Überland von Moshi nach Lusaka — 2500 Kilometer auf dem Landweg


Diese Reise war nicht komfortabel.
Sie war ein Schritt-für-Schritt-Vorankommen — durch Hitze, Regen, Grenzposten und lange Straßen.

Von Moshi im Norden Tansanias bis nach Lusaka in Sambia führte mich der Weg über etund zu Fuß über die Grenze und mit vielen Stunden Warten dazwischen.

Abfahrt aus Moshi


Am späten Nachmittag verließ ich Moshi mit einem großen Fernbus. Die Luft im Bus war warm und stickig, die Straße uneben, der Platz eng. Schon nach kurzer Zeit lag mein Rucksack auf meinem Schoß und blieb dort für viele Stunden.

Die Fahrt ging in die Nacht hinein. Mehrere Stopps, Kontrollen und Verzögerungen begleiteten die Reise, doch der Bus bewegte sich langsam weiter nach Süden.

Iringa — Regen, Schlamm und Erholung


Früh am Morgen erreichten wir Iringa. Beim Händewaschen, am Busbahnhof, wurde mir Flüssigkeit über die Hände gegossen — ich dachte, es sei Wasser, doch es war Seife. Erst einige Minuten später konnte ich sie mit Regenwasser abspülen.

Das Hostel wirkte von außen verlassen, innen war es ruhig und sauber. Nach der langen Fahrt bedeutete ein Bett echte Erholung.

Regen verwandelte die Straßen in Schlamm. Meine Schuhe wurden komplett nass und trockneten danach nie mehr richtig.

Weiter nach Mbeya


Die Fahrt nach Mbeya war lang und anstrengend. Der Bus vibrierte ununterbrochen, die Sitze waren eng, und die Stunden vergingen langsam. Bei der Ankunft war mein Körper deutlich erschöpft.

Mbeya zeigte sich grau und kühl. Ich blieb dort, um mich auszuruhen und Kraft für die Grenze zu sammeln.

Zur Grenze — Schritt für Schritt


Von Mbeya ging es weiter Richtung Tunduma. Nach einer kurzen Busfahrt und einer Tuk-Tuk-Fahrt begann der Fußweg vom Kreisverkehr zur Grenzstation.

Der Weg war laut, hektisch und voller Menschen, die Tickets oder Hilfe anbieten wollten. Manche folgten mir, andere hielten mich fest. Der einzige Weg war ruhig bleiben und weitergehen.

An der Grenze folgten Formulare, Fragen und Wartezeit. Schließlich stempelte Tansania mich aus und Sambia mich ein.

Zu Fuß zwischen zwei Ländern zu gehen macht die Veränderung sehr greifbar.

Nakonde — Warten in der Nacht


In Sambia dürfen Busse nachts nicht fahren. Deshalb wartete ich viele Stunden am Busbahnhof.

Das Gebäude war kalt. Reisende schliefen auf Bänken oder auf dem Boden. Ich fand ein Sofa neben einer Steckdose und blieb dort.

Nur kurze Ruhephasen waren möglich. Wichtig war nur: Tasche sichern, Telefon laden, warten.

Noch vor Sonnenaufgang begann das Boarding.

Die lange Strecke nach Lusaka


Der Bus startete in völliger Dunkelheit. Erst Stunden später ging die Sonne auf und beleuchtete Dörfer, Felder und die lange Straße nach Süden.

Es gab kurze Stopps, Kontrollen und einen Moment, in dem ein Reifen unter meinem Sitz überprüft werden musste.

Kilometer um Kilometer vergingen, bis schließlich Lusaka erreicht war.

Ankunft in Lusaka


Die Ankunft war ruhig. Ein geteiltes Taxi brachte mich zur Unterkunft. Spät am Abend fand ich noch eine einfache Mahlzeit, bevor ich schlafen konnte.

Nach Tagen in Bewegung fühlte sich ein Bett wie Stabilität an.

Die Reise endete hier nicht wirklich — sie machte nur eine Pause.

Kosten der Reise


Lebensmittel und kleine Ausgaben sind nicht enthalten. Nur Transport und Unterkünfte.

Tansania


  • Bus Moshi → Iringa: 50.000 TZS (≈ 17,86 €)
  • Bus Iringa → Mbeya: 20.000 TZS (≈ 7,14 €)
  • Bus Mbeya → Tunduma: 5.000 TZS (≈ 1,79 €)
  • Tuk-Tuk zur Grenze: 1.500 TZS (≈ 0,54 €)
  • Unterkunft Iringa (2 Nächte): 14,71 €
  • Unterkunft Mbeya (2 Nächte): 40.000 TZS (≈ 14,29 €)

Summe Tansania: ≈ 56,32 €

Sambia


  • Bus Nakonde → Lusaka: 500 ZMW (≈ 17,24 €)
  • Taxi Lusaka: 100 ZMW (≈ 3,45 €)
  • Unterkunft Lusaka (2 Nächte): 14,00 €
  • Buchungsgebühr: 2,61 €
  • Abendessen: 120 ZMW (≈ 4,14 €)
  • Toilette unterwegs: 2 ZMW (≈ 0,07 €)

Summe Sambia: ≈ 41,51 €

Gesamtkosten der Reise: ≈ 97,83 €

Reisezeit


Ich verließ Moshi am 8. Februar um 16:00 Uhr und erreichte Lusaka am 14. Februar spät am Abend. Dazwischen lagen mehrere Busfahrten, zwei Erholungstage in Iringa und Mbeya, eine Grenzüberquerung zu Fuß und viele Stunden Warten an Busstationen. Insgesamt dauerte diese Überlandreise fast eine Woche — Schritt für Schritt nach Süden.

Gedanken zur Reise


Diese Strecke war kein Urlaub.
Sie war Bewegung trotz Widerstand.

Nasse Schuhe.
Enge Busse.
Warten.
Grenzen.
Lange Straßen.

Doch jeder Abschnitt brachte mich weiter.
Und manchmal ist genau das der Sinn des Reisens.

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The Southern Africa Litigation Centre (SALC) and Amnesty International have submitted a joint amicus curiae submission

The appeal concerns the certification of a class action by residents of Kabwe (Zambia) against the mining company Anglo American in South Africa.

Amnesty International

" "Wir bauen auf unserer Erfahrung mit ähnlichen Projekten in #Sambia, #Uganda und #Simbabwe auf und freuen uns auf dieses neue Projekt, bei dem wir Hand in Hand mit der Führung der Demokratische Republik #Kongo arbeiten."

Die #Partnerschaft zwischen der Demokratischen Republik Kongo und #Amatheon ist eine Folge der "#TeamEurope - Initiative" der #EuropäischenUnion, die auf dem sechsten Gipfeltreffen #EU - #AfrikanischeUnion im Februar 2022 ins Leben gerufen wurde"

https://www.openpr.de/news/1238015/Amatheon-Agri-vereinbart-eine-Oeffentlich-Private-Partnerschaft-mit-der-Demokratischen-Republik-Kongo.html

🇪🇺🤝💩

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- Amatheon hat eine Vereinbarung mit dem Landwirtschaftsministerium der Demokratischen Republik Kongo unterzeichnet, um ein nachhaltiges Agrar- und Lebensmittelsystem aufzubauen, das den Bedarf der kongolesischen Bevölkerung zukünftig deutlich besser abdecken soll. - Die Öffentlich-Private Partnerschaft soll nach vollständiger Umsetzung 100.000 Hektar mit Mais, Soja, Baumwolle, Reis und Palmöl bewirtschaften, eine möglichst breite Wertschöpfungskette abdecken und rund 70.000 direkte Arbeitsplätze schaffen. - Die P…

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