»Tcha, wen die Gegenmacht nur besser wüßte, was die Kategorien verbergen, dann wär sie auch in einer besseren Position, Den Menschen zu entwannen, zu entpenissen und zu entblößen. Aber sie wissen’s nicht. Das heißt, eigentlich wissen sie’s. Aber sie gestehen es sich nicht ein. Traurig, aber wahr. Sie sind ebenso schizoid, ebenso doppelsinnig in der massiven Gegenwart von Geld wie jeder andere von uns auch, und das ist harter Fakt.«
13/13
Über Misogynie bei Pynchon gibt es in der Academia oder auf Reddit ganz okaye Diskussionen. Die einfache Antwort auf die Frage, ob oder wie misogyn Pynchon tatsächlich ist, ist vermutlich »es ist kompliziert« (das Werk ist zum Glück auch klüger als der Autor):
https://www.reddit.com/r/ThomasPynchon/comments/1red8j3/gravitys_rainbow_misogyny_in_the_west/
12/13
»We have to find meters whose scales are unknown in the world, draw our own schematics, getting feedback, making connections, reducing the error, trying to learn the real function ... zeroing in on what incalculable plot?«
Während man unter den Adepten von Pynchon fast nur Autoren findet, ist Zadie Smith eine der wenigen Autorinnen, die mit Pynchon verglichen wird und ihn als Einfluss nennt:
https://readingaswriting.wordpress.com/2012/04/15/zadie-smith-on-thomas-pynchon/
11/13
“Consider coal and steel. There is a place where they meet.” (Gravity’s Rainbow)
Die International Pynchon Week findet diesen Juni übrigens in Dortmund statt, ich werde davon berichten:
https://anglistik.kuwi.tu-dortmund.de/ipw26/
10/13
Auch wenn ich sie in den Romanen immer nervig finde, als reale Vertonungen sind die Songs von Pynchon durchaus gelungen.
“Now everybody—” Visit Interprets Songs by Thomas Pynchon:
http://now-everybody.party/wp/
9/13
Eine relativ seltsame, und doch irgendwie gelungene Filmadaption ist »Impolex«.
“It’s like if I read ‘Gravity’s Rainbow’ and had to write a high school book report on it, and then adapted that book report,”
(Man findet den Film auch ganz leicht frei zugänglich.)
8/13
Was natürlich bei der Lektüre auch sehr geholfen hat, ist die Übersetzung von Elfriede Jelinek und Thomas Piltz (während ich die Übersetzungen anderer Pynchon-Romane von Nikolaus Stingl oder Dirk van Gunstern teilweise nicht so gelungen finde).
Von Jelinek gibt es zu ihrer Übersetzung auch einen sehr guten Essay, siehe »Elfriede Jelinek and Gravity's Rainbow - Reading Pynchon«
“kein licht am ende des tunnels” (1976)
https://readingpynchon.com/elfriede-jelinek-gravitys-rainbow/
7/13
Ebenso hilfreich war der Slow-Learners-Podcast (mit Ausnahme der AI-Folge mit Harold Bloom):
https://www.reddit.com/r/ThomasPynchon/comments/17aq0uc/slow_learners_podcast_is_live
6/13