Ich habe mir für mein Handy extra eine Anti-Spy-Folie gekauft damit niemand in der U-Bahn auf meinem Bildschirm mit liest.
Und dann gibt es den Typen neben mir, der sich auf seinem Handy, für alle neben ihm sichtbar, nen Porno anschaut.
#datenschutz #mitlesen

Das Versenden einer nicht-öffentlichen Nachricht per #Postkarte erscheint mir mittlerweile weitaus sicherer zu sein, als das Versenden einer Nachricht via SMS, E-Mail oder Messenger.😉

SMS werden nun auch "analysiert"...hört, hört! Natürlich geschieht das nur zum #Schutz der dummen Nutzer, die einfach nur zu blöde sind sich selbst zu schützen.😉

#sms #datenschutz #analyse #mitlesen #textanalyse #datenanalyse #privacy #mobilfunkanbieter #ki #ai

https://netzpolitik.org/2025/verdaechtige-links-so-durchleuchten-mobilfunkanbieter-deine-sms/

Verdächtige Links: So durchleuchten Mobilfunkanbieter deine SMS

Telekom, Vodafone, 1&1 und Telefónica wollen ihre Kund*innen vor betrügerischen Kurznachrichten schützen. Doch sie dürfen die Inhalte von SMS eigentlich nicht analysieren. Wie funktionieren die SMS-Firewalls dann?

netzpolitik.org

"Bei sachgemäßer Handhabung..."


Ein beliebtes Argument zur Abwehr des Verbots giftiger, umweltverseuchender Stoffe.

Eim aktuelles Beispiel ist das von der #DUH geforderte #Verbot von Flufe­nacet https://de.wikipedia.org/wiki/Flufenacet .
taz-Artikel dazu https://www.taz.de/!6043622 .
Aus dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heißt es dazu: "(..) Nach dem aktuellen Stand der Sach- und Rechtslage gehe ich davon aus, dass die Voraussetzungen für einen Widerruf aller Zulassungen Flufenacet-haltiger Pflanzenschutzmittel […] gegeben sind(..)".
Hersteller Bayer AG Leverkusen widerspricht: "(..) dass es keine Hinweise auf ein Risiko für die menschliche Gesundheit oder für die Umwelt gibt, das mit der ordnungsgemäßen Verwendung unserer Produkte verbunden ist. Dies gilt auch für Flufenacet."


Gestern abend war dies zu hören im Zusammenhang mit einem #Pflanzenschutzmittel, das Bäche und Flüsse belastet/vergiftet
https://www.ardmediathek.de/video/story/unsere-fluesse-wie-retten-wir-deutschlands-lebensadern/das-erste/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxMzI3NTA .


Ganz ähnlich läuft es auch bei der Diskussion über die Frage, ob die deutschen Geheimdienste mehr Rechte zum #Abhören und #Mitlesen sowie #Speichern bekommen sollten (Speichern von #Metadaten, ausdrücklich NICHT Speichern kompletter Nachrichteninhalte).
Heute mittag war dies Thema im WDR5-Tagesgespräch
https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-tagesgespraech/index.html .
Einige Anrufer wünschen sich mehr Freiheiten für die Geheimdienste, andere warnen davor.
Daß die bestehenden Regelungen für die Arbeit der Dienste personell und technisch nicht ausgenutzt werden können, ist unstrittig.

Ultimatives Argument der Befürworter sinngemäß: "Wir haben ja das #Bundesverfassungsgericht." Dies kontrolliert die sachgemäße Handhabung.


#Flufenacet

Flufenacet – Wikipedia

#Kurznachrichten #Mitlesen leichtgemacht - @AG_KRITIS

"Wir haben Einblick bekommen in Mitschnitte von Kurznachrichten mit privaten, geschäftlichen und behördlichen Inhalten. Auch Inhalte aus dem #Gesundheitsbereich wurden #unverschlüsselt übermittelt und konnten so ohne große technische Hürden mitgelesen werden.

Dabei kamen gleich zwei gravierende #Schwachstellen zutage..."
https://ag.kritis.info/2024/10/10/kurznachrichten-mitlesen-leichtgemacht/

@karlimann @marco79cgn jetzt kriege ich den Typ dauernd eingespült in meine Kurzvideos auf YT #Überwachung #Mitlesen

Bitte - liebe #Regierungsbeamten - lasst uns jetzt nicht wieder pauschal über das #Mitlesen von #verschlüsselten #Nachrichten diskutieren!!! Denn eins sollte mittlerweile jedem klar sein: Kriminelle werden sicher keine Standard Messenger o.ä. nutzen!

https://www.heise.de/news/Internationale-Ermittler-nehmen-kriminelle-Kommunikationsplattform-Ghost-offline-9905770.html

Weltweit genutzte kriminelle Kommunikationsplattform Ghost ausgehoben

Internationale Strafermittler haben die von Kriminellen genutzte Kommunikationsplattform Ghost offline genommen.

heise online

Wo sind die Zeiten hin in denen man sich von Mensch zu Mensch noch Nachrichten zu kommen lassen konnte, ohne das der Staat mitgelesen hat.

#utopie
der #Staat kann alles einsehen, überall #mithören, #mitlesen und #filmen.

Nun werden die #Staatsmänner/frauen ausgetauscht, weil eine letzte #Wahl.

Die nettesten #Staatsdiener kommen an die #Macht und filtern, an Hand der #Daten, alle aus, die nicht #Deutsch in #Herkunft und #Gesinnung sind.
#Todeslisten per Knopfdruck

#Glückwunsch!

Dieser Artikel stammt von Netzpolitik.org.

Interview„Niemand soll heimlich mitlesen können“

Ylva ist eine wichtige Person in der Europäischen Union. Sie sagt, dass Kinder im Internet keine schlechten Dinge erleben sollen. Das finden wir auch. Aber sie hat komische Ideen, wie das gehen soll. Die finden wir nicht so gut.


01.04.2024 um 00:05 Uhr
netzolino – in Datenschutzkeine Ergänzungen Ylva Johansson wird überall herzlich willkommen geheißen. – Alle Rechte vorbehalten IMAGO / TT

netzolino: Hallo Ylva, was machst du hier in Berlin?

Ylva: Hallo! Ich bin hier, um mit euch darüber zu sprechen, wie wir Kinder im Internet besser beschützen können. Gerade sind die Kinder nämlich nicht so gut geschützt.

netzolino: Oh, warum denn nicht?

Ylva: Wir mussten vor einigen Wochen in der Europäischen Union ein Gesetz verlängern. Das Gesetz erlaubt es großen Firmen, Nachrichten im Internet zu überprüfen. Die können dann herauszufinden, ob Kinder im Internet belästigt werden. „Belästigen“ bedeutet, wenn jemand etwas Unangenehmes tut oder sagt, das dich stört oder verletzt. Im Jahr 2022 haben Firmen auf der ganzen Welt 32 Millionen Berichte über solche schlimmen Dinge bekommen. Weil meine neuen Regeln nicht eingeführt wurden, können die Firmen jetzt diese schlimmen Dinge nicht mehr so gut finden.

netzolino: Das ist jetzt aber ein bisschen verwirrend. Du spricht doch bestimmt über eine Gruppe in Amerika, die so einen komischen Namen hat: NCMEC. Das spricht man Neck-Meck, oder? So ähnlich wie BigMäc.

Ylva: Genau!

netzolino: Die sammeln Informationen von so großen Firmen im Internet über schlechte Dinge, die Kindern passieren. Und wenn du sagst, 32 Millionen Kinder, dann stimmt das nicht so ganz. Denn fast alle Meldungen kommen nur von einer einzigen Firma und die heißt Meta. Zu der gehört auch Facebook, Instagram und WhatsApp. Facebook, das ist das, was Mutti und Vati immer noch benutzen.

Aber viele von den schlimmen Bildern sind immer wieder die gleichen. Die werden dann auch immer wieder gezählt. Und du sagst jetzt auch nicht, dass du dafür alle Menschen überwachen willst!

Ylva: Auch wenn es manchmal so klingt: Ich möchte nicht, dass alle Nachrichten im Internet kontrolliert werden. Wir sollten nur in bestimmten Situationen Technik verwenden, um für eine kurze Zeit nach schlechten Dingen zu suchen.

netzolino: Das stimmt doch wieder nicht, Ylva. Die EU-Kommission möchte, dass die großen Internetfirmen sogar geheime Nachrichten überprüfen. Also auch wenn meine Mama meinem Papa eine Nachricht schreibt. Oder ich meiner besten Freundin. Und wenn die was finden, was sie komisch finden, sollen sie es an so ein großes Haus in der EU schicken. Dort schauen sich das irgendwelche fremden Leute an. Und die entscheiden dann, ob die Nachrichten wirklich schlecht sind oder nicht.

Ylva: Naja, es ist okay, finde ich, Nachrichten zu überprüfen, wenn es wirklich sehr wichtig ist. Ich sage den großen Firmen, dass sie das tun müssen, um Kinder zu schützen. Aber die Datenschützer mögen das nicht, weil sie keine Regeln wollen. Deshalb streiten wir uns. Aber wir müssen kämpfen, damit die Kinder sicher sind. Im Internet passieren leider viele schlechte Dinge, und es wird immer schlimmer. Wir müssen zusammenarbeiten, um die Kinder zu retten.

netzolino: Aber es gibt doch viele andere Wege, um Kindern zu helfen, denen was Schlimmes angetan wurde. Es gibt so einen Bericht von einer Gruppe, die heißt Internationales Netzwerk für Kinderrechte. Die hat viele Ideen. Zum Beispiel können Kinder spezielle Meldungen machen, wenn sie sich schlecht fühlen oder seltsame Dinge im Internet sehen. Das ist wie sonst auch: Wenn es mir schlecht geht, gehe ich als erstes zu meiner Mama. Oder wenn mich in der Schule jemand ärgert, gehe ich zum Lehrer und der hilft mir dann.

Es ist auch wichtig, dass viele verschiedene Leute zusammenarbeiten, wie Polizei, Lehrer und sogar Ärzte. Aber manchmal haben die nicht genug Geld oder es gibt zu wenige Menschen, die ihnen dabei helfen können. Darum solltet Ihr Euch mal kümmern! Stattdessen aber willst du die Verschlüsselung kaputt machen. Das ist so was wie ein Geheimcode für Nachrichten!

Ylva: Es gibt eine Technik, mit der der Geheimcode geheim bleibt. Das heißt „client side scanning“ im Englischen. Das ist wie ein Detektiv, der Bilder oder Videos anschaut, bevor sie verschickt werden.

netzolino: Häh? Aber das ist doch so, als würde mir jemand auf den Bildschirm gucken!

Ylva: Es ist eher so, als ob ein Polizeihund an Paketen riecht, um zu sehen, ob da etwas Schlechtes drin ist, wie zum Beispiel Drogen. Die Pakete würden nur geöffnet, wenn der Hund sagt, dass da wirklich etwas Schlimmes drin ist.

netzolino: Das verstehe ich nicht. Stell dir vor, du hast ein Geheimnis, das du nur mit deiner besten Freundin teilen willst – so wie wenn ihr heimlich flüstert. Es gibt Regeln, damit niemand euch einfach so dabei belauschen kann. Übers Handy teilen wir jeden Tag ganz viele Geheimnisse. Und niemand soll da heimlich mitlesen, was wir schreiben, weil das sehr privat ist.

Und jetzt willst du, dass ein Detektivhund überall schnuppert! Dann ist doch der Geheimcode kein Geheimcode mehr! Und dann sind die Geheimnisse auch nicht mehr geheim!

Das Interview beruht auf wahren Begebenheiten.

Zur Quelle wechseln
Zur CC-Lizenz für diesen Artikel

Author: netzolino

https://www.bachhausen.de/interview-niemand-soll-heimlich-mitlesen-koennen/

#heimlich #interview #konnen #mitlesen #niemand

Interview: „Niemand soll heimlich mitlesen können“

Ylva ist eine wichtige Person in der Europäischen Union. Sie sagt, dass Kinder im Internet keine schlechten Dinge erleben sollen. Das finden wir auch. Aber sie hat komische Ideen, wie das gehen soll. Die finden wir nicht so gut.

netzpolitik.org
Information Compliance – Gesetzentwurf zur Abschaffung der freien Meinungsäußerung verabschiedet

uncut-news.ch