Feudalherr des tages

In Schwanau-Allmannsweier (Ortenaukreis) sind vor einigen Wochen in einer Tempo-30-Zone 20 Blumenkübel aufgestellt worden. Sie sollen Parkbuchten besser sichtbar machen. So hatte es der Ortschaftsrat zuvor beschlossen. Der Tunnelvortriebs-Unternehmer Martin Herrenknecht ist mit diesen Blumenkübeln offenbar nicht einverstanden. Deshalb hat er sie jetzt in einer nächtlichen Aktion entfernen lassen. Vermutlich mit Fahrzeugen aus seiner Firma

[Archivversjon]

Aber keine sorge, der feudalherr — der sich übrigens gerade am tiefergelegten bahnhof von stuttgart eine goldene nase verdient — wird ganz sicher nicht in ein gefängnis müssen, nur weil er ein paar bewegliche sachen entwendet hat.

Die Gemeinde sagt: Die Kübel müssen wieder da hin, wo sie waren. Das sei politisch so gewollt gewesen. Es handle sich um eine verkehrsrechtliche Anordnung

Der hat sich ja keine brötchen aus einem mülleimer „geklaut“. Sonst hätte ihn ja auch die bullerei abgeholt. Gefängnisse sind nur für arme, nicht für feudalherren 2.0 mit viel geld und guten beziehungen in die parteienoligarchie.

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Unternehmer Herrenknecht entfernt eigenmächtig Blumenkübel

Der Unternehmer Martin Herrenknecht hat in seinem Heimatort Schwanau-Allmannsweier aus Protest eigenmächtig 20 Blumenkübel entfernt. Sie waren zur Verkehrsberuhigung gedacht.

SWR Aktuell