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Manchmal denke ich, ich bin Anhänger einer Verschwörungstheorie.
Der Theorie, dass wir längst in einem weltweiten Cyberkrieg stecken – nur ohne offizielle Kriegserklärung.
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Was sich wie Science-Fiction anhört, passiert längst täglich:
Hackergruppen greifen Kraftwerke, Ministerien, Unternehmen und Medien an.
Gezielt. Koordiniert. Oft im staatlichen Auftrag.
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Aber weil die Leitung nicht explodiert und keine Bombe fällt, reden wir nicht von Krieg.
Wir nennen es „Cyberbedrohung“ oder „digitale Spionage“.
Ein harmloser Name für eine sehr reale Gefahr.
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Dabei ist genau das die moderne Kriegsführung:
Unsichtbar, verdeckt, schwer beweisbar – aber mit realen Folgen für Sicherheit, Demokratie und Wirtschaft.
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Ein echter Cyberkrieg ist schwer zu erkennen, weil er sich unterhalb der Sichtlinie abspielt.
Aber wer die Augen offen hält, sieht die Muster:
Sabotage. Erpressung. Propaganda. Desinformation.
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