DOCUMENTEUR (1981) ist mehr narratives Essay als tatsächlicher Spielfilm. Danach habe ich zwar nicht unbedingt gesucht, aber die Perspektive Agnès Vardas ist in jeder Form eine bereicherung.
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A review of Documenteur (1981)
Hat sich für mich mehr nach narrativem Essay statt nach Spielfilm angefühlt. Das wertet DOCUMENTEUR natürlich nicht automatisch ab. Denn Agnès Vardas Ergründung der Begriffe von Heimat, Zugehörigkeit, Geborgenheit und Zuhause aus weiblicher und feministischer Perspektive findet nicht nur poetische Bilder, sondern lässt sich auch mehr als 40 Jahre nach Erscheinen sehr erkenntnisbringend schauen: Wie bedingen sich diese Begriffe gegenseitig? Wo und wie verlaufen die Grenzlinien? Welche Rolle spielen Sprache, ökonomischer Status, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, romantisches und sexuelles Begehren sowie Kinder- und Familienwunsch? Dass Varda diesen Prozess in den Umzug ihrer Protagonisten von Frankreich an die US-Westküste nach Los Angeles
