NEUE REZENSION: Der Letzte löscht das Licht

Trondheim meets Tarantino: Tobias Aeschbachers grinsige Gangster-Moritat wurde in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis für das beste deutschsprachige Debüt ausgezeichnet.

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Der Letzte löscht das Licht

Trondheim meets Tarantino: Tobias Aeschbachers grinsige Gangster-Moritat wurde in Erlangen mit dem Max und Moritz-Preis für das beste deutschsprachige Debut ausgezeichnet. Die niedliche Optik soll bitte niemanden täuschen: hier geht es um Leben und Tod, Tod, Tod. Mit etwas Glück ist nach dem Showdown im dunklen Auto vielleicht noch die Katze am Leben, auch wenn die laut ihrem Besitzer (zu diesem Zeitpunkt längst erschossen) mindestens so böse ist wie der Rest der Besetzung. Wir kennen solche Geschichten: Ein dusseliges Gaunerpärchen in einem heruntergekommenen Mietshaus voller verkrachter Existenzen hat beim Überfall auf einen Imbiss nebenbei eine herumstehende Tasche mitgehen lassen. In der Tasche befand sich eine Urne mit der Asche der Mutter von Profigangster Eric. Eric taucht wütend in dem Mietshaus auf, in dem alle Parteien morbide Geheimnisse haben, und die meisten scharfe Schusswaffen im Schrank. Das Appartement des Paars wird von einem schwerbewaffneten Voyeur totalüberwacht. Zwei verschnarchte Graszüchter sorgen mit ihren Heizlampen für ständige Stromausfälle. Ein Pharmavertreter testet an einer leutseligen Hure für viel Geld ein gemeingefährliches Medikament. Am Ende stehen 14- 15 Leichen, ohne …

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