Vergessen wir nicht, wo wir in
#Kiel herkommen: In den Hochzeiten des Neoliberalismus wurde alles verschrebelt und Personal abgebaut. Das Ergebnis waren marode Gebäuse und lange Schlangen im Rathaus.
Unter
#Zierau fand dann eine Abkehr statt, weil die Stadtverwaltung ihre Aufgaben nicht mehr erledigen konnte. Dann wieder eine Wende wegen Sparhaushalten, Haushaltssperre. Gleichzeiig aber auch Olympiabewerbung mit mehreren hundert Millionen Euro neuen Schulden.
Jetzt sagt
#Thümmler: "Vielleicht sollten wir doch nicht stumpf diesen Pfad so weitergehen, weil es dann wieder neue Probleme gibt?" (Das ist ja alles noch nicht so lange her!)
> Zierau schien verstanden zu haben, dass es kaum ausreichen wird, die Prozesse im Kieler Rathaus erst einmal zu optimieren und zu digitalisieren, um dann irgendwann einmal zu schauen, wie viele Stellen dadurch überflüssig geworden sind.
Also erst mal bedeutet Digitalisierung Mehrarbeit. Und da steht Kiel ja noch ganz am Anfang!
Letztlich war ja entscheidend, das ein neue Dezernent eingestellt wurde, der sich einen Plan gemacht hat. Einfach nur ohne Plan Personal sparen, hatten wir wie gesagt schon ein mal. Und es hat die Stadt stark belastet. Es bedeutet dann zB auch, dass Bauanträge und andere Genehmigungen länger brauchen. Bezeichender weise geht Post hier auch nichts ins Detail. Ich vermute Thümmler wird nicht deswegen auf die Bremse drücken, weil er Schulden liebt oder möglichst viele Leute behalten will. Sondern weil, so vermute ich, davon ausgeht, wenn man sagt: "100 müssen gegehen, egal wie und wer", man nicht mit der besten Lösung endet, sondern das ganze im Zweifelfalle kontraproduktiv ist. Und dann zB die Rattenbekämpfung in Gaarden eingestellt werden muss.
Und neuer OB und Dezernent: Wann sonst sollte man eine Politikwende machen?
Sinnvoller wäre vielleicht bestimmte Prozesse bewusst zu vereinfachen. Aber viele Beschlüsse in Kiel haben mehr Bürokratie geschaffen.
#Kiel #Sparhaushalt #TilmannPost #KielerNachrichten #SchaschaThümmler #RVKiel