«Schüler:innen führen Elterngespräche.»
oder
«Ich bin begeistert.»
In der Schweiz finden an den Schulen jährlich so genannte Standortgespräche statt. Das sind Gespräche, an welchen die Lehrpersonen zusammen mit den Schüler:innen und ihren Erziehungsberechtigten gemeinsam schauen, wo die Schüler:innen aktuell stehen. In diesem Fall geht es um die Gespräche auf der Oberstufe (7. bis 9. Klasse).
An unserer Schule haben wir das in diesem Jahr etwas anders als üblich gemacht. Wir wollten den Schüler:innen mehr Verantwortung übertragen.
Während gut sechs Wochen haben sich die Schüler:innen jeweils anderthalb Stunden selbst auf das Gespräch vorbereitet, selbstverständlich in Begleitung durch uns Lehrpersonen. Sie haben alle ein Büchlein gestaltet, in welchem sie ihren Lernstand, ihre Schwierigkeiten, ihre Stärken, ihre Kompetenzen und einen möglichen Ausblick auf den weiteren schulischen Verlauf vielfältig visualisiert haben. Die Schwerpunkte haben die Schüler:innen selbst gesetzt. Sie haben sich vorbereitet für die Gesprächsführung und jetzt, nach den ersten Gesprächen, muss ich sagen, hat sich das absolut gelohnt!
Als Lehrperson bei solchen Gesprächen dabei zu sein und zu sehen, wie gut sich die Schüler:innen selbst einschätzen können, wie gut sie das Büchlein für eine Veranschaulichung nutzen und wie gut das von den Erziehungsberechtigten verstanden und aufgenommen wird, ist eine Wohltat. Die Schüler:innen machen das teilweise sogar kritischer, genauer und besser als wir Lehrpersonen das je gemacht hätten.
«Ich bin begeistert.»
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Infoschreiben von der Schule: In Wien wird als Schulversuch Ukrainisch als Zweite Lebende Fremdsprache angeboten:


