Merz lügt über Gehaltserhöhung für ihn und seine Bundesminister:innen

In Salzwedel wurde Bundeskanzler Merz vor wenigen Tagen von einer Bürgerin auf die ursprünglich geplante, extrem üppige Gehaltserhöhung für ihn und seine Minister:innen angesprochen.

Ursprünglich sollte Merz mehr als 60.000 Euro Gehhaltsplus (!) im Jahr bekommen, seine Minister:innen sollten rund 50.000 € zusätzlich kassieren (nein, da ist kein Komma verrutscht). Wie das die Regierung so macht, war die Erhöhung versteckt im Kleingedruckten eines Gesetzentwurfs, hinten auf Seite 79.

Erst nach massiven Protesten und kritischem Medienecho, wurde das Gehaltsplus etwas korrigiert und abgesenkt ('nur' noch eine Gehaltserhöhung von 10.000 €).

Darauf in Salzwedel angesprochen, log Bundeskanzler Merz ganz offen: zu keinem Zeitpunkt sei eine Erhöhung um 60.000 € vorgesehen gewesen. Er wiederholte: "Zu keinem Zeitpunkt!" sei eine Erhöhung vorgesehen gewesen.

Die Fragestellerin solle unterlassen, gegenteiliges zu behaupten. Das hatte fast schon einen drohenden Unterton bei Merz.

Lügen in der Politik sind Alltagsgeschäft, anders kann man es nicht sagen, aber so dreist und offen, mit drohenden Untertönen gegenüber einer krebskranken Frau, das erscheint, auch jenseits bloßer Empörung über die Lüge als solche, bemerkenswert.

Denn sie verweist darauf, dass hier, wenn auch (noch) in etwas geringerem Maße als in den USA von Trump und seiner Regierung praktiziert, auch Merz verstärkt auf 'alternative Fakten' setzt.

Die Lokaljournalist:innen vor Ort machten in diesem Fall einen miserablen Job, denn sie ließen dem Kanzler seine Lüge kommentarlos durchgehen.

Video auf Phoenix (Frage der Leserin und anschließende Antwort von Friedrich Merz ab Minute 25:15)

https://m.youtube.com/watch?v=vD12UWKri-M

Süddeutsche Zeitung zur ursprünglich geplanten Erhöhung des Gehalts um über 60.000 €

https://www.sueddeutsche.de/politik/besoldung-gehaltserhoehung-bundeskanzler-minister-staatssekretaere-deutschland-li.3470752

@Bundesregierung
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RE: https://norden.social/@nilz/116444032184111234

#Lokaljournalismus am Limit. Nachdem schon während der #OBWahlKiel2025 massiv #Kampagnenjournalismus gegen den @[email protected] und für den #CDU-#FDP-Kandidaten gefahren wurde, hypen die #KNonline-Schreiberlinge wenige Tage vor der Amtseinführung des neuen #OB #SametYilmaz einen neuen vermeintlichen Skandal und bringen ein krudes Doppelinterview zur Amtsübergabe. Und am Tag der Amtseinführung wird der unterlegene CDU-Kandidat, der sich nach dem Kurzausflug in die Politik wieder zurückgezogen hatte, nochmal aus dem Hut gezaubert. Wie schwer fällt es manchen eigentlich zu akzeptieren, dass Kiel jetzt einen #grünen OB hat?
#Medienverantwortung #Lokalzeitung

https://www.kn-online.de/lokales/kiel/ex-ob-kandidat-derkowski-schliesst-rueckkehr-in-die-kieler-politik-nicht-aus-NYIOL22QABA3FJTC5PXT5Q634A.html

Tag des #Lokaljournalismus am 5. Mai: Wer den Informationsfluss kontrolliert, kontrolliert die #Demokratie: 80 % der Werbeinnahmen fließen an die "#SocialMedia"- #Plattformen. Mehr als die Hälfte des "Contents" im Netz entstammt künstlicher Intelligenz. Was seriöse Medien produzieren, saugen Google, Facebook und Co ab und machen daraus Geld. Warum wir jetzt erst recht. verlässlichen #Journalismus brauchen: https://www.t-online.de/nachrichten/tagesanbruch/id_101221538/frank-walter-steinmeier-bundespraesident-setzt-zeichen-fuer-journalismus.html
Lokalreporter als Demokratiearbeiter: Bundespräsident setzt ein Zeichen

Der Bundespräsident würdigt Lokalreporter als Demokratiearbeiter.

t-online

"Fast zwei Drittel der Deutschen ordnen #Lokaljournalismus laut Digital News Report des Reuters Institute an der University of Oxford als vertrauenswürdig ein."

https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2024/germany

Germany

Reuters Institute for the Study of Journalism

„Eigenen Anspruch nicht korrekt umgesetzt“: Warum KI-Bilder dem Lokaljournalismus schaden können

uebermedien.de: Ein Zeitungsverlag nutzt KI-Bilder für lokale Themen. Aber was passiert, wenn Leser ihre Region nicht mehr wiedererkennen? https://uebermedien.de/115634/mit-ki-generiert-statt-vor-ort-fotografiert/ In der Einleitung sieht man, wie interessant insbesondere für regionale Medien dieses Thema sein dürfte. #KI #Lokaljournalismus

https://horstschulte.com/eigenen-anspruch-nicht-korrekt-umgesetzt-warum-ki-bilder-dem-lokaljournalismus-schaden-koennen/

Der Beitrag der Autorin zu *Bristol Cable* ist übrigens am gleichen Tag als Artikel in der taz erschienen:
https://taz.de/Lokaljournalismus-in-Grossbritannien/!6168738/

Der mediasres-Beitrag zur erwähnten Langzeit-Recherche der Lokalzeitung ist auch immer noch online verfügbar:
https://www.deutschlandfunk.de/the-bristol-cable-lokalzeitung-als-genossenschaft-100.html

#Lokaljournalismus #Journalismus #Großbritannien #Bristol #dlf #mediasres #Archiv

Lokaljournalismus in Großbritannien: Ein Blatt für die Community

Der „Bristol Cable“ gehört seiner Leserschaft – mehreren tausend Menschen in der britischen Stadt. Ein Modell für die Zukunft des Lokaljournalismus?

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Thomas Schnedler von @nrecherche nennt Medienförderung oder gemeinnützigen #Journalismus als Möglichkeiten, den #Lokaljournalismus zukunftsfest zu machen.

https://uebermedien.de/115929/wer-fuellt-die-luecken-die-der-lokaljournalismus-hinterlaesst/ #Podcast

„Manche sprechen von Zeitung und meinen das Amtsblatt“: Wie die journalistischen Lücken auf dem Land gefüllt werden | Podcast

Drei Jahre ohne gedruckte Zeitung: Wie Menschen den Rückzug des Lokaljournalismus erleben. Und welche pseudojournalistischen Angebote erstarken.

Übermedien

Es ist schon schlimm genug, dass #HalloMünchen mittlerweile Slop-Artikel generiert, aber das Transparenzhinweischen auch noch standardmäßig auszublenden schlägt dem Fass den Boden aus.

Hallo München war jetzt nie großartiger Journalismus, aber insbesondere nachdem die SZ ihren Lokalredaktion bereits 2024 eingestellt hat, hinterlässt Hallo München eine Lücke im Münchner #Lokaljournalismus, die sich nicht so einfach schließen lässt.

#Pressekodex #AlgorithmicAccountability #München

Ein sehr guter Beitrag von #Übermedien

Es geht um "das Sterben" der lokalen Presse. Sehr viele Zeitungsverlage stellen ihr Printangebot ein.

"In Münster etwa gibt es schon seit sechs Jahren das unabhängige Online-Magazin „RUMS“. Die Realität zeigt aber auch: Viele andere Ideen für frischen, neu gedachten Lokaljournalismus sind am mangelnden Geld gescheitert. Es bleibt also die Frage: Wie viel ist unabhängiger Lokaljournalismus den Menschen wert?
Was denken Sie?"

Wir haben uns entschlossen, weiterhin eine Tageszeitung zu abonnieren.
60 Euro / Monat !!!!!

Warum zahlen wir das ?
Weil es sich um eine lokale Berichterstattung handelt und natürlich auch die überregionalen Berichte.
Weil mehr zu lesen ist als die Stichworte im TV

https://sesmails.steadyhq.com/CL0/https:%2F%2Fsteady.page%2Fuebermedien%2Fposts%2F00b133b6-9576-4b88-990e-401d65882702/1/0107019d5413fb3e-95017161-abb4-47cc-8384-daa3fe58c3cb-000000/t77slZnsyANudPo66qZeWYNnpsU2IyziRdUM2tjZGT0=253

#Übermedien #Presse #Printmedien #Lokalzeitung #Tageszeitung
#Lokaljournalismus

Brauchen wir Lokaljournalismus überhaupt?

„Der Überblick“: Diese Woche neu bei Übermedien

Steady