@BlumeEvolution @ErikML @steffensmile

Das Lächerlichmachen von Personen anhand des Namens finde ich aus psychologischer Sicht spannend, dass es zum politischen Diskurs nichts substantielles beiträgt, liegt auf der Hand.

Zum einen ist die Abwertung des Gegenübers mithilfe des Namens, eine der einfachsten Strategien, vor allem um sich im eigenen Selbstwert zu stabilisieren, als überlegen und "besser" zu fühlen.

Zum anderen sind Namen immer auch Teil der symbolischen Ordnung (von Identität, Herkunft, Zugehörigkeit), das bedeutet, im Lächerlichmachen eines Namens liegt stets ein Versuch, das Fremde zu bannen und sprachlich zu kontrollieren, also Angst vor Alterität zu reduzieren.

Mir fällt zu letzterem die NS-Zeit ein: systematisch haben die Nazis jüdische Namen gezielt verzerrt, verniedlicht oder verhöhnt.

Wer heute soetwas praktiziert, sollte wissen, vor welchem historischen Hintergrund er/sie das tut.

#namen #spott #hohn #nszeit #selbstwert #narzsissmus #juden #judisch

@kami_kadse

Ach klar, der Reflex möglichst alte und möglichst schmutzige Wäsche immer dann zu waschen, wenn Verbündete auf kritische Solidarität statt unsolidarischer Kritik angewiesen wären, aber stattdessen nur den #Narzsissmus der radikalen Linken zu spüren bekommen, die es nicht ertragen kann, wenn sie durch die gerade noch so geduldete Esobank in Form von Kontokündigungen so etwas wie Ablehnung erfährt.

Durfte ja nicht fehlen, deshalb hab ich vorsorglich zum Aspekt des Anthroschwurbel im Kontext der #GLSbank jemanden,.der sich damit auskennt, um eine Gefahrenanalyse gebeten.

[Zur #Geldsystemkritik habe ich fundiertes Laienwissen und als Elbtaler-Mitgründer auch prakt. Erfahrung, aber bei Esokram vertraue ich lieber auf andere.]
https://chaos.social/@AnthroBlogger/115773772582184614

BTW: Was ist eigentlich dein Interessen- und Tätigkeitsschwerpunkt? Und wem vertraust du zu Themen von denen du keine Ahnung hast?
Oliver Rautenberg (@[email protected])

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