#Studienabbruch vermeiden: IU und FernUniversität Hagen erforschen kritische Eingangsphase im Fernstudium
IU und @fernunihagen erforschen erstmals die kritische Studieneingangsphase – mit Handlungsempfehlungen für staatliche und private Hochschulen.
https://idw-online.de/de/news866283
#Hochschule #Studium
Studienabbruch vermeiden: IU und FernUniversität in Hagen erforschen kritische Eingangsphase im Fernstudium

Hohe Abbruchquoten zu Beginn von Studium und Ausbildung

Abiturient*innen brechen ein Studium fast doppelt so häufig ab wie eine Ausbildung. Hauptgründe sind fehlende Passung & Interessen, besonders betroffen: junge Menschen mit Migrationshintergrund oder ohne akademisches Elternhaus.

https://www.bildungsspiegel.de/news/berufswelt-arbeitsmarkt-europa/7982-hohe-abbruchquoten-zu-beginn-von-studium-und-ausbildung/

#Studienabbrecher #Studienabbruch #Studium #Ausbildungsabbruch

Hohe Abbruchquoten zu Beginn von Studium und Ausbildung

Abbruchquoten bei Studierenden und Auszubildenden: Sozialer Hintergrund und Interessen sind entscheidend. Was Beratung leisten kann.

BildungsSpiegel

Studienabbruch als Chance: Neue Perspektiven im Kampf gegen den Fachkräftemangel

Studienabbruch als Chance: Mit neuen Perspektiven gegen den Fachkräftemangel.

Studienabbrecher*innen könnten mit ihren Kompetenzen wertvolle Beiträge leisten. Ein flexibleres Bildungssystem ist gefragt.

https://www.bildungsspiegel.de/news/studium-fernstudium-neue-lernformen/7561-studienabbruch-als-chance-neue-perspektiven-im-kampf-gegen-den-fachkraeftemangel

#studienabbruch #Studium #Fachkräftemangel

Studienabbruch als Chance: Neue Perspektiven im Kampf gegen den Fachkräftemangel

Zertifikate vs. Kompetenzen: Warum Studienabbruch kein Scheitern bedeuten muss, sondern Potenziale birgt.

BildungsSpiegel

Die Hochschulbildung in Deutschland: Zwischen Tradition und Reform

In den letzten Jahrzehnten hat das deutsche Hochschulsystem zahlreiche Veränderungen durchlaufen. Trotz vieler Reformbemühungen gibt es jedoch immer noch erhebliche Herausforderungen, insbesondere in Bereichen wie der Betriebswirtschaftslehre (BWL) und dem Verkehrswesen. Diese Disziplinen stehen exemplarisch für eine breitere Problematik: Die Kluft zwischen akademischer Lehre und den Anforderungen der Praxis. In diesem Blogbeitrag werfen wir einen kritischen Blick auf den aktuellen Stand der Hochschulbildung in Deutschland, analysieren die Gründe für bestehende Probleme und diskutieren mögliche Lösungsansätze.

Die Misere der modernen Hochschulbildung

In der Betriebswirtschaftslehre und im Verkehrswesen werden oft Inhalte gelehrt, die scheinbar den Unternehmen nachhaltig schaden und wenig mit der Realität zu tun haben. Im Verkehrswesen fällt besonders auf, dass die menschliche Komponente, der „Fahrgast als Mensch“, oft vernachlässigt wird. Dies erklärt teilweise die problematischen Optimierungsversuche der letzten Jahrzehnte, die oft mehr geschadet als genutzt haben.

Auch in anderen Wirtschaftssektoren macht sich der Einfluss einer veralteten oder fehlgeleiteten Betriebswirtschaftslehre bemerkbar. Besonders auffällig ist, dass diese Probleme oft durch frisch Absolvierte in die Unternehmen getragen werden. Da diese Entwicklung schon seit mehr als einem Jahrzehnt anhält, stellt sich die Frage, warum die Universitäten immer noch Inhalte lehren, die nicht der Realität entsprechen, und warum diese nicht angepasst werden.

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Gründe für die Trägheit im Hochschulsystem

Strukturelle Trägheit

Universitäten gelten oft als schwerfällige Institutionen, die sich nur langsam an neue Gegebenheiten anpassen. Dies liegt zum Teil an komplexen Akkreditierungsverfahren, die Änderungen erschweren, an festen Lehrplänen und Studienstrukturen sowie an traditionellen Lehrmethoden, die sich nur langsam wandeln. Viele Hochschulen verstehen die Akkreditierung falsch und denken, dass das System für einen längeren Zeitraum „eingefroren“ ist, obwohl Anpassungen auch im laufenden Betrieb möglich wären.

Fehlende Praxisorientierung

Ein häufiger Kritikpunkt ist die mangelnde Praxisnähe der universitären Ausbildung. BWL-Studiengänge an Universitäten bilden oft am Bedarf des Mittelstands vorbei. Praxiserfahrungen sind an vielen Universitäten nicht verpflichtend vorgesehen, und die theoretische Lehre dominiert gegenüber interaktiven, praxisnahen Ansätzen.

Veraltete Paradigmen

Viele BWL-Studiengänge basieren noch auf traditionellen Wirtschaftsparadigmen. Der Fokus liegt oft auf Profitmaximierung, Wachstum und Effizienz, während Aspekte wie Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung unzureichend berücksichtigt werden. Zudem mangelt es oft an einer kritischen Selbstreflexion der BWL als Disziplin.

Ressourcenmangel

Finanzielle und personelle Engpässe erschweren Innovationen in der Lehre. Die sinkende Grundfinanzierung pro Student, ein ungünstiges Betreuungsverhältnis von durchschnittlich 63 Studierenden pro Professor und der Fokus auf Drittmitteleinwerbung statt auf Lehrinnovation tragen zu diesem Problem bei.

Fehlende Anreize zur Veränderung

Es mangelt an Anreizen für Hochschulen und Lehrende, Inhalte und Methoden grundlegend zu überarbeiten. Akkreditierungssysteme bewerten oft formale Kriterien statt Inhalte, die Forschungsleistung wird höher bewertet als Lehrinnovation, und es fehlt an einer effektiven Rückkopplung mit der Wirtschaft zur Anpassung der Lehrinhalte.

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Zuständigkeiten und Komplexität als Teil des Problems

Die Zuständigkeit für Hochschulreformen in Deutschland ist komplex und verteilt sich auf mehrere Akteure. Sowohl die Politik als auch die Universitäten spielen eine Rolle, wobei die Hauptverantwortung bei der Politik, insbesondere bei den Bundesländern, liegt.

Politische Zuständigkeit

Nach der Föderalismusreform haben die Länder die Hauptzuständigkeit für die Hochschulpolitik übernommen. Die konkrete Durchführung von Reformen erfolgt vor allem auf der Ebene der Kultusministerien der Bundesländer. Der Bund hat noch begrenzte Kompetenzen, insbesondere bei Hochschulzugang und -abschlüssen, wobei die Länder ein Abweichungsrecht haben.

Rolle der Universitäten

Obwohl die Universitäten nicht die Hauptverantwortung tragen, spielen sie dennoch eine wichtige Rolle. Sie sind für die konkrete Umsetzung der Reformen verantwortlich und haben durch den Trend zu mehr Autonomie auch mehr Gestaltungsspielraum. Zudem wirken Hochschulen bei der Gestaltung von Reformen mit, indem sie für notwendige Gemeinsamkeiten werben und sich für ihre Interessen einsetzen.

Herausforderungen der Zusammenarbeit

Die Umsetzung von Hochschulreformen erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Hochschulen. Zielvereinbarungen werden zwischen Staat und Hochschulen ausgehandelt, sind aber oft noch zu detailliert. Die Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen durch den Staat ist für die Umsetzung von Reformen unerlässlich. Bei der Qualitätssicherung streben Hochschulen eine wissenschaftsnahe Herangehensweise an, während der Staat oft versucht, eigene Vorgaben durchzusetzen.

Diese komplexe Aufgabenverteilung kann als ein Faktor gesehen werden, der zur beschriebenen Misere beiträgt. Die Vielzahl der beteiligten Akteure und die Verteilung der Verantwortlichkeiten zwischen Bund, Ländern, Kultusministerien und Hochschulen kann zu langwierigen Entscheidungsprozessen, Koordinationsschwierigkeiten und Inkonsistenzen in der Umsetzung von Reformen führen.

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Reformbemühungen der letzten Jahre

In den letzten zehn Jahren gab es mehrere Initiativen und Reformen, die darauf abzielten, die Situation im Hochschulbereich zu verbessern. Hier sind einige der wichtigsten Entwicklungen:

Weiterentwicklung der Bologna-Reform

Die Bologna-Reform, die vor 25 Jahren begann, wurde kontinuierlich weiterentwickelt. 2015/2016 verabschiedeten die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) eine gemeinsame Erklärung zur Europäischen Studienreform. Diese Erklärung zielte darauf ab, die Mobilität zu steigern, Anerkennungsverfahren zu verbessern und den Hochschulen mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Studienverläufen zu ermöglichen.

Qualitätsverbesserungen in der Lehre

Es gab Bestrebungen, eine institutionelle Qualitätskultur zu entwickeln, besonders in Bezug auf die Lehre. Die Systemakkreditierung wurde von immer mehr Hochschulen angewandt, was zu einer Verbesserung der Qualitätssicherung führte.

Förderung der Internationalisierung

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) würdigte 2024 die Errungenschaften der Bologna-Reform. Die Zahl der internationalen Studierenden in Deutschland stieg auf etwa 370.000. Es gab Bemühungen, die Mobilitätsziele des Europäischen Hochschulraums zu erreichen, mit dem Ziel von 20% auslandsmobilen Absolventen.

Verbesserung der Studienbedingungen

Es wurden Anstrengungen unternommen, die Studienabbruchquoten zu reduzieren, insbesondere bei ausländischen Studierenden. Die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten für studentische Beschäftigte sollte mehr Verlässlichkeit schaffen.

Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

2024 wurde eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes beschlossen. Diese sah die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten für wissenschaftliche Mitarbeiter und eine Begrenzung der befristeten Beschäftigung von Postdocs vor. Ziel war es, früher Gewissheit über Karriereperspektiven in der Wissenschaft zu schaffen.

Praxisorientierung und Durchlässigkeit

Ein Viertel der Studierenden verfügt inzwischen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, was die Durchlässigkeit des Bildungssystems verbessert. Es gab Bemühungen, das Studienangebot trotz schwankender Nachfrage aufrechtzuerhalten und spezialisierte Studiengänge zu bewahren.

Messbare Erfolge der Reformen

Trotz dieser vielfältigen Reformbemühungen zeigen die messbaren Erfolge ein gemischtes Bild. Betrachtet man die Studienabbruchquoten als einen wichtigen Indikator, ergibt sich folgendes Bild:

Die Gesamtquote der Studienabbrecher im Bachelorstudium liegt bei 28% für deutsche Studierende der Anfangsjahrgänge 2016/2017. An Universitäten beträgt die Quote 35%, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) 20%. Diese Werte ähneln den Ergebnissen der vorherigen Berechnungen von 2020, was darauf hindeutet, dass die Reformen bisher keinen signifikanten Einfluss auf die Abbrecherquoten hatten.

Es gibt jedoch erhebliche fächerspezifische Unterschiede. Besonders hohe Abbruchquoten finden sich an Universitäten in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften (50%) und Geisteswissenschaften (49%). Niedrigere Quoten gibt es in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (21%) sowie in Lehramtsstudiengängen (10%).

Im Masterstudium ist die Abbruchquote mit 21% deutlich niedriger als im Bachelor, wobei hier kaum Unterschiede zwischen Universitäten (20%) und HAW (23%) bestehen.

Bei internationalen Studierenden ist die Situation besonders herausfordernd. Ihre Abbruchquote liegt im Bachelor bei 41% und im Master bei 28%, was deutlich höher ist als bei deutschen Studierenden.

Dr. Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) kommentiert diese Zahlen kritisch: „Es ist in den letzten Jahren auch nicht gelungen, maßgebliche Gründe für den Studienabbruch, wie die mangelnde Passung individueller Studienvoraussetzungen mit den Anforderungen des Studienbeginns, zurückzudrängen“.

Positiv zu vermerken ist, dass die Corona-Pandemie trotz problematischer Studienbedingungen nicht zu einem verstärkten Ausstieg aus dem Studium geführt hat. Zudem zeigen die niedrigeren Abbruchquoten im Masterstudium, dass hier die Reformen möglicherweise erfolgreicher waren.

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Aktuelle Reformvorschläge und Diskussionen

Angesichts der anhaltenden Herausforderungen gibt es aktuell mehrere Reformvorschläge und Diskussionen über die Verbesserung des Hochschulsystems in Deutschland. Diese Vorschläge kommen von verschiedenen Akteuren, darunter die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), politische Institutionen und Fachverbände:

1. Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG)

Ziel dieser Reform ist es, mehr Studierende zu unterstützen, insbesondere aus einkommensschwachen Haushalten. Vorgeschlagene Maßnahmen umfassen die Einführung einer Studienstarthilfe von 1.000 Euro für Studierende mit Sozialleistungsbezug, die Anhebung des Elternfreibetrags um fünf Prozent und strukturelle Verbesserungen, wie die Möglichkeit eines zusätzlichen Studiensemesters.

2. Weiterentwicklung der Bologna-Reformen

Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) diskutieren über weitere Verbesserungen der Bologna-Reformen. Vorschläge beinhalten die Verbesserung der Anerkennungsverfahren für internationale Studienleistungen, mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Studienverläufen und die Stärkung der institutionellen Qualitätskultur in der Lehre.

3. Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Diese Reform zielt darauf ab, die Planbarkeit und Verlässlichkeit für wissenschaftliche Mitarbeiter zu verbessern. Vorgeschlagene Maßnahmen umfassen die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten, den Vorrang der Qualifizierungsbefristung und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

4. Diskussion über Debattenkultur an Hochschulen

Ein wichtiges Thema ist der Umgang mit illiberalen Tendenzen und die Wahrung der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit. Die HRK und verschiedene Hochschulvertreter diskutieren, wie Hochschulen auf populistische und extremistische Herausforderungen reagieren können.

5. Tenure-Track-Programm

Dieses Programm zielt darauf ab, transparente Karrierewege in der Wissenschaft zu schaffen. Es sieht die Einführung von 1.000 neuen Tenure-Track-Professuren zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern vor.

Fazit und Ausblick

Die Hochschulbildung in Deutschland steht vor komplexen Herausforderungen. Trotz zahlreicher Reformbemühungen in den letzten Jahren zeigen die messbaren Erfolge, insbesondere bei den Studienabbruchquoten, dass noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht. Die Kluft zwischen akademischer Lehre und den Anforderungen der Praxis, besonders in Bereichen wie der Betriebswirtschaftslehre und dem Verkehrswesen, bleibt ein zentrales Problem.

Die strukturelle Trägheit des Hochschulsystems, fehlende Praxisorientierung, veraltete Paradigmen und Ressourcenmangel sind weiterhin Hindernisse für eine effektive Modernisierung. Die komplexe Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern und Hochschulen erschwert zudem schnelle und durchgreifende Reformen.

Dennoch gibt es positive Entwicklungen und vielversprechende Ansätze:

  • Die zunehmende Internationalisierung und Mobilität von Studierenden fördert den interkulturellen Austausch und die globale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochschulen.
  • Die Bemühungen um eine bessere Qualitätssicherung in der Lehre und die Einführung von Systemakkreditierungen zeigen das Bewusstsein für die Notwendigkeit kontinuierlicher Verbesserungen.
  • Die Diskussion über die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes und die Einführung von Tenure-Track-Programmen adressieren wichtige Probleme des akademischen Mittelbaus und könnten zu einer Verbesserung der Karriereperspektiven in der Wissenschaft führen.
  • Die anhaltende Debatte über die Praxisorientierung des Studiums und die Durchlässigkeit des Bildungssystems zeigt, dass diese Themen auf der Agenda bleiben.
  • Für die Zukunft wird es entscheidend sein, dass:

    • Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Hochschulen und Wirtschaft intensiviert wird, um Studiengänge praxisnäher und relevanter zu gestalten.
    • Die Finanzierung der Hochschulen verbessert wird, um Innovationen in der Lehre zu ermöglichen und das Betreuungsverhältnis zu optimieren.
    • Die Flexibilität in den Studiengängen erhöht wird, um auf die sich schnell ändernden Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren zu können.
    • Die Unterstützung für internationale Studierende verstärkt wird, um die hohen Abbruchquoten in dieser Gruppe zu reduzieren.
    • Die Digitalisierung der Lehre vorangetrieben wird, um neue Lehr- und Lernformen zu etablieren und die Hochschulbildung zukunftsfähig zu machen.

    Die aktuellen Reformvorschläge und Diskussionen zeigen, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Veränderungen vorhanden ist. Die Umsetzung dieser Vorschläge wird jedoch weiterhin eine Herausforderung darstellen, da sie oft von politischen Entscheidungen, finanziellen Ressourcen und der Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren abhängen.

    Letztendlich wird der Erfolg der Hochschulbildung in Deutschland davon abhängen, wie gut es gelingt, die Balance zwischen akademischer Exzellenz und praktischer Relevanz zu finden, ohne dabei die Grundprinzipien der Wissenschaftsfreiheit und des kritischen Denkens zu vernachlässigen. Die kontinuierliche Anpassung und Verbesserung des Hochschulsystems bleibt eine zentrale Aufgabe für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.

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    Warum Lehramtsstudierende ihr Studium vorzeitig abbrechen

    (Kurzrezension eines Aufsatzes von Sebastian Franz, Bildungsforscher an der Universität Bamberg.)

    Franz beleuchtet in seinem Beitrag die Ursachen des Studienabbruchs im Lehramt und analysiert die bildungspolitischen Konsequenzen.

    Er weist darauf hin, dass eine realistische Einschätzung der Problematik unabdingbar ist, um wirksame Maßnahmen zu entwickeln.

    https://www.bildungsspiegel.de/news/studium-fernstudium-neue-lernformen/7455-studienabbrueche-im-lehramt-ein-risiko-fuer-die-bildungspolitik

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    Studienabbrüche im Lehramt – Ein Risiko für die Bildungspolitik

    Hohe Studienabbruchquoten im Lehramt verschärfen den Mangel an Lehrkräften. Eine Analyse der Gründe und möglichen Maßnahmen zur Reduzierung.

    Studium abgebrochen? 💚💪🏻🌻

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    Hohe Abbruchquote bei Studienanfänger*innen: Ursachen und Lösungsansätze

    Mehr als ein Viertel der Studienanfänger in Deutschland bricht das Studium ohne Abschluss ab.

    Ein besseres "Matching" zwischen Studierenden und Studiengängen sowie intensivere Betreuung könnten Abhilfe schaffen.

    Self-Assessments und Brückenkurse wurden an vielen Hochschulen bereits erfolgreich ausgebaut.

    https://www.bildungsspiegel.de/news/studium-fernstudium-neue-lernformen/7374-hohe-abbruchquote-bei-studienanfaenger-innen-ursachen-und-loesungsansaetze

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    Hohe Abbruchquote bei Studienanfänger*innen: Ursachen und Lösungsansätze

    Studienabbrüche bleiben ein Problem: Mehr als 25 % der Studierenden erreichen keinen Abschluss. Hochschulen setzen auf Self-Assessments und intensive Betreuung, um die Abbruchquote zu senken.

    Studienabbruchquoten in Deutschland: Frühzeitige Abgänge der ersten drei Semester analysiert

    Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat erstmalig die Abbrecherquoten der Studienanfängerinnen und -anfänger des Jahres 2019 nach den ersten drei Semestern ermittelt. Diese Analyse liefert wichtige Einblicke in die frühzeitigen Studienabbrüche und deren Ursachen.

    https://www.bildungsspiegel.de/news/studium-fernstudium-neue-lernformen/7132-studienabbruchquoten-in-deutschland-fruehzeitige-abgaenge-analysiert

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    Studienabbruchquoten in Deutschland: Frühzeitige Abgänge analysiert

    Abbrecherquote nach drei Semestern in Bachelorstudiengängen doppelt so hoch wie in sonstigen grundständigen Studiengängen

    Der Entschluss, das Studium aufzugeben, fällt nicht leicht. Dazu kommen noch finanzielle Fragen 💶 ⁉️ Hier findest du einige Tipps, falls du die Entscheidung triffst, dein Studium abzubrechen.

    https://www.studis-online.de/studienfinanzierung/studienabbrecher-faq.php

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    Finanzielle Veränderungen bei Studienabbruch

    Welche Auswirkungen hat ein Studienabbruch auf das BAföG und andere Finanzquellen wie Kindergeld oder Unterhalt und auf den Nebenjob als Werkstudent aus?

    Kooperation statt Konkurrenz: Beim Thema #Studienabbruch müssen berufliche und akademische Bildung für gute Lösungen zusammenarbeiten. Ein Themendossier des CHE in der aktuellen DUZ zeigt neue Modelle und gute regionale Ideen aus ganz DE. https://www.che.de/download/spotlight-studienabbruch/
    DUZ Spotlight: Schwerpunktthema Studienabbruch

    Mehr als ein Viertel aller Studienanfänger*innen in Deutschland verlässt die Hochschule ohne Abschluss. Ein Beitrag des CHE zeigt Lösungswege gegen Studienabbruch auf.