Zeitzeichen - 20.06.1966: Tod des Urknall-Pioniers Georges Lemaître

Ein Priester denkt das Universum neu: Georges Lemâitre verbindet Glauben und Physik - und widerspricht sogar dem Papst, als seine Theorie zum Gottesbeweis wird.

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Quel retour pour L’anarchisme ? - Contretemps

Dans cet article, Arthur Rousselle propose une lecture critique de L'anarchisme, petit ouvrage du politiste Edouard Jourdain paru en 2020 dans la collection « Repères » aux éditions La Découverte. L'occasion de revenir sur l'espace occupé par les courants et théories libertaires aujourd'hui.

Contretemps
Energieglauben nach dem Irankrieg - Hilft Rechthaben in der Wissenskommunikation? » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

Der erfahrene Top-Diplomat Christoph Heusgen, u.a. auch außenpolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, wurde 2019 von den gleichen Trump-Trollen wie später auch ich attackiert – und ließ sich davon ebenfalls weder einschüchtern noch beirren. Stattdessen gab er gerade t-online ein lesenswertes Interview zum Irankrieg-Desaster mit sehr klaren Ansagen zur Politik der USA, Israels und der Bundesrepublik Deutschland. Auch ich war ja bereits am Beginn des Irankrieges, am 3. März 2026 von der Stuttgarter Zeitung mit der kritischen Ansage zitiert worden:  Blume begrüßt zwar, dass die Mullahs in Bedrängnis sind. „Das iranische Regime hat erst im Januar Abertausende Protestierende ermordet und sollte …

Natur des Glaubens

Au-delà du techno-féodalisme : pour une critique de l’impérialisme numérique

https://fed.brid.gy/r/https://www.contretemps.eu/au-dela-du-techno-feodalisme-pour-une-critique-de-limperialisme-numerique/

Au-delà du techno-féodalisme : pour une critique de l’impérialisme numérique - Contretemps

Comment penser les transformations du capitalisme sous l’effet de la montée en puissance des technologies numériques ? Nikos Smyrnaios revient ici sur le débat autour du techno-féodalisme pour avancer une autre hypothèse, qu’il nomme « impérialisme numérique ». Il en dégage ici les principales dimensions et souligne l’importance de la plateformisation de l’espace public, pour comprendre les logiques actuelles de domination mais aussi de résistance.

Contretemps

Ein Spiel namens Solarpunk

Schwebende Windturbinen, Zeppeline, saftig-grüne Wälder auf schwebenden Inseln: In diesem Spiel könnt ihr eine Welt aufbauen, die ästhetisch schön ist und der Seele gut tut. Was davon gut mit den Werten der Solarpunk-Bewegung funktioniert und wo es knirscht, lest ihr in diesem Artikel.

Eine Info vorab: Ich hab das Spiel bisher selber nicht gespielt (hab kein Gerät, auf dem es läuft), sondern nur Reviews gelesen, Videos gesehen und den Entwicklungsprozess verfolgt. Wer also im Detail über Gameplay und Mechaniken lesen will, sollte lieber woanders suchen. Mir geht es eher darum, inwiefern das Spiel Solarpunk als Genre und Bewegung gut repräsentiert – und was es mit der Bewegung macht, wenn einzelne Titel sich den Namen aneignen.

Hype

Als ich zum ersten Mal von diesem Spiel erfahren habe, war ich ziemlich begeistert. Zunächst mal war da die Tatsache, dass das Spiel von einem sehr kleinen Indie-Entwicklungsstudio produziert wurde (nur zwei Leute!), und dass die Entwicklung über Kickstarter von der Crowd finanziert wurde. Beides hat für mich schöne Solarpunk-Vibes. Tatsächlich haben die ersten Screenshots und Videos die Leute so begeistert, dass das Spiel mit dem zehnfachen des ursprünglichen Ziels ausfinanziert und eins der am meisten vorbestellten Spiele wurde.

Die Optik ist großartig und trifft genau das, was Solarpunk als Ästhetik für mich ausmacht: helle, freundliche Farben, viel Holzoptik, interessant aussehende Technologien wie Solarpanele, Windräder, schwebende Windturbinen… sogar Zeppeline nehmen eine zentrale Rolle ein!

Das Spiel ist ein Survival- und Craftinggame – man verbringt also Zeit damit, die eigenen Bedürfnisse wie Hunger und Durst zu stillen, und ansonsten ganz viel zu bauen. Das können zum einen die erwähnten erneuerbaren Energiequellen sowie die Geräte, die davon angetrieben werden sein; zum anderen baut mensch sich hier auch das eigene Haus inklusive Gartenanlagen drumherum, sät Pflanzen, gießt (oder baut eine automatische Bewässerung), erntet und hält sich Tiere. Auch das trifft für mich zentrale Solarpunk Tropes.

Was fehlt

Leider hat das finale Spiel auch einige Aspekte, die für mich nicht mehr so gut zu Solarpunk passen. Das Setting mit den schwebenden Inseln ist dabei der offensichtlichste Faktor – das ist zwar optisch schön, aber mir persönlich zu fantasylastig. Ich mag meinen Solarpunk wünschenswert, aber realistisch.

Die Verortung im Survival-Genre bedeutet zudem, dass ein großer Fokus auf Expansion, Automatisierung von Prozessen und Wachstum liegt. Die Ökosysteme der Inseln sind wohl letztendlich nur Ressourcen für diesen ewigen Bauprozess; sonstige Anreize, die Inseln zu besuchen gibt es anscheinend keine. Zwar kann mensch Bäume und Büsche wieder anpflanzen, aber das wird für mich den Zeiträumen nicht gerecht, die normalerweise für solche Prozesse benötigt werden. Dieser Extraktivismus ohne Rücksicht auf die Mitwelt passt für mich nicht in eine Solarpunk-Welt.

Damit wären wir beim nächsten Punkt: Andere Menschen spielen in diesem Spiel einfach keine Rolle. Solidarität und Gemeinschaft sind aber extrem wichtige Facetten im Solarpunk – ohne sie ist auch die schönste erneuerbar betriebene Farm nur rechtes Preppertum.

Tatsächlich wurde das Spiel auch von der Spielepresse nicht besonders gut bewertet. Anscheinend ist das Gameplay im Vergleich recht generisch und das Pacing des Spiels führt wohl des Öfteren dazu dass Spieler:innen nichts zu tun haben und nur auf den nächsten Erntezyklus warten müssen.

Ich will hier nicht so tun, als wäre es supereinfach das perfekte Solarpunk-Spiel zu entwickeln (insbesondere mit so einem kleinen Indie-Team). Tatsächlich vermute ich, dass Solarpunk aufgrund der Komplexität der Werte, die darin eine Rolle spielen, extrem schwer in Spielmechaniken umzumünzen ist.

Was macht das mit der Bewegung?

Ist es eigentlich für die Solarpunk-Bewegung gut oder schlecht, wenn solche Titel rauskommen? Ich finde das gar nicht so leicht zu beantworten. Ästhetik ist ein zentraler Bestandteil von Solarpunk, und auch abseits von Spielen der Teil, in dem es am schwierigsten ist die Werte unterzubringen, die die Bewegung ebenfalls ausmachen. Ich glaube aber trotzdem, dass es eine kluge Herangehensweise ist zukünftige Welten zu erschaffen, die schön und anziehend sind. Daraus entsteht dann idealerweise Neugier für die anderen Aspekte. Ich merke das zum Beispiel gerade an den Abrufzahlen für diesen Blog, die seit der Veröffentlichung des Spiels stark nach oben gehen.

Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass Solarpunk auf einzelne erfolgreiche Medien reduziert wird, die längst nicht alle Aspekte der Bewegung abbilden (können). Ich hatte schon frustrierende Gespräche mit Menschen, die Solarpunk insgesamt vermutlich sehr schätzen würden, den Begriff aber nur noch mit dem Spiel assoziieren (und dann das Interesse verloren haben, weil sie mit Computerspielen nichts anfangen können).

Solarpunk ist durch seine Offenheit und Graswurzelorientierung immer in seiner Bedeutung umstritten – es gibt keine Zentralinstanz, die festlegt, was reingehört und was nicht. Das ist gut und wichtig so; es bedeutet aber auch dass wir damit leben müssen wenn Einzelne das Bild der Bewegung in eine schwierige Richtung prägen. Vielleicht kommt irgendwann die Zeit, in der Solarpunk fest im Mainstream verankert ist und dafür viele seiner progressiven und revolutionären Elemente aufgeben musste. Wenn er bis dahin aber Menschen motiviert hat, von besseren Zukünften zu träumen und Schritte dahin zu gehen, dann war es das für mich wert.

Habt ihr das Spiel schon gespielt?

Würdet ihr es empfehlen?

Stimmt ihr mit meiner Einschätzung überein, oder liege ich daneben?

Ich freue mich, dazu von Menschen zu lesen!

#Bewegung #Spiele #Theorie #solarpunk

Une longue introduction, assez dense, mais qui nous donne une bonne idée non seulement du sujet du livre (le #confusionnisme), mais aussi de son traitement (en tant que #théorie #critique #politique) et de son cadre épistémologique entre #phénoménologie et #analyse discursive. L'auteur mène aussi une réflexion sur la situation de cette recherche dans son propre parcours, entre contrainte académique et engagement citoyen. Bref, les 750 pages restantes s’annoncent velues, mais passionnantes!

J'ai décidé de me plonger dans cet ouvrage, suite à l'écoute du podcast de Martin Eden, avec Mysandrie: « Martin Eden – Plein Cadre: Faux rebels, vrais réactions ! #1 (Avec Mysandrie)» podcast.ausha.co/martin-eden-podcast/faux-rebels-vrais-reactions-avec-mysandrie

(comment on La grande confusion, p. 100)