Europäisches #Stromnetz
Punkt 22 Uhr gerät das Netz aus dem Takt

Am vergangenen Dienstag war der #Frequenzabfall besonders deutlich. Unmittelbar nach 22 Uhr fiel binnen 62 Sekunden die Frequenz um 0,193 Hertz. Ein solcher Abfall entspricht dem plötzlichen Verlust von 3,2 Gigawatt Erzeugungsleistung im kontinentaleuropäischen Netz. Dann muss schnell gegengesteuert werden. Die verfügbaren Regelkapazitäten – Primärregelleistung genannt –, liegen in Europa aktuell bei 3,45 Gigawatt. Sie waren also fast ausgeschöpft.

Eine plausible Erklärung für dieses wiederkehrende 22-Uhr-Phänomen liefert die Windkraft. An besagtem Dienstagabend waren alleine durch die Anlagen an Land rund 40 Gigawatt Windstrom im deutschen Netz. Doch pünktlich um 22 Uhr griffen für zahlreiche Anlagen die Lärmschutzauflagen auf Basis der Verwaltungsvorschrift „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“, kurz TA Lärm; die Maschinen dürfen dann bis zum nächsten Morgen um 6 Uhr nur noch gedrosselt laufen.

Da das bei allen betroffenen Anlagen synchron geschieht, bricht im Netz bei starkem Wind schlagartig eine Leistung weg, die in der Summe mehreren Großkraftwerken entsprechen kann. Genaue Zahlen zum Umfang der betroffenen Anlagen kennt die Branche aber nicht.

https://taz.de/Europaeisches-Stromnetz/!6166827/

Europäisches Stromnetz: Punkt 22 Uhr gerät das Netz aus dem Takt

Wiederkehrende Frequenzeinbrüche beschäftigen die Energiewirtschaft – die Ursache liegt vermutlich in den Lärmauflagen der Windkraft.

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„Einen Schritt vor, zwei zurück“: Bundesregierung untergräbt laut Umwelthilfe eigene Klimapolitik

3,1 Milliarden Euro für Strom, der nie ankommt. Ministerin Reiche plant Reformen bei den erneuerbaren Energien, die laut der Branche im Widerspruch stehen.

#Energiewende #Stromnetz - Smart-Meter-Atlas - Ausbau des intelligenten Stromnetzes - "Ein neuer Dienst zeigt die Fortschritte bei der Flexibilisierung des deutschen Stromnetzes. So scheitert die Energiewende im Kleinen. [...] Der Atlas zeigt eindrucksvoll, wie schleppend die Verteilung eines entscheidenden Bauteils der Energiewende vorangeht. Die entscheidende Zahl steht ganz oben rechts: 5,5 Prozent aller Messstellen sind mittlerweile umgerüstet. [...] Neben der verspäteten Zertifizierung und den hohen Anforderungen an die Messstellen- und Netzbetreiber ist auch die hohe Anzahl an verantwortlichen Stellen Schuld an dem Versagen. Hunderte kleine Akteure haben gar nicht die Kapazitäten, um den Umbau zu einem intelligenten Stromnetz effizient umzusetzen." - von Mario Petzold - Eventl. € https://www.golem.de/news/smart-meter-rollout-der-ausbau-des-intelligenten-stromnetzes-dauert-jahrzehnte-2603-207108.html
Smart-Meter-Rollout: Der Ausbau des intelligenten Stromnetzes dauert Jahrzehnte - Golem.de

Ein neuer Dienst zeigt die Fortschritte bei der Flexibilisierung des deutschen Stromnetzes. So scheitert die Energiewende im Kleinen.

Golem.de

Ich fasse es nicht: Im europäischen #Stromnetz kommt es an windreichen Tagen pünktlich um 22 Uhr zu spürbaren #Frequenzeinbrüchen.

Ursache sind synchron gedrosselte #Windkraftanlagen aufgrund von #Lärmschutz-Vorgaben. Binnen Sekunden fallen mehrere Gigawatt Leistung weg. Die #Netzstabilität ist derzeit nicht akut gefährdet, doch Experten sehen Handlungsbedarf. Diskutiert werden zeitversetzte Abschaltungen und angepasste Rampenvorgaben durch die #Bundesnetzagentur.

https://taz.de/Europaeisches-Stromnetz/!6166827/

Europäisches Stromnetz: Punkt 22 Uhr gerät das Netz aus dem Takt

Wiederkehrende Frequenzeinbrüche beschäftigen die Energiewirtschaft – die Ursache liegt vermutlich in den Lärmauflagen der Windkraft.

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#Energiewende #Elektromobilität #Stromnetz - Redispatch 3.0 - "Dieser Testlauf für das sogenannte Redispatch 3.0 soll zeigen, dass die direkte und dezentrale Steuerung kleiner Verbraucher einen effektiven Beitrag zur Netzstabilität leisten kann. Statt auf eine erhöhte Nachfrage mit dem Hochfahren von Reservekraftwerken zu reagieren, wird direkt in die bestehende Nachfrage eingegriffen. Statt also ein 300 Megawatt starkes Gaskraftwerk zu starten, drosselt man 70.000 Ladepunkte auf die halbe Leistung oder verschiebt die Aufladung von 30.000 E-Auto um einige Stunden. Da mittlerweile bereits zwei Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs sind, sollten sich solche Mengen erst recht in einigen Jahren problemlos erreichen lassen." - von Mario Petzold - Eventl. € https://www.golem.de/news/redispatch-3-0-so-veraendern-elektroautos-das-stromnetz-2603-207069.html
Redispatch 3.0: So verändern Elektroautos das Stromnetz - Golem.de

Wie leicht sich das deutsche Stromnetz flexibilisieren lässt, zeigt ein Experiment mit 700 steuerbaren Ladepunkten.

Golem.de
Redispatch 2025: Solarstrom-Abregelung verdoppelt sich fast

Engpässe im Stromnetz wandern immer häufiger ins Verteilnetz. Neue Bundesnetzagentur-Daten zeigen die dramatische Verschiebung.

ZFK – Zeitung für kommunale Wirtschaft

Ab übermorgen, 1.4., gilt in 🇦🇹 der SNAP ☀️⚡️

Offiziell: Sommer-Nieder-Arbeitspreis

Mit Smart Meter bekommen Verbraucher einen Rabatt von 20% auf den Netzarbeitspreis täglich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr, von April bis September.

Opt-In für Viertelstundenmessung erforderlich.

Details, weiterführende Infos, und wie man ihn bekommt => https://www.komendera.com/sommer-netzentgelt

#Energiewende #Stromnetz #SmartMeter

Sommer-Netzentgelt (SNAP) 2026

20% Rabatt auf das Netzentgelt für Haushalte mit Smart Meter. Ab 1. April 2026 gilt das Sommer-Netzentgelt täglich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr.

Dieter Komendera's Personal Blog
#Energiewende #Windkraft #Stromnetz - Frequenzschwankungen - "Zuletzt ist die Frequenz immer wieder nah an den Wert gesunken, der die Netzstabilität gefährdet. Die Lösung des Problems wäre simpel. [...] Grundlegend sinkt der Strombedarf bereits vor 22 Uhr, weshalb die Nachtabsenkung keinen Einfluss auf die Versorgungssicherheit hat. Allein das gleichzeitige Abschalten verursacht die unnötige Frequenzschwankung, die dann gefährlich werden könnte, wenn parallel dazu an anderer Stelle ein Problem im Stromnetz auftritt. Allerdings soll es bereits genügen, die Drosselung über einen Zeitraum von 15 Minuten zu strecken, um die unnötige Schwankung im Stromnetz zu vermeiden." - von Mario Petzold - Eventl. € https://www.golem.de/news/frequenzschwankungen-abends-geraet-europas-stromnetz-aus-dem-takt-2603-207047.html#cmts
Frequenzschwankungen: Abends gerät Europas Stromnetz aus dem Takt - Golem.de

Zuletzt ist die Frequenz immer wieder nah an den Wert gesunken, der die Netzstabilität gefährdet. Die Lösung des Problems wäre simpel.

Golem.de
Investieren, um zu sparen – das gilt auch fürs #Stromnetz. 💡
Die Studie von 3EPunkt zeigt: 2045 wären 12,4 Mrd. € jährliche Einsparung möglich, schon 2026 rund 5 Mrd. €. Voraussetzung: Modernisierung, mehr #Digitalisierung & bessere Regulierung.
Bundesnetzagentur geht gegen Smart-Meter-Schlusslichter vor

Die Bundesnetzagentur macht ernst und startet gegen 77 grundzuständige Messstellenbetreiber ein Aufsichtsverfahren. Wer davon als erstes betroffen ist.

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