'Kettensäge mal von links
Die britische Regierung braucht dringend Geld. Aber anders als in Deutschland kommen mehr Schulden nicht infrage. Sie probiert es radikaler.'
https://www.zeit.de/2025/13/finanzpolitik-grossbritannien-schulden-keir-starmer-linke

Bürgerlicher Journalismus aus der Vorhölle. Selbstverständlich zusammen gestrickt von einem Prachtexemplar der neoliberalen Vollverstrahlten, Jochen Bittner.

Aber ein prima Beispiel, warum ich so oft gegen diese Mischpoke aus Ignoranz, Dummheit und Ressentiment anschrei(b)e. Hilft nichts, aber muss raus.

Finanzpolitik in Großbritannien: Kettensäge mal von links

Die britische Regierung braucht dringend Geld. Aber anders als in Deutschland kommen mehr Schulden nicht infrage. Sie probiert es radikaler.

ZEIT ONLINE
Ihr liberalen Vordenker werdet die Zukunft bekommen, die ihr alle verdient und wir werden euch alle mit in den Abgrund ziehen. Versprochen, Jochen!

@wackJackle

Da sind wir schon wieder beim Liberal.

#Liberal wäre ich auch ganz gerne, gäbe es da die Vorsilben nicht. Wobei ich bei #Sozialliberal gerade einen alten Geistesgefährten verabschieden musste RIP #GerhartBaum
Dann gibt es aber noch diese ganzen #Neo's, welche die Welt nun wirklich nicht braucht und in irgendeinem Gulli besser aufgehoben wären, da im Grunde alle #Neoliberal sind.
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@wackJackle

Dass der Wunsch aller eigentlich Libertär heißen sein sollte, wäre schön aber ist leider othopisch, weil es zu viele Egomane gibt.

@JamesBont Wenn ich gegen 'liberale' oder den 'Liberalismus' polemisiere, meine ich schon die gesamte Ideengeschichte, bzw. tatsächliche Geschichte, die dahinter steht und es bis heute nicht geschafft hat, die eigenen inhärenten Widersprüche zielführend für alle aufzuheben.

Der 'Neo'liberalismus ist da wie der Libertarismus nur die spätmodernen Verästelungen, aber das Grundproblem bleibt bestehen. Privates Eigentum. Arbeit/Kapital. Und all die Probleme, die sich daraus ergeben.

@JamesBont Das heißt aber nicht, dass ich als Kritiker des Liberalismus ihm nicht auch vieles abgewinnen kann und die 'guten' Seite sehe und wertschätze, aber im 21. Jhdt. sehe ich keinen Weg mehr, wie er sich selbst vor sich und uns retten wird können..

@wackJackle
Gegen Kritik habe ich nichts. Wenn berechtigt, dann ist diese immer gut sich selbst zu erweitern ;-)

Und ja, damit biste nicht allein.
Ich hoffe es nicht aber ich befürchte dass es noch viel schlimmer wird. Ich hoffe es nur nicht.

@JamesBont Geht mir genauso und wir beiden sind nicht die ersten die darüber streiten. Das geht schon so, seitdem der Liberalimus in die Welt kam. Karl Marx ist ja auch halbwegs als 'Liberaler' gestartet, bevor er sich an die Paradoxien dran gesetzt hat..
@wackJackle
Wo streiten wir denn? Ich bin doch voll bei dir ;-) Wir haben nur halt eine Diskussion.
Wenn wir streiten wollen dann müssten wir unterschiedlicher Meinung sein über Niccolo Machiavelli xD

@JamesBont Haha, wollte gerade das streiten noch nachträglich in 'streiten' umändern... :D

alles gut!

@wackJackle
Einspruch.
#Liberalismus ist keine #Ideologie.
Das ist eine #Grundeinstellung, wie auch der #Antifaschismus.

Eine #Ideologie wird daraus erst wenn man #Vorsilben anführt.

Und die allerschlimmste davon ist der #Neoliberalismus. Man könnte diesen auch als #Antiliberalismus bezeichnen, denn dieser schränkt die Freiheit aller deutlich ein, weil dieser die Herrschaft des Geldes meint.
Er gilt dann nur für diese kleine Minderheit.

@JamesBont Ebenso Einspruch. Wir haben unterschiedliche Begriffe der Ideologie. Wenn ich Liberalismus als eine 'politische Ideologie' bezeichne, dann ist das noch nicht einmal wertend gemeint, sondern das käme dann noch.

Oder Wiki zitierend:

'Wie bei jeder wertneutral verstandenen Ideologie sind es in erster Linie die Grundeinstellungen und Wertvorstellungen, die von ihren Anhängern geteilt und für wahr gehalten werden. Politische Programme basieren immer auf bestimmten Wertesystemen.'

@JamesBont Aber ich verstehe, was Du mit Deinem Begriff der Ideologie mir sagen möchtest, nur würde ich bei dem, was Du meinst, auch widersprechen, da im Liberalismus - trotz seine vielen Vorzüge - eben auch Paradoxion nicht aufgehoben werden können, die am Ende zum Scheitern führen, wie wir es momentan nunmal erleben..