Hundehaare können für Jungvögel tödlich sein

Hunde- und Katzenbesitzer behandeln ihre Tiere oft mit Mitteln gegen Zecken, Flöhe oder Läuse. Diese Tiermedikamente können tödliche Folgen für den Nachwuchs von Singvögeln haben. Von Jenny von Sperber.

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Hundehaare können für Jungvögel tödlich sein

Hunde- und Katzenbesitzer behandeln ihre Tiere oft mit Mitteln gegen Zecken, Flöhe oder Läuse. Diese Tiermedikamente können tödliche Folgen für den Nachwuchs von Singvögeln haben.<em> </em>

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@tagesschau besonders schwierig finde ich hier, dass die Pestizide in Landwirtschaft und bei Nutztieren untersagt sind. Die Logik will sich mir nicht erschließen. Wahrscheinilch "die Dosis macht das Gift". Denke ich aber an die vielen Hunde und Katzen alleine in meinem Wohnviertel oder an den Elbwiesen kann das eigentlich nicht gerechtfertigt sein.
@ClemensPitschke @tagesschau Hunde und Katzen werden hier nicht zur Nahrungsmittelproduktion gehalten.
@Polylect @tagesschau sind diese Verbote aber nicht meist auch ein Umweltschutz Thema? Hat das tatsächlich nur mit Nahrung für Menschen zu tun?
@ClemensPitschke Ja, wenigstens bei #Imidacloprid. Das ist ein Neonikotinoid, das v.a. im Ackerbau zur Insektenbekämpfung zur Anwendung kam, bis es wegen seiner neurotoxischen Wirkung bei Honigbienen seine Zulassung in der EU verloren hat. Ob es je für die Parasitenbehandlung bei Nutztieren zugelassen war, weiß ich nicht.
@Polylect Ein Gedanke der mir gerade da auch noch kommt. Wir haben ja meist sehr intensiven Kontakt zu unseren Haustieren. Wenn ich bei unserer Katze daran denke wo man ihre Haare immer findet werde ich sicher auch schon einige unfreiwillig mitverspeist haben. Was dann ja auch wieder die Gefahr für den Menschen darstellt und bei Kindern sicher auch nochmal ein anderes Thema ist.
@ClemensPitschke Das wäre für mich ein weiteres, wenn auch nachrangiges Argument gegen die Haustierhaltung. Geschädigt dürften in erster Linie die Tiere selbst werden; Katzen kämmen die losen Haare beim Fellwechsel ja mit der Zunge aus, und die Stoffe scheinen recht stabil zu sein. Aber es ist in den wenigsten Fällen untersucht, wie sich eine langfristige Mikroexposition auf den menschlichen Organismus auswirkt; oft genug zeigt sich, wenn geschaut wird, Erschreckendes...