Das stille Gebet hat seinen Platz nicht nur in verschlossenen Räumen, sondern auch auf offener Straße. Beten ist nicht beredt sein, davon hängt bei Gott nichts ab. Man spricht zu dem, der alles weiß. Eigentlich sind die Worte im Gebet überflüssig, aber Gott will sie, weil jeder Vater es gern hat, wenn sein geliebtes Kind zu ihm spricht.

Gott gibt, was man braucht und nicht immer, was man will. Gebet steht auch nicht im Zusammenhang von Zweck und Mittel. Gebet ist sittliche Pflicht, Selbstverständnis der Liebe, und deshalb eine Sache des Gewissens, der Freiheit. Gutes hat seinen Sinn in sich selbst.

Menschlich-sittliches Verhalten und göttliches Verhalten können dennoch nicht gleichgesetzt werden. Deshalb verspricht Gott auch Lohn. Im Tun des Guten steht man ebenso unter Gottes Urteil, er allein schenkt die Frucht daraus. Indem Gott uns würdigt, zeigt er seine Liebe. Man tut das Gute um der Heiligkeit des Guten selber willen.
#fedikirche #katholisch #gebet #katechese #moralismus

Der Mensch versucht sich moralischen Forderungen, Gottesforderungen zu entziehen, in dem er die Vernünftigkeit vorschiebt. Gut sein, aber mit Verstand, menschenfreundlich, aber mit Maß, das wäre nur #Humanismus, #Altruismus. Jesus erwidert darauf: Mensch, so kommst du nicht davon, wirklich gerecht kann man nämlich nur sein, wenn man einen Standpunkt über der #Gerechtigkeit einnimmt.

Irgendeine Ethik, Moralismus, genügt Gott nicht. Darin wird der Mensch nicht, was er werden soll. Wahrhaft gerecht Gut sein geht nicht in Abhängigkeiten von Gefühlen, mit egoistischen Zielen, Gehorsam, es geht nur, in dem man Gott in sich zulässt.

Das geht über Menschenkraft. Deshalb ist es besser, man wehrt sich gegen die Forderungen, hat Furcht oder Hoffnung auf Gnade, als von ihnen so zu sprechen, als wären sie einfache Ethikgrundsätze, die seit Christus gelten oder beliebig menschlich angepasst werden können.

#fedikirche #katholischekirche #ethik #katechese #jesus #moralismus #christentum

Jesu Lehre und damit auch die der Kirche ist nicht nur höhere Ethik, ein Tun aus und in göttlicher Liebe, sondern Kunde vom Durchbruch einer heilig-höchsten Wirklichkeit. Der Mensch soll sich aus dem irdischen Her- und Hinüber, von Stoß und Gegenstoß, von Recht und Wider-Recht harausheben. Das ist eine göttliche Haltung, ein Handeln aus göttlicher Freiheit.

Gott fordert diese Freiheit zum Guten vom Menschen ein, gibt dafür auch Sinn und Kraft. Und jeder Tag wird mit der Feststellung enden, dass man versagt hat.

Gott gibt nicht nur eine Sittenlehre, moralische Weisungen, vielmehr will er, dass der Mensch sein volles Dasein leben kann, zu dem er be- und gerufen. Die Sakramente der Beichte und der Eucharistie helfen dabei sich aus dem Versagen, aus der Sünde neu erheben zu können, sein Dasein immer wieder an Jesus auszurichten.

#fedikirche #katholischekirche #katechese #beichte #eucharistie #ethik #jesus #sünde #sakrament #moralismus

Jesus nimmt nicht Partei für die Ausgestoßenen wider die Geordneten und Geachteten. Er schürt nicht Neid oder ist sozialer Revolutionär im modernen Sinn. Die Sünder als solche hält er nicht für wertvoller als die Tugendhaften, das alles wäre Romantik für die Leidenschaft oder moderne Ressentiments des Moralismus. Jesus sucht stets den Menschen und stellt ihn vor Gott: den Reichen wie den Armen, den vermeintlich Gerechten wie den Sünder.

Nur Jesus, niemand sonst, ist gekommen, um die Umwertung der Werte zu bringen, indem Gott die Welt anredet und auf sich bezieht. Die Welt sorgt selbst dafür, dass Sünder, Arme, Neider, Ungerechte etc. sehen, wie es wirklich um sie steht. Gott sorgt dafür, dass die Ausgeschlossenen und Armen leichter und tiefer den Trug des irdischen Daseins erfahren, dass alles einer endgültigen Gerechtigkeit zugeführt wird, dass weder Hoffnung noch Liebe inmitten der Sünde sterben wird.

#fedikirche #katholischekirche #sünde #katechese #jesus #moralismus

Christliche Meditation soll dazu führen, dass das Wollen gelockert, aber auch gekräftigt wird, Gott berührt das Innere und gibt diese Kraft. So leuchtet helle Einsicht auf, zugleich senken sich formende Gestalten, klärende Ordnungen in den Bereich des dunklen, unbewussten Wissens.

Ein Christ ist selbst etwas, an das er glauben muss. Das eigentlich christliche Dasein eines sündigen Menschen ist Geheimnis und Wunder in der Gnade Gottes.

Sich selbst und andere lieben, heißt auch, an die Liebe Gottes zu einem selbst zu glauben und anderen daran Anteil zu geben. Das ist dann nicht nur Güte, Menschenfreundlichkeit, #Humanismus, #Moralismus, #Altruismus, verzweckte oder vorübergehende Liebe, sondern jene, die Jesus bis in den Tod auslebte, damit ein Christ bei IHM ewig lieben und leben kann. Und das kann durch Umkehr zu IHM stets in jedem nächsten Augenblick beginnen.

#fedikirche #katholischekirche #meditation #christentum #glaube #jesus #mystik #atechese #mission #freimaurer

Nächstenliebe, wie Christus sie meint, ist etwas anderes als Güte, Menschenfreundlichkeit, Gerechtigkeitsverlangen, Humanismus oder Altruismus. Diese Dinge kommen aus der Welt, aus dem Besten in ihr, das Andere, das Christen in der Kraft und Gnade Jesu tun wollen, kommt aber von Gott.

Wenn Christentum einen Sinn hat, dann muss der Mensch, der es mit der Liebe Christi wagt, auf etwas zu stehen kommen, das nicht aus der Welt ist. Was das Beste in der Welt an Liebe geben kann wird dann erst frei, verwandelt, in Liebe nach Gottes Willen und Wesen.

Christen handeln aus Hoffnung und mit Mut, beides von Gott geschenkt. Das wird dann niemals von dieser Welt sein, kann für sie sein, ist aber keineswegs nur Gutes, das Zwecke erfüllen soll, seine Zurschaustellung, oberflächlicher Moralismus oder ähnliches.

#fedikirche #katholischekirche #humanismus #altruismus #freimaurer #christentum #moralismus #katechese #mission

Ein starkes Zeugnis für das Christentum ist heute in einem weitgehend wertbefreiten Europa weniger die Qualität seiner Bekenner, mehr die Einheitlichkeit des Hasses seiner Feinde.
Das wird besonders beim Lebensschutz und dem christlichen Bestehen auf Werte und Tugenden deutlich.
Antisemiten, Islamisten oder woke Moralisten, ob links oder rechtsextrem motiviert, finden bei all ihren unterschiedlichen Zielen ihres Hasses ihre Mitte einmütig im Kampf gegen Christen.

#fedikirche #katholischekirche #christentum #christenverfolgung #moralismus #antisemitismus #islamismus #abtreibung #prolife

Empathie, Richard David Precht und Gunther Schmidt

https://www.youtube.com/watch?v=w8whlNE64iA

#Verständnis #Judging #Moralismus

Empathie, Richard David Precht und Gunther Schmidt

YouTube
»Hüten wir uns, mit der Warnung vor dem Gift des #Moralismus die #Moral gänzlich aus der #Politik verbannen zu wollen, das wäre Gift für die liberale #Demokratie«, schreibt @dabrock.bsky.social im @philosophiemagazin.bsky.social:

Keine Politik ganz ohne Moral
Keine Politik ganz ohne Moral

Als Reaktion auf das inflationäre Anwenden moralischer Standards  auf Fragen des Modegeschmacks oder der Freizeitgestaltung wird die Moral in jüngerer Zeit aus dem Politischen zu verbannen versucht. Doch ein radikaler Moralskeptizismus ist keine Lösung, sondern begeht gefährliche Fehlschlüsse, zeigt Peter Dabrock.

Philosophie Magazin