»Wieviel klüger wäre es gewesen, nach der Staatenwende soziale Wunden und Entwurzelung zu heilen im Sinne gleichberechtigter Wiedervereinigung, statt neue gesellschaftliche Brüche zu erzeugen, wiederum aus der Position von erklärten Siegern der Geschichte.«

Getraude Pohl war schon am Aufbau des Palastes beteiligt. Sie benennt die Fehler, die mit der Schlossreplik begangen wurden.#Berlin #BerlinerSchloss #Rekonstruktion

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Der Preis, den wir bezahlen

Ausgerechnet im nachgebauten Berliner Schloss soll neun Monate lang an den Palast der Republik erinnert werden. „Zynisch“ nennen das die Autoren eines Offenen Briefes, die einst mit Energie und Phantasie für eine Nachnutzung der imposanten Stahlstruktur gekämpft hatten. Zur jetzigen Ausstellung wurden Zeitzeugen befragt, darunter die Künstlerin Getraude Pohl, die schon am Aufbau des Palastes beteiligt war.

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