Kupplungsprobleme

“Wegen Kupplungsproblemen fällt dieser Teil des Zuges aus.“ So oder ähnlich ertönte die Stimme des Lokführers aus dem Lautsprecher. Am Freitagmorgen hätten wir in Winterthur Seen wie üblich an den bereitstehenden Teil der S11 angekuppelt werden sollen. Dies gelang jedoch – wie aus dieser Durchsage hervorkam – nicht. Also: Aussteigen, in den vorderen Teil einsteigen.

Problematisch nur: Der vordere Teil war weg. Daraus wurde also nichts. Deshalb warteten wir auf die nachfolgende S26. Stumpfsinnig stellten sich alle ans Gleis 1, dorthin, wo wir angekommen waren. Schliesslich wurde dort der Zug angezeigt.

Dass der Zug niemals dort einfahren konnte, hätte man erahnen können: Unser Hinterteil der S11 – der Teil, der nicht hatte angekuppelt werden können – stand ja noch da rum. Es kam, wie es kommen musste: Alle aufs Mal drängten sich durch die Unterführung auf Perron 2, als dies verkündigt wurde. Die verspätete S26 traf denn auch ein – im Tösstal bereits gut gefüllt. Einige Stehplätze liessen sich indes noch freischaufeln.

Wenigstens war in all den vielen Leuten die Gefahr des Umfallens sehr klein: Man wäre vor lauter Dichtestress rundum aufgefangen worden …

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“Nächster Halt Rikon“

Heute Morgen nach dem Einsteigen in den Zug war ich in Gedanken versunken und las etwas, um anschliessend diesen Text hier zu schreiben – wie in meiner Morgen-Routine üblich. Deshalb fiel mir gar nicht auf, dass der Monitor für die Anzeige der nächsten Stationen schwarz war.

Dass die Anzeige fehlte, merkte ich erst, als etwas anderes geschah: Der Lokführer erklärte mit sonorer Stimme über den Lautsprecher, welche Station als nächste drankäme. „Nächster Halt Rikon / Kollbrunn / Sennhof-Kyburg / Winterthur Seen“.

Dieser Service fiel jedoch auch weg, als wir in Winterthur Seen wie üblich an eine andere Komposition angekoppelt wurden.

Aber ich kannte ja zum Glück die folgenden Stationen …

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Ausfall der Durchsage

Gestern Abend, auf der Heimfahrt mit der S11, durchschnitt plötzlich, kurz vor Winterhur Seen, eine Stimme die gewohnte relative Stille: Der Lokführer meldete sich zu Wort.

Er erklärte uns Passagieren, dass wohl die automatischen Durchsagen ausgefallen seien. Deshalb mache er uns darauf aufmerksam, dass in Seen der hintere Zugsteil stehen bliebe und alle, die weiterfahren wollten, doch bitte kontrollieren sollten, ob sie sich wirklich im vordersten Zugsteil befänden. Zur Sicherheit lasse er während des Abkupplungsvorgangs die Türen geöffnet, auf dass man zur Kontrolle auch schnell aus- und wieder einsteigen könne.

Verschiedenste Leute standen auf und begaben sich hastig in Richtung Ausgang, um eben dies zu kontrollieren.

Als ob wir in Zürich oder Winterthur im vordersten Teil des Zuges eingestiegen wären und dann unterwegs weiter nach hinten teleportiert worden wären …

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Nicht am Perron

Gestern Abend schallte am Bahnhof Winterthur Grüze des Lokführers Stimme aus den Lautsprechern und hatte augenblicklich aller Passagiere Aufmerksamkeit. (Ja, Genitiv kann ich …)

Wenn der Lokführer spricht, hat dies etwas zu bedeuten. So auch gestern: „Die Türen können momentan nicht freigegeben werden, weil der Zug nicht am Perron ist.“, verkündete er. Dies war nicht wenig verwunderlich, weil wir unverkennbar am Perron standen, wie ein einfacher Blick aus dem Fenster zeigte.

Wahrscheinlich waren wir jedoch ein bisschen zu weit gefahren und jetzt zu weit vorne, sodass die vordersten Wagen über das Perron hinaus ragten.

So mussten halt einmal mehr die Leute, die nach Winterthur Grüze hätten reisen wollen, eine Schleife über Winterthur Seen machen.

Und diejenigen, die hätten einsteigen wollen, mussten auf die S26 warten …

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https://derpendler.ch/nicht-am-perron/

Nicht am Perron – Der Pendler

Zug blockiert Strecke

Als ich gestern früh zum Bahnhof kam, zeigte der Monitor eine Verspätung meiner S11 um drei Minuten an. Die Verspätung wuchs, es kam kein Zug. Stattdessen fuhr dann die S26, ziemlich pünktlich, um 06:55 Uhr. Dichtestress.

Zwischen Winterthur Grüze und Winterthur Seen, so konnte man lesen und hören, blockierte ein Zug die Strecke. Die Strecke war unterbrochen.

Das Letzte, was die am Bahnhof Seen gebraucht hätten, wäre wohl ein zusätzlicher gestrandeter Doppelstock-Zug gewesen. Meine S11, so nehme ich an, stand noch in Wila, weit weg vom Geschehen.

Der Stadtbus nahm uns Pendler gnädigst auf und brachte uns zum Hauptbahnhof.

Am Hauptbahnhof angekommen, empfing uns auf dem grossen Screen die Endmeldung. Die Störung war behoben worden. Währenddessen hatten wir vom unter anderem das Depot, die Gewerbeschule und das alte, ehrwürdige Technikum gesehen. Fast schon touristisch, in Winterthur, im Winter.

Winterthurismus eben …

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https://derpendler.ch/zug-blockiert-strecke-2/

Zug blockiert Strecke – Der Pendler

Auf @peter schreibe ich heute, was passieren kann, wenn in #WinterthurSeen ein Zug still steht und welche alternativen Verbindungen sich von #SennhofKyburg dorthin anböten. Viel Vergnügen!