Warum eine eingeschneite Akropolis kein Beleg gegen den Klimawandel ist
Ein Video der eingeschneiten #Akropolis in #Athen dient manchen online als Argument gegen den menschengemachten #Klimawandel. Doch die Aufnahme ist nicht aktuell und der Unterschied zwischen #Wetter und #Klima wird ignoriert.
Wie Karsten Haustein, #Meteorologe und #Klimawissenschaftler an der Universität Leipzig, für einen #Faktencheck erklärte, würde man #Rekordschneefälle sogar auf einem wärmeren Planeten erwarten: Eine wärmere Atmosphäre und wärmere Ozean sorgten dafür, dass mehr Feuchtigkeit für Niederschläge zur Verfügung stehe. An Orten, an denen es trotz Erwärmung weiterhin kalt genug ist, falle logischerweise auch weiterhin Schnee.
Haustein fasste die Lage für die Zukunft so zusammen: In den meisten Gebieten der gemäßigten Breiten würden Schnee-, Frost- und Eistage immer seltener und strenge Winterperioden zur absoluten Ausnahme werden. „So kann es durchaus sein, dass es in einigen Regionen jahrelang keinen Schnee mehr gibt, unterbrochen von einem Starkschneefall-Ereignis im Rekordbereich.“
https://correctiv.org/faktencheck/2026/02/18/video-von-schnee-akropolis-athen-griechenland-ist-alt-und-kein-beweis-gegen-klimawandel
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