Amnesty Mediepräis nominiert die woxx

Am vergangenen Dienstag hatte die woxx einen Grund zum Feiern: Zum neunten Mal wurden die besten journalistischen Projekte des Jahres mit dem „Amnesty Mediepräis“ gekürt. Insgesamt wurden acht Beiträge in den Kategorien „Print“, „Multimedia“, „Online-Community“ für die letzte Runde nominiert – darunter auch ein Artikel der woxx-Journalistin María Elorza Saralegui, der die Flucht einer russischen Familie schildert (woxx 1792). Als Sieger gingen ein Artikel der […]

https://www.woxx.lu/amnesty-mediepraeis-nominiert-die-woxx/

Hochtechnische #CSRD durchleuchtet
Die Wirtschaftslobby ist schon dran; die Zivilgesellschaft sollte sich aber nicht von Eurospeak wie #doublemateriality abschrecken lassen: Das heisst nämlich, Berichte müssen Firmen- UND #Gemeinwohl berücksichtigen. Mein Beitrag diese Woche in der #woxx.
#economy #environment #europe
https://www.woxx.lu/direktive-gegen-greenwashing-nachhaltigkeit-ist-uebermorgen/
Direktive gegen Greenwashing: Nachhaltigkeit ist übermorgen

Nachhaltigkeitsberichte von Firmen sollen ihrem Anspruch gerecht werden. Die CSR-Direktive gibt einheitliche Regeln vor und will neben dem Unternehmenswohl auch das Gemeinwohl in den Blick nehmen. Das „Ende des Greenwashing“ hatte der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Juni 2022 angekündigt, nachdem sich Regierungen und Europaparlament über die CSR-Direktive (CSRD) geeinigt hatten. Auch wenn es dabei um „Corporate Social Responsability“ geht, so steht das Kürzel hier doch für „Corporate Sustainability Reporting“ – eine EU-weit einheitliche Berichterstattung zur Nachhaltigkeit, zu der Unternehmen künftig verpflichtet sind. Die derzeit meist freiwillige und oft oberflächliche Praxis der Nachhaltigkeitsberichte soll durch eine Verpflichtung zu umfassenden ... mehr lesen / lire plus →

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#Klimadebatte: "Ambitiöse" Ziele bejahen - aber mit einer CO2-Steuer, die den #Tanktourismus schont. Mein #woxx-Artikel zum Jahresende. https://www.woxx.lu/cop28-und-co2-steuer-in-der-chamber-schwache-schritte
COP28 und CO2-Steuer in der Chamber: Schwache Schritte

Spornt der Kompromiss von Dubai zu ehrgeizigen Zielen und Maßnahmen an? In Luxemburg wird, wie überall im reichen Norden, laviert und kompensiert, statt zu reduzieren und zu finanzieren. Unterstützen statt vorzuschreiben, begeistern statt zu nerven, das sind die Parolen, die Luc Frieden für die Umwelt- und Klimapolitik seiner Regierung ausgegeben hat. Die Aussicht auf eine lockere Hand in diesen Politikbereichen begeistert die Klimaleugner*innen – und nervt die Umweltbewegung. Denn, wie letztere grundsätzlich korrekt anmerkt, Natur und Klima richten sich nicht nach den Befindlichkeiten der schwarz-blauen Wählerschaft, ihre Entwicklung und ihr Zusammenbruch folgen eigenen Gesetzen. Der Premierminister hat mit seiner Regierungserklärung ... mehr lesen / lire plus →

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Bunte Streifen? BAU-Klimaszenarien!
Warum die #COP28-Ergebnisse kein "historischer Durchbruch" sind und wie es dazu kam. Mein Thema in der #woxx von heute.
#Climate #BusinessasUsual https://www.woxx.lu/cop28-ergebnisse-abwarten-und-oel-trinken/
COP28-Ergebnisse: Abwarten und Öl trinken

Um den Ablauf der Klimaverhandlungen zu verstehen, muss man die Rahmenbedingungen berücksichtigen. Bei der Bewertung der Ergebnisse gilt es, auch Vorgeschichte und Geophysik einzubeziehen. Am Morgen des 13. Dezember wurde in Dubai die in der Nacht zuvor überarbeitete Abschlusserklärung der 28. Weltklimakonferenz einstimmig verabschiedet. Der als „Global Stocktake“ (weltweites Inventar) bezeichnete Text stellt fest, dass die bisherigen Anstrengungen beim Klimaschutz nicht ausreichen und insbesondere die Nutzung fossiler Energien gesenkt werden muss. Viele Teilnehmer*innen und Beobachter*innen sind enttäuscht vom Ausgang der COP28, weil das Abschlussdokument nicht weit genug gehe. Dabei ist dieser Ausgang der COP28 eigentlich eine gute Nachricht, wenn man ... mehr lesen / lire plus →

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Mit heisser Luft in die #KlimaKatastrophe.
Mein Edito über #CarbonOffset-Märkte auf der #COP28 in dieser #woxx-Nummer.
https://www.woxx.lu/artikel-6-auf-der-cop28-lass-fuenfe-gerade-sein/
Artikel 6 auf der COP28: Lass fünfe gerade sein!

Kohlenstoffmärkte sollen den Klimaschutz effizienter machen. Doch ihre Schlupflöcher zu schließen und ihren Nebenwirkungen vorzubeugen, ist nicht wirklich erwünscht. Worüber wird bei der COP28 derzeit verhandelt? Die Klimakonferenz in Dubai, die nächste Woche abschließt, dreht vor allem um Geld und heiße Luft. Genauer gesagt, um Nord-Süd-Finanzflüsse wie die Fonds für Klimaschäden (siehe Kasten S. 7 unten) und um CO2-Emissionen, die dringend gesenkt werden müssen. Wieso sind diese Fragen nicht längst geklärt, warum ist das Emissions-Inventar, acht Jahre nach der COP15 in Paris katastrophal? Wie war es möglich, dass nach dem Kyoto-Protokoll von 1997 der Ausstoß von Klimagasen über ein Vierteljahrhundert ... mehr lesen / lire plus →

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Absolut richtig erfasst von der #Woxx und @jollysea. Der "ökologische Fußabdruck" als Erfindung von BP ist nicht nur komplett überlebt, sondern auch heutzutage angesichts der Dramatik der Lage völlig unangebracht, da er die individuelle Verantwortung völlig überbetont und gleichzeitig die wirklichen großen Akteure und CO2-Emitter außer Acht lässt. Eine Schande für die Luxemburger Regierung, so etwas 2023 als "transformative Erfahrung" zu betiteln. https://www.woxx.lu/klimapolitik-du-bist-schuld/
Klimapolitik: Du bist schuld!

Das Verbraucher*innenschutz-ministerium präsentierte diese Woche ein neues Tool zum Klimaschutz: Auf myimpact.lu können Luxemburger*innen sich jetzt ausrechnen lassen, wie groß ihr schlechtes Gewissen sein soll. Das fördert jedoch nur die Individualisierung des Problems. „Beispiellose Herausforderungen“ stehen unserem Planeten bevor, heißt es auf der Website myimpact.lu, die das Verbraucher*innenschutzministerium am Montag vorgestellt hat. Mit dem CO2-Fußabdruck-Rechner kann sich nun jede*r selbst ausrechnen, wie groß der eigene Anteil an der Klimakrise ist. Das sei der erste Schritt, um herauszufinden, was man für das Klima tun könne. Dazu muss man einen Fragebogen ausfüllen, der jedoch nur sehr ungefähre Angaben erlaubt. Somit ist auch ... mehr lesen / lire plus →

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Italien als Lehrstück für Europa: Gesellschaft als Beute

Italien ist keine Demokratie mit einer rechten Regierung, sondern ein Musterbeispiel für das Zusammenspiel von postdemokratischem Neoliberalismus und Faschisierung der Gesellschaft. In der EU wird diese Entwicklung weitgehend ignoriert – auch weil es der Regierung Meloni noch gelingt, nicht alle Elemente ihrer Machtergreifung deutlich sichtbar werden zu lassen. Über die verschlafene mitteleuropäische Presse kam, jedenfalls dort, wo sie noch Reste von sozialem Gewissen aufweist, die jüngste Nachricht aus dem (post-)faschistischen Italien wie ein kleiner Gruselschock: Per SMS hat die Regierung Giorgia Melonis Hunderttausenden Menschen mitgeteilt, dass sie von jetzt an keinen Anspruch auf den „reddito di cittadinanza“, das Bürgergeld, als Sozialleistung ... mehr lesen / lire plus →

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The #tripartite will give birth to a mouse. My editorial in today's #woxx, about #Luxembourg's stakeholder negotiations and the elephant in the room (in French).
https://www.woxx.lu/crises-et-fiscalite-juste-le-bareme/
Crises et fiscalité : Juste le barème

La tripartite, qui débute ce vendredi, discutera plus de fiscalité que de crise. Préparer l’hiver, oui, mais faut-il pour autant exclure toute réflexion qui va au-delà ? « Taxer les dix pour cent les plus riches ! » La revendication ne provient pas du programme électoral d’un parti de gauche, mais de la bouche d’un expert du développement durable. Le norvégien Jørgen Randers l’a défendue au Luxembourg il y a deux semaines, invité par le Mouvement écologique pour une conférence sur des stratégies de survie pour l’humanité. Le financement de la transition énergétique serait assuré en prenant l’argent chez ceux et celles qui peuvent ... mehr lesen / lire plus →

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Revolution forever! While working on this week's analysis of #ECO2050 strategy for #woxx, I reread my former “#Rifkin report” articles. The ideas expressed are still valid, and I had a good laugh with this cartoon (Schneider and Rifkin) by our late colleague Guy Stoos.
Peace and prosperity, that’s what a #YearoftheRabbit is supposed to bring. Reality may differ. Frieden und Gedeihen, das ist es was ein Jahr des Kaninchens uns bringen sollte. Die Realität könnte anders aussehen. Mein Ausblick auf das Jahr #2023 für China und die Welt (in der #woxx von Freitag). Nichtsdestotrotz: Ein glückliches neues Mondjahr! My 2023 preview article about #China and the world (in this Friday’s woxx). Happy New Lunar Year nonetheless! https://www.woxx.lu/jahr-des-kaninchens-china-dilemmata/
Jahr des Kaninchens: China-Dilemmata

Leben (und Sterben) mit Covid ist angesagt, gehofft wird auf Wirtschaftswachstum. Doch wie die Rückkehr Chinas zur „Normalität“ verläuft, hängt auch von politischen Entscheidungen ab – dort und hier. Was bringt das neue Jahr? In China und in Ostasien stellt sich diese Frage mit etwas Verspätung, denn das Mondjahr beginnt 2023 erst am 22. Januar. Wörter wie Krankheit oder Tod am Neujahrstag auszusprechen, bringt Unglück, doch im Vorfeld kann man das große Thema des Jahres zur Sprache bringen: die Rückkehr der Covid-Epidemie in ein nach drei Jahren „zero Covid“-Politik schlecht vorbereitetes Reich der Mitte. Nach mehreren Wochen chaotischem Krisenmanagement Anfang ... mehr lesen / lire plus →

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