Idee hast, was mit einer Klage zu erreichen wäre, und was das bzgl. Kosten bedeutet.
Das macht niemand. Ich bleibe bei "zahnlos"
@koehntopp Ich weiß was es kostet und was es bedeutet. Aber ich sehe auch, was Menschen wie Max Schremm erreichen.
Wenn niemand klagt, dann ist die DS-GVO zahnlos. Es gilt immer: Wo kein Kläger, da kein Richter. SO funktioniert ein Rechtsstaat.
Wo Du Recht hast: die DS-Beauftragten sind so ausgestaltet worden, dass die nicht die Zähne des Datenschutzes sein können.
@masek
Dann formulier ich mal um: Gesetz ohne schlagkräftige Durchsetzung ist nutzlos.
Bei der Zielgruppe der Betroffenen hätte man Klage per Online-Portal ausrollen müssen, und bei naheliegendem Verstoss bekommen Anzeigende unkompliziert einen Hunni, wenn die Anbieter nicht binnen 4 Wochen nachweisen können, dass da nichts dran ist.
Bei Häufung von Anzeigen ermittelt die Behörde qua Amt.
So wie es jetzt ist, haben Verstöße keinerlei nennenswerte Folgen.
Aber hey, so lange Facebook & TikTok jahrelang in der Öffentlichkeit Profile erstellen können, ohne belangt zu werden, ist das eh alles ein Witz.
@bws Zustimmen musst Du nicht, denn Du bist Bestandskunde. Abmelden muss aber gehen, aber wie @koehntopp ja ausführt, mitunter kafkaesk-mühsam.
Anwalt im Freundeskreis? Ein Schreiben auf Anwalts-Briefpapier beschleunigt die Dinge mitunter erheblich.