Grüße aus Dubai
Tag 1: Der Souk

Im Stadtteil Deira liegt der Souk (Souq) - das Marktviertel. Hier versuchen die Händler, vor allem Touristen alles mögliche anzudrehen. Nach Bazarregeln sind Preise Veehandlungssache.

#Reise #Unterwegs #Dubai

Dubai, Pt. 2

Mit einem "abra" ging es über den Dubai Creek, um auf der südlichen Seite erneut durch einen Souk zu laufen. Habe hier nach einigem Verhandeln Geld für einen Kaschmirstoff und Eukalyptuskristalle dagelassen – die Verkäufer sind gut!
#Reise #Reisen #Unterwegs #Dubai

In eigener Sache:
Ich werde hier in den nächsten Wochen unter dem Hashtag #Reisen und #Unterwegs Eindrücke posten. Sorry an die 5 Leute, die mir offenbar deswegen schon entfolgt sind.

Pro-Tipp: man kann besagte Hashtags auch einfach muten, dann bekommt ihr nur meine "normalen" Posts in eure Timeline.

Im Süden Dubais gibt es einen ungebrochenen Bauboom: Lauter neue Wolkenkratzer und Wohnhaussiedlungen entstehen.

Gibt es in der Stadt wirklich so einen Bedarf nach Wohnraum? Ich zweifle etwas daran.

Eine ganze Anzahl an Stadtvierteln und Metrostationen sind übrigens nach den Firmen benannt, die diese Viertel bauen haben lassen. Fühlt sich dystopisch an.

#Reise #Reisen #Unterwegs #Dubai

Ich habe in einem Hotel auf dem Gelände der Weltausstellung 2020 übernachtet.

Das ist aktuell ziemlich ausgestorben – die Pavillions seit über zwei Jahren geschlossen, nur wenige Attraktionen können noch besichtigt werden. Aber: Sicherheits- und Putzpersonal ist da und arbeitet.

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Das Zentrum des Expo-Geländes, Al Wasl Plaza. Die Kuppel über dem Platz ist die weltweit größte 360-Grad-Projektionsfläche, wird aktuell aber nicht dafür genutzt.

Der Platz wird auch bei der Nachnutzung des Geländes als Stadtviertelmitte bestehen bleiben.

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Hm.. Was genau stellt unser Logo (Austria) dar?

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@nitrml The logo makes a bit more sense when you can see the pavilion. 🙂
@ValerianForrest ah! I should have put more than 1 minute into looking at the plan, wondering where Austria's pavillon is and immediately give up
Am letzten Nachmittag in Dubai habe ich zwei absolute Touristendestinationen abgeklappert: den Strand von Dubai Marina und die Dubai Mall am Burj Khalifa. So viele Europäer*innen und Russ*innen habe ich in sämtlichen anderen Stadtteilen zusammengerechnet nicht gesehen.
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Was auch sehr ungewohnt aus europäischer Sicht ist: wie oft es von der Metro aus Fußgängerbrücken über eine sehr breite Autobahn gibt, in der Rollbänder verlaufen.

Dubai hat zwar Metrolinien und eine Tramlinie, aber eine Green City ist das so ganz und gar nicht.

In der Metro habe ich übrigens das erste Mal einen richtigen Haltestellenrush wie in Asien erlebt, bei dem gedrückt und gestoßen wurde bis alle dicht an dicht waren und wirklich niemand mehr physisch möglich einsteigen konnte.

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Vorvorgestern ging es dann nach Singapur.

Am Changi Airport gibt es im Jewel Einkaufscenter einen berühmten Wasserfall und Indoor-"Wald". Just an diesem Tag wurden da aber Wartungsarbeiten durchgeführt. Ein paar Reisende waren sichtbar enttäuscht.

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Heute habe ich für euch Fotos aus Marina Bay, Singapur

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Weitere Fotos aus Singapur, die ich gestern gemacht habe

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Weiter geht's mit meinem Reiseblog:
Letzten Sonntag war ich im Nationalmuseum von Singapur. Hier wird die Geschichte der Stadt abgehandelt:

Von der Hafenstadt Singapura/Temasek im 14. Jahrhundert, die historisch belegt ist, aber wohl schon 100 Jahre später zerstört wurde; über die Zeit, in der die indigenen Orang Laut unter Herrschaft umliegender Königreiche standen; bis zur Neugründung der Stadt durch Stamford Raffles, Sultan Hussein und Abdul Rahman 1819.

Das Museum zeigt auch die Einwanderercommunities des 19. Jahrhunderts, die Unabhängigkeitsbewegung und die politischen Errungenschaften der 1950-1980er sehr schön anschaulich.

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Anschließend ging es weiter in den Fort Canning Park. Hier stand einst ein Militärfort samt Friedhof, heute ist es ein Park. Und Ausgrabungen haben auf diesem Hügel auch den Kern der Besiedlung im 14. Jahrhundert gefunden.

Im Tree Tunnel ist ein bekannter Instagramspot, wie die letzten beiden Bilder zeigen.

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Singapur wurde im 19. Jahrhundert am Reißbrett entworfen – dabei wies Stamford Raffles der chinesischen Bevölkerung ein Wohngebiet westlich des Flusses zu, die britische Kolonialstadt ("Civil District") wurde östlich davon errichtet. Noch östlicher siedelten die Malaien. (Und die Inder lebten kreuz und quer überall)

In den 80ern kam man dann auf die Idee, die Nachbarschaften touristisch zu vermarkten, und erfand räumlich abgegrenzte "Chinatown", "Kampang Glam" und "Little India". Die Fotos hier zeigen das malayisch geprägte Kampagn Glam bzw. das letzte ein Haus in Little India.

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Am Dienstagabend war ich im Cloud Forest der Gardens by the Bay.

Hier sind Pflanzen aus aller Welt zu finden, sie in sogenannten Wolken- und Nebelwäldern heimisch sind.

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Guide Ronnie hat mir das singapurische "Chinatown" gezeigt – das eigentlich kein klassisches Chinatown ist, weil es nie so ganz kulturell homogen war. Das Viertel heißt erst seit den 80ern inoffiziell so.

Von Ronnie habe ich eine Menge über die Kultur der wohlhabenden Peranakan-Chinesen (auch Nonya genannt) gelernt, die auch heute noch die wirtschaftliche Elite des Landes bilden. Und über die Arbeiterschicht der Kulis/Coolies, die im 19./20. Jahrhundert als Tagelöhner aus China kamen und von den Reichen ausgebeutet wurden.

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Mit Ronnie und seinem Kollegen war ich dann noch in einem hinduistischen und einem buddhistischen Tempel im Grätzel.

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Und nach einem kurzen Begutachten von Street Art (angeblich gibt es hier einen 3D-Effekt) und Mittagessen im Maxwell Food Court, wo ich Hainanese Chicken Rice ausprobierte, war es dann schon Zeit für meine Weiterreise:

Mit dem Bus über die Brücke und damit über die Landesgrenze nach Malaysia.
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Heute gibt's im Reiseblog Grüße und Fotos aus Melaka (im deutschen i.d.Regel "Malakkka" geschrieben).

Die alte Handelsmacht-Stadt ist Weltkulturerbe und im September 2025 die Host-Stadt des diesjährigen "World Tourism Day".

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Das Sultanat Melaka war von ca. 1400-1511 wichtigste Handelsmacht der Region.

Dann eroberten Portugiesen die Stadt. Nachfahren von portugiesisch-malaiischen Familien leben noch immer in Melaka. Wörter ihrer Sprache klingen für die lateinische Sprachfamilie vertraut - "Kabessa" für "Kopf" oder "Seis" für "Sechs".

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In der Altstadt Melakas liegt ein Hügel, auf dem einst der Palast des Sultans gewesen sein soll – die Portugiesen schleiften ihn nach ihrer Einnahme der Stadt und errichteten ein Fort.

Heute ist hier die Ruine einer Kirche besichtigbar, die schon vor Jahrhunderten aufgegeben wurde.

Nach dem Abstieg vom Hügel kommt man zum Stehen gebliebenen Eingangstor zur portugiesischen Festung, und zum Andenken an die Ausrufung der malayischen Unabhängigkeit.

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Was es in Melaka auch anzusehen gibt:

Dataran Pahlawan, die große Einkaufsmall in der Stadtmitte mit Rasenplatz am Dach

Die beleuchtete Stadtmitte am Abend

Die Jonker Street mit hübschen alten Häusern

Und südlich der Stadtmitte gibt es einen Häuserblock mit Shophouses, über denen drei Wohnstöcke sind. Habe ich so bislang nirgends anders gesehen.

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Von Melaka ging es per Bus weiter nach Kuala Lumpur, wo ich die ersten Tage im KL Journal Hotel verbrachte - für mein Empfinden recht luxuriös mit Rooftop Pool, täglichem Room Service und Gratisflaschen Wasser, und einem extrem bequemen Bett (irgendwie sind in den meisten Unterkünften hier die Betten sehr hart).

Ich hab es noch sehr gut getimet, eine Runde im Pool zu schwimmen und auf der Liege einen "Singapore Sling"-Cocktail zu schlürfen (das musste ich nachholen, weil in Singapur vergessen!), bevor es plötzlich einen Wolkenbruch gab und mit voller Wucht schüttete.

Nachdem das vorbei war, ging es auf einen kurzen abendlichen Spaziergang durch das Ausgehviertel Bukit Bintang. Was in Kuala Lumpur so alles jede Nacht beleuchtet wird, ist echt heftig.

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Hier der Regenbruch, wie ich ihn aus dem Hotelzimmer erlebt habe. Indoor war es durchaus gemütlich.

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Mit einer kleinen Tourgruppe ging es im Reisebus zur Istana Negara, dem Staatspalast.

Danach hielt der Bus am Tugu Negara, einem den "Kämpfern für Frieden und Freiheit" 1940-1960 gewidmeten Denkmal. Es umfasst damit sowohl den Widerstand gegen die japanische Besetzung im 2. WK als auch den antikommunistischen Ausnahmezustand.
Weil das Denkmal menschliche Figuren zeigt, erachten es einige Politiker als "unislamisch" und haben das jährliche Staatsgedenken von ihm weg verlegt.

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Am Dataran Merdeka (Unabhängigkeitsplatz) war der nächste Stopp des Busses und der Tour.

Hier kann man sich neben dem riesigen Fahnenmast, an dem 1957 die britische Flagge gesenkt und jene von Malaya gehisst wurde, auch den Cops Fountain, das Sultan Abdul Samad Building sowie den Zusammenfluss der Flüsse Gombak (Lumpur) und Klang ansehen.

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Weiterer Tourstopp: bei der Masjid Negara - die Staatsmoschee. Architektonisch einzigartig, zeigt sie, dass sie in den 1960ern erbaut wurde. Malaysia ist angeblich das einzige Land, in dem König und Premier zum Freitagsgebet gemeinsam mit den Untertanen in einer Moschee beten.

Ein paar andere Dinge habe ich an diesem Nachmittag auch fotografiert.

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Die Petronas Towers sind ein sehr präsentes Wahrzeichen Kuala Lumpurs - und Aushängeschild des Erdölkonzerns, der für 25% des BIP Malaysias verantwortlich ist.

Im Shopping-/Unterhaltungsbezirk Bukit Bintang findet man neben hunderten Essensmöglichkeiten - und einigen Massagestudios - auch diese Streetarts:

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Am Tag danach habe ich das Nationalmuseum - Muzium Negara - besucht. Von der Frühgeschichte bis zur Moderne handelt es Malaysias Geschichte ab. Hier ein paar beispielhafte Exponate.

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An manchen Tagen war ich etwas zu erschöpft, um Lust auf größere Erkundungstouren zu haben. Da habe ich dann einfach am Pool meines Airbnbs gechillt oder einen Film im Kino gesehen.

Praktischerweise war das Airbnb direkt über dem Einkaufszentrum Lalaport - das heißt, ich konnte mit dem Lift auch einfach runter zu Geschäften und Kino fahren. Im Lalaport befindet sich auch das größte Büchergeschäft, das ich je gesehen habe oO

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Mit einer anderen Führung ging es zu den Kanching-Wasserfällen, die etwa 30km außerhalb von Kuala Lumpur liegen.

Hier kann man in den eizelnen Ebenenbecken der Fälle schwimmen - schön erfrischend -, muss aber aufpassen, dass die Affen einem nicht währenddessen die Taschen stehlen und durchwühlen.

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Hier noch ein zweites kurzes Video, um ein bisschen mehr von den Kanching-Fällen in #Selangor zu zeigen.

Affen gab es nicht nur an den Wasserfällen, sondern auch unserem nächsten Stopp: den Batu Caves – Kalksteinhöhlen, in denen sich seit 1891 hinduistische Tempel befinden.

Die Statuen im Foto aus der Sri Ramayana Höhle stellen zB eine Szene aus dem Ramayana-Epos dar: Hanuman, Gottheit in Gestalt eines Affen, konfrontiert den Dämon Ravana.

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Und damit ging es über 270 Treppenstufen nach oben in die Haupthöhle. Natürlich hat es genau, als ich und ein anderer Reisender aus Alaska gerade überlegt hatten, welchen Teil des Komplexes wir uns zuerst anschauen, zu schütten begonnen.

Ausgerüstet mit einem Regenschirm unseres Guides, erklommen wir die Stufen schließlich im Regen und schauten uns in der Haupthöhle um.

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