Mützenichs Eingeständnis ist kein Kurswechsel, sondern ein Symptom.
Er räumt zwar ein, „keinen Plan B“ im Umgang mit Russland gehabt zu haben, bleibt aber gedanklich im alten Koordinatensystem: Dialog statt Abschreckung, Hoffnung statt Strategie.
Diese Haltung war kein Zufall, sondern Teil einer SPD-Tradition, die Russland als Partner statt als Akteur mit imperialer Agenda sah.
Selbstkritik ohne geistige Zäsur bleibt Selbstberuhigung.

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