Verletzlichkeit und Diskriminierung – Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit

Diskriminierungs- und Gewaltwiderfahrnisse können besondere Verletzlichkeiten in Menschen auslösen, mit denen wir in einer emanzipatorischen Bildungsarbeit und auch anderen Situationen von Raumgestaltung einen achtsamen Umgang finden sollten.

(Die Verarbeitung solcher Widerfahrnisse kann auch bestimmte Ressourcen stärken – wir sollten Betroffene nicht als hilflose, defizitäre Opfer sehen, sondern ihre Ressourcen würdigen, ohne umgekehrt damit das erfahrene Unrecht schön zu reden. Da diese Ressourcen aber für die Raumgestaltung in der Regel keine Herausforderung darstellen, sind sie nur am Rande Gegenstand des vorgestellten Artikels.)

Im Artikel beschäftigen Iven Saadi und ich uns mit zwei Ansätzen der Raumgestaltung, die solchen Verletzlichkeiten in unterschiedlicher Weise Rechnung tragen können: Safer und Braver Spaces bzw. sichereren und mutigeren Räumen. Dabei hierarchisieren wir nicht zwischen einem Fokus auf Sicherheit und einem Fokus auf Mut. Wir bemühen uns vielmehr, die beiden Konzepte als Pole eines Spektrums zu würdigen, in dem wir in der Raumgestaltung Schwerpunkte setzen können und sollten.

Wir verkomplizieren die Idee, es könne eine Form der Raumgestaltung geben, die am besten für alle Betroffenen ist, durch einen Blick auf heterogene Bewältigungs- und Coping-Strategien bzw. -Mechanismen, die zueinander in Spannung geraten können. Und wir laden die Leser*innen ein, selbst für ihre Räume zwischen verschiedenen Optionen der Raumgestaltung und ihren Potenzialen und Risiken abzuwägen.

Der Artikel ist mit einem Fokus auf Bildungsarbeit (inkl. Fachkräftebildung) geschrieben. Vieles kann aber auch auf Raumgestaltung in anderen Kontexten übertragen werden.

Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Verletzlichkeit und Diskriminierung – Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 74–86. schnig.dissens.de/handreichung

Die anderen Texte aus den Kurzverweisen und das Literaturverzeichnis finden sich unter schnig.dissens.de/handreichung

Es handelt sich um eine etwas gekürzte Weiterentwicklung von Debus, Katharina/Saadi, Iven (2023): Verletzlichkeit und Lernen zu Diskriminierung. Anregungen und Gedanken zu Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit. katharina-debus.de/material/te… bzw. bildungsbausteine.org/projekte…

#Antidiskriminierung #antidiskriminierungsarbeit #Diskriminierungskritik #diskriminierungskritischeBildung #Bildung #Pädagogik #SozialeArbeit #SaferSpaces #BraverSpaces #Gewaltprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #FediLZ #pädagogikbubble #Verletzlichkeit #Vulnerabilität

Schnittstelle Geschlecht: Handreichung | Schnittstelle Geschlecht

Das Projekt bietet Workshops und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte und Interessierte zum Thema geschlechterreflektierte Pädagogik als Rechtsextremismusprävention.

Artikel: Warum verhalten sich Menschen diskriminierend?

Wenn wir Menschen erreichen wollen, bevor sie diskriminierende und/oder rechte Einstellungen entwickeln bzw. verfestigen oder solche Verfestigungen unterbrechen wollen, reicht es oft nicht, inhaltlich die besseren Argumente zu haben oder Grenzen zu ziehen (auch wenn das ebenfalls beides sinnvoll ist). Oft ist es nötig, sich damit zu beschäftigen, was diese Denk- und Handlungsangebote für Menschen attraktiv macht, auf welche Herausforderungen oder Problemlagen sie (scheinbare) Antworten bieten, um Menschen zu erreichen, die noch nicht gänzlich für einen solidarischeren Umgang verloren sind. Auf dieser Grundlage kann präventiv oder in der Intervention mit Menschen mit (noch) nicht geschlossenen Weltbildern an alternativen, solidarischeren Umgangsweisen mit diesen Schwierigkeiten gearbeitet werden. Es geht dabei nicht um Entschuldigung, sondern um eine Verbesserung der Wirksamkeit von Prävention und Intervention.

Solche Herangehensweisen sollten Empowerment-Angebote und Schutz betroffener Menschen ergänzen. Die Förderung nicht-diskriminierender und emanzipatorischer Handlungsfähigkeit ist ein weiterer wichtiger Baustein. Es geht hier also nicht um das Ausspielen verschiedener Ansätze, sondern um zusätzliche Anregungen.

Im Artikel biete ich auf Grundlage Kritisch-psychologischer Ansätze Analyse-Perspektiven und mache Handlungsvorschläge. Diese richten sich primär an Bildungsarbeiter*innen bzw. Pädagog*innen. Vieles ist aber übertragbar auf andere Kontexte, in denen wir Menschen erreichen wollen, die diskriminierende bzw. rechte Einstellungen und Handlungsmuster entwickeln (könnten), aber noch nicht zu einem geschlossenen Weltbild verfestigt haben – von privatem Engagement über Öffentlichkeitsarbeit bis zu Aktivismus.

Debus, Katharina (2025): Warum verhalten sich Menschen diskriminierend? Subjektive Funktionalität von Diskriminierung und Stärkung von Handlungsfähigkeit als Ansätze für Prävention und Intervention. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. S. 58–73. schnig.dissens.de/handreichung

Längere Version des Artikels mit mehr Beispielen, Grafiken und Theorie:
Debus, Katharina (2025): Warum verhalten sich Menschen diskriminierend? Subjektive Funktionalität von Diskriminierung und Stärkung von Handlungsfähigkeit als Ansätze für Prävention und Intervention. Extended Version mit mehr Beispielen, Theorie, Grafiken und Hypothesen. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. katharina-debus.de/material/te…

Die anderen Texte aus den Kurzverweisen und das Literaturverzeichnis finden sich unter schnig.dissens.de/handreichung

#Diskriminierung #Antidiskriminierung #emanzipatorischeBildung #diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #Pädagogik #Bildung #pädagogikbubble #FediLZ #Rechtsextremismusprävention #Diskriminierungsprävention #Gewaltprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #RassismuskritischeBildung #antisemitismuskritischebildung

Selbstreflexion: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen

(Jetzt mit korrekter Bildbeschreibung, nachdem ich mit Hilfe von @feb verstanden habe, was ich falsch gemacht habe. Dankeschön!)

Wir können unseren Adressat*innen nicht neutral begegnen. Eigene Erfahrungen, Bilder, lebensweltliche Nähen und Distanzen, Emotionen etc. werden unsere Haltung zu ihnen beeinflussen. Und diese wiederum wirkt sich auf unser pädagogisches, fachliches bzw. aktivistisches Handeln und auch auf die Haltung der Adressat*innen zu uns aus. Was aber möglich ist: reflektiert mit unseren Erfahrungen, Bildern, Emotionen, Nähen und Distanzen umzugehen und sie weiterzuentwickeln. Das Selbstreflexionsblatt gibt Anregungen sowohl zur Reflexion der eigenen Bilder etc. als auch zum Umgang damit. Es richtet sich primär an Bildungsarbeiter*innen und Pädagog*innen, kann aber auch auf andere Kontexte übertragen werden, in denen wir versuchen, Menschen zu erreichen.

Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Selbstreflexion I: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 123–124. schnig.dissens.de/handreichung

Das Selbstreflexionsblatt kann für sich stehend bearbeitet werden oder als Vertiefung zum folgenden Text:

Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung

#Pädagogik #Selbstreflexion #pädagogikbubble #Haltung #FediLZ #Aktivismus #SozialeArbeit #diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung

https://aktivista.net/2026/01/31/broschuere-in-leichter-sprache-jetzt-auch-auf-papier/
Endlich haben wir unsere Informationen in Leichter Sprache auch in gedruckter Form vorliegen. Freu! Nähere Infos dazu auf unserem Blog.
#asexuell #asexuellesSpektrum #asexualität #asexual #asexuality #leichtesprache #queerebildung
Broschüre in Leichter Sprache jetzt auch auf Papier - AktivistA

Falls ihr queere Bildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten macht, gibt es Basis-Infos zu Asexualität jetzt auch in Leichter Sprache.

AktivistA

Artikel: Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung

(Jetzt mit korrekten Bildbeschreibungen, nachdem ich mit Hilfe von @feb verstanden habe, was ich falsch gemacht habe. Dankeschön!)

In Lernprozessen zu Diskriminierung und verwandten Themen spielen Emotionen eine wichtige Rolle – sie können motivieren oder demotivieren, Kraft geben, berühren, Neugier, Verbundenheit und Solidarität mobilisieren oder zu Abwehr, Lernblockaden, Ohnmacht und Resignation führen. In unserer Erfahrung ist ein bewusster Umgang mit Emotionen daher ein relevanter Faktor in der Gestaltung von Lernprozessen. Daher haben Iven Saadi und ich uns jetzt schon über viele Jahre intensiv mit der Begleitung der emotionalen Ebene in Lernprozessen beschäftigt.

Im Artikel:
• teilen wir eigene Erfahrungen aus der Bildungsarbeit.
• ordnen die Wichtigkeit der Beschäftigung mit Emotionen ein.
• besprechen motivierende Gründe, zu Diskriminierung lernen zu wollen.
• unterscheiden dabei zwischen autoritären Zugängen und emanzipatorischer Bildung.
• beschäftigen uns mit Krisen und Lernbarrieren im Lernen zu Diskriminierung.
• bieten wir Einordnungen an, was Menschen das Einlassen auf solche Lernprozesse erschweren kann, ohne jeden Widerspruch und jede Lernblockade vorschnell als inhaltlichen Widerstand einzuordnen.
• stellen wir Ansätze vor, die wir als hilfreich erlebt haben, mit diesen Lernhindernissen und -barrieren umzugehen.

Der Artikel ist geschrieben für Menschen, die Lernprozesse begleiten. Er kann aber einerseits auch anregend für die Reflexion eigener Lernprozesse, Ressourcen und Herausforderungen dabei sein und andererseits auch Impulse für Versuche geben, im privaten oder aktivistischen Kontext oder durch Öffentlichkeitsarbeit Menschen für einen kritischen Umgang mit Diskriminierung zu gewinnen.

Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 46–57. schnig.dissens.de/handreichung

Flankierend zum Artikel können auch die folgenden Selbstreflexionsblätter bearbeitet werden:

Für Bildungsarbeiter*innen, aber auch für andere Menschen zur Selbstreflexion geeignet – vor, zwischen oder nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina (2025): Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 125–127. schnig.dissens.de/handreichung

Für Bildungsarbeiter*innen zur Gestaltung von Beziehungsarbeit, ggf. teilweise auf Öffentlichkeitsarbeit oder Aktivismus übertragbar – eher nach der Lektüre des Artikels: Debus, Katharina/Saadi, Iven (2025): Selbstreflexion I: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hrsg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. S. 123–124. schnig.dissens.de/handreichung

#diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #Rechtsextremismusprävention #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #Didaktik #Lernprozesse #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #Demokratiebildung

Ich freue mich, darauf hinzuweisen, dass Ulla Wittenzellner und Sarah Klemm von Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. eine neue Broschüre herausgebracht haben:

Wittenzellner, Ulla/Klemm, Sarah (2025): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Berlin: Dissens – Institut für Bildung und Forschung. schnig.dissens.de/handreichung

Das fühlt sich ein bisschen wie Ernte an, weil ich in den letzten beiden Jahren an ziemlich vielen Texten dafür gearbeitet habe 😀

Ich liste die hier schon mal alle auf, werde sie aber auch nach und nach nochmal einzeln posten, um ein bisschen was inhaltlich dazu zu schreiben (das wäre zu viel auf einmal):

• Debus, Katharina: Diskriminierung (hier ist bzgl. der Grafik ein bisschen was durcheinander gegangen, die Grafik, mit der ich mittlerweile viel arbeite, plus weitere Grafiken finden sich unter katharina-debus.de/material/gr… )
• Saadi, Iven/Debus, Katharina: Mikroaggressionen
• Debus, Katharina/Saadi, Iven: Umgang mit Emotionen und Krisenhaftigkeit im Lernen zu Diskriminierung
• Debus, Katharina: Warum verhalten sich Menschen diskriminierend? Subjektive Funktionalität von Diskriminierung und Stärkung von Handlungsfähigkeit als Ansätze für Prävention und Intervention
• Debus, Katharina/Saadi, Iven: Verletzlichkeit und Diskriminierung – Safer und Braver Spaces in der Bildungsarbeit
• Debus, Katharina/Saadi, Iven: Wünsche an die Arbeitsweise. Auch: didaktischer Impuls zu guten Lern- und Auseinandersetzungsbedingungen zu Diskriminierung
• Debus, Katharina/Saadi Iven: Selbstreflexion I: Meine Haltung zu meinen Adressat*innen
• Debus, Katharina: Selbstreflexion II: Emotionen im Lernen zu Diskriminierung und zu Geschlechterverhältnissen

Die Bildbeschreibungen poste ich in die Kommentare, weil ich immer noch nicht verstanden habe, wie das auf friendica/loma funktioniert. Falls wer dazu einen Tipp für mich hat, freue ich mich.

#Pädagogik #Bildung #diskriminierungskritischeBildung #geschlechterreflektiertePädagogik #Antidiskriminierungspädagogik #Prävention #FediLZ #pädagogikbubble #queerebildung #BraverSpaces

Auf sechs inhaltlichen Seiten zu Möglichkeiten der Förderung romantischer Selbstbestimmung (aufbauend auf Papier #10 zu romantischer Vielfalt):

Debus, Katharina (2025): Förderung romantischer Selbstbestimmung. Queer-Papier. #11. Köln: LSVD+. selbstverstaendlich-vielfalt.d… (unten auf der Seite bei den Queer-Papieren).

#romantischeVielfalt #Selbstbestimmung #Beziehungen #Beziehungskompetenz #sexuelleBildung #Sexualpädagogik #queereBildung #geschlechterreflektiertePädagogik #Beziehungsberatung #Paarberatung #Paartherapie #Pädagogik #pädagogikbubble #FediLZ #queer #Diversity #Antidiskriminierungspädagogik #Beziehungsvielfalt #Polyamorie

Verband Queere Vielfalt (LSVD<sub>+</sub>) » Kompetenznetzwerk „Selbst.verständlich.Vielfalt“

Der Kooperationsverbund für sexuelle, romantische und geschlechtliche Selbstbestimmung arbeitet am Aufbau zivilgesellschaftlicher Allianzen gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch Gleichstellungsgegner*innen.

17. – 19.02.2026: Online-Seminar (Zoom): Lernen zu Diskriminierung. Zur Gestaltung von Lernprozessen

Termine (nicht zur Wahl, das Seminar umfasst zweieinhalb Tage plus Selbstlernmodul):
• ca. 4 Stunden Selbstlernmodul in Eigenregie – die Zugangsdaten werden bei Bestätigung der Anmeldung mitgeschickt
• Di, 17.02.2026: Technik-Check-In ab 14:50, Seminar: 15–17:30h
• Mi, 18.02.2025: Technik-Check-In 09:50h Seminar: 10h–17h
• Do, 19.02.2025: Technik-Check-In 09:50h, Seminar 10h–17h

Wir sammeln Anmeldungen (siehe unten zu Anmeldung, Gruppenzusammensetzung etc.) in einer ersten Runde bis zum 09.01.2026 und senden in der Woche drauf die ersten Zusagen raus. Eventuell verbliebene freie Plätze vergeben wir ca. wöchentlich. Meist ist die Fortbildung schnell ausgebucht, ich empfehle daher bei Interesse eine rasche Anmeldung

Zielgruppe: Diese Fortbildung richtet sich an Menschen, die sich bereits mehrere Jahre mit Diskriminierung und/oder mindestens einem Ungleichheits- bzw. Diskriminierungsverhältnis beschäftigt haben und bereits auf mehrjährige Erfahrungen in Pädagogik/Bildungsarbeit zurückgreifen können. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob Eure Vorkenntnisse ausreichen, fragt gerne nach. Wir werden den Fokus auf konzeptionelle und didaktische Fragen legen und uns nur kurz mit grundsätzlichen Fragen von Diskriminierung, Privilegierung und Intersektionalität beschäftigen.

Referent*innen: Iven Saadi & Katharina Debus

Kosten: kostenfrei

Weitere Informationen und Anmelde-Infos unter: dissens.de/termine-news/detail…

Das Online-Seminar findet im Rahmen des Projekts Schnittstelle Geschlecht – Geschlechterreflektierte Bildung als Prävention von Sexismus, Vielfaltsfeindlichkeit und Rechtsextremismus statt. Das Projekt wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

#diskriminierungskritischeBildung #Antidiskriminierungspädagogik #geschlechterreflektiertePädagogik #queereBildung #PolitischeBildung #Rechtsextremismusprävention #emanzipatorischeBildung

Bildbeschreibung, weil ich noch nicht verstanden habe, wie ich auf Loma einen Alttext einfüge: Überschrift: Lerndimensionen diskriminierungskritischer Pädagogik

Mittig drei gelbe Kästen: Wissen; Haltung; Handlungsoptionen. Verbunden durch grüne in beide Richtungen weisende Pfeile.
Von jedem Kasten Linien nach oben, zu weiteren gelben Kästen:

Wissen: Deutungsangebote: Verstehen der Welt & eigener Erfahrungen.

Haltung: Selbstverhältnis; Haltung zu anderen, Ethik & Empathie; Umgang mit Emotionen & Unsicherheit; Reflexion über eigenes Handeln & Reaktionsmuster.

Handlungsoptionen: Empowerment, Zivilcourage & Nicht-Diskriminierung.

Um die zentralen Kästen herum blaues Oval: Rahmenbedingungen.

Darin drei kleine hellblaue Ovale: Lehr-Lern-Bedingungen gestalten; Interessenvertretungsoptionen & Erweiterung des Handlungsraums; Konkurrenzlogiken abbauen.

Unten in einem grünen Balken: Wenn nötig, um Lernraum inklusiv zu gestalten: machtpolitische Interventionen (z.B. Verbote, Rauswürfe...)

Unten: Grafik & Konzept: Katharina Debus & Iven Saadi, Stand April 2023

Nochmal neue und aktualisierte Methodenbeschreibungen

Ich habe weitere Methodenbeschreibungen neu erarbeitet bzw. ergänzt und überarbeitet unter katharina-debus.de/material/pa…

Unter anderem:
• Bingo! – eine vielseitig verwendbare Methode u.a. zum Kennenlernen, zum Themeneinstieg, zur spielerischen Anregung von Reflexionen, Austausch und Wissensimpulsen, zur Thematisierung des Umgangs mit Fragen u.a. im Kontext von Diskriminierung und zur Norm-Reflexion
auch einsetzbar zum Kennenlernen auf Freizeitveranstaltungen, privaten Feiern etc.
Ich habe die alte Methodenbeschreibung überarbeitet und erweitert und mehrere anpassbare Word-Vorlagen aus meiner Arbeit der letzten Jahre zu unterschiedlichen Themen online gestellt.
• Sexwörter-ABC – Methode zum Eisbrechen, thematischem Einstieg, spielerischer Wissensvermittlung und um eine Idee vom Kenntnisstand der Gruppe zu erhalten
In der Beschreibung fokussiere ich Sexualpädagogik mit Sprachbeispielen zum Aufgreifen bestimmter Themen etc., sie ist aber auch für andere Themen wie geschlechtliche, amouröse und sexuelle Vielfalt verwendbar.

#Pädagogik #pädagogikbubble #Bildung #FediLZ #diskriminierungskritischeBildung #geschlechterreflektiertepädagogik #Sexualpädagogik #sexuelleBildung #queereBildung

Pädagogische Materialien – Katharina Debus

Ich befülle diese Seite nach und nach. Neben den unten aufgeführten Materialien finden Sie diverse Methodenbeschreibungen, an denen ich mitgewirkt habe, an den folgenden Orten: Pädagogische Materialien für verschiedene Zielgruppen Audio & Video Laumann, Vivien/Debus, Katharina/Klemm, Sarah (2017):Erklärfilm Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.Produziert von Pudelskern im Rahmen des Projekts Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt von Dissens – weiterlesen

Katharina Debus

Digitales queeres Jugendzentrum – ein sehr schönes Angebot von Jugendnetzwerk Lambda e.V., finde ich: lambdaspace.de/

Auch zum Weiterempfehlen an queere Jugendliche und junge Erwachsene, u.a. wenn sie keinen Zugang zu queeren Angeboten vor Ort haben oder ihnen Online-Angebote liegen bzw. besser für sie zugänglich sind bzw. wenn es leichter für sie sein könnte, dort erste Schritte zu machen. Auch offen für Jugendliche und junge Erwachsene, die noch nicht wissen, ob sie sich als queer verstehen, aber darüber nachdenken.

#queer #queerebildung #LSBTIQ #jugendbildung #SozialeArbeit #FediLZ

Startseite - lambda space

lambda space ist Deutschlands erstes digitales queeres Jugendzentrum. Rund um die Uhr geöffnet & von überall aus besuchbar. Wenn du queer (also z.B.

lambda space