(Der Morgen entscheidet auch selbst, ob die Strecke entlang der Häuser führt oder durch die Flusswiesen, aber irgendwann führen alle Wege an diesselbe Kreuzung. Nebenstraßen, Touristen auf geliehenen Rädern und man erkennt sie gern an der Kleiderordnung, schwerer und dichter, als man der Jahreszeit zugestehen würde. Transporter parken entlang der Gebäude, offene Türen, Wäschesäcke und ein Hauch von Weichspüler; etwas weiter gräbt der Hotel-Hausmeister durch die Blumenbeete, seine Bediensteten fegen den Hof und das Treiben, das die Dinge instandhält, passiert immer im Schatten der ungesehenen Stunden, wie um solche profanen Notwendigkeiten vor den Stadtgästen zu verbergen. Etwas weiter verharrt eine Krähe, liegend, auf Steinboden vor der gläsernen Fassade, gestreichelt vom morgendlichen Wind, man ist in Bewegung aber dann ist da für einen kurzen Moment die gesamte drückende schwere Dunkelheit der Welt in diesem dunklen reglosen Vogel und man hat einen Kloß im Hals und kämpft gegen Wellen von Emotionen an und zieht trotzdem weiter und all das passiert innerhalb von Sekunden und dann schließen die Fahrstuhltüren, nach oben, zum zweiten Kaffee und zur heutigen Form. Kirchglocken über dem anderen Viertel, immer irgendwie Donnerstag, verhaltenes Blau über den Fluren, den Worten.)
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