Present Past. Wie Nachfahren ihre NS-Familiengeschichte erforschen - Johannes Spohr und Claudia Krieg (Metropol Verlag)

linXXnet, Sonntag, 22. März um 18:00 MEZ

Zehn Geschichten, zehn Wege: Nachfahren berichten, wie sie zum Nationalsozialismus in der eigenen Familie recherchiert haben, was sie herausgefunden haben und wie sie mit den Erkenntnissen umgehen. Sie geben damit Einblick in persönliche Erinnerungspraktiken einer wachsenden Minderheit in der deutschen Gesellschaft. Ergänzt werden die Erfahrungsberichte durch Beiträge, die gesellschaftliche Entwicklungen zum Thema sowie Neuerungen in den Archiven darstellen. Ein Ermutigungsbuch für alle, die sich auf die Suche begeben wollen.

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Politische Geborgenheit - Clara Tempel (Verlag Graswurzelrevolution)

linXXnet, Samstag, 21. März um 19:00 MEZ

Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können. Gleichzeitig muss sie kritisch hinterfragt werden, weil sie in Machtverhältnisse eingebettet ist und nicht selten auf Grenzziehungen und Ausschlüssen beruht. Das Buch zeigt, wie wir das transformative Potenzial von Geborgenheit im Aktivismus stärken können, ohne bestehende Machtverhältnisse zu reproduzieren.

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Meine verletzte Generation - Wie der Staat uns alle verrät - Carla Hinrichs (Klett Cotta)

linXXnet, Samstag, 21. März um 18:00 MEZ

Carla Hinrichs schläft noch, als ein Einsatzkommando unter Berufung auf § 129 StGB ihre Wohnung stürmt. Der Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Letzten Generation. Die Jurastudentin aus Bremen, die sich dafür einsetzt, dass Gesetze auch vom Staat eingehalten werden, landet nun selbst dafür vor Gericht. Dieses Buch ist ein erschütterndes Zeugnis davon, wie verletzt unsere Demokratie ist und der dringliche Appell, die eigenen Grundrechte immer wieder aktiv zu nutzen – solange wir sie noch haben.

Hier geht es nicht um die Klimakrise. Hier geht es um die Demokratie und um die Autokratisierung unseres Staates. Und um den Paragraphen 129 StGB. Ein Gesetz, das die Staatsanwaltschaft im Kampf gegen Terror und Mafia bemächtigen soll und das missbraucht wird, um Grundrechte wie Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu unterdrücken. Die Anklage gegen Carla Hinrichs und die Letzte Generation wird dadurch zu einem Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft. Denn ihr Protest war stets gewaltfrei, doch nun droht ihnen Gefängnis. Spannend, emotional und aufrüttelnd erzählt Carla Hinrichs hier die Geschichte einer politisch engagierten jungen Frau und einer der kontroversesten Bewegungen der letzten Dekade.

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Sichere Häfen, Städte als Zuflucht - Volker M. Heins (Edition Nautilus) und Juli (linXXnet)

linXXnet, Freitag, 20. März um 19:00 MEZ

Können Sanctuary Cities eine Antwort auf nationale Abschottung sein? Eine internationale Analyse zur Zukunft offener Gesellschaften

Während sich die Grenzen vieler Staaten schließen und Regierungen auf Abschottung setzen, sind weltweit immer mehr Menschen durch Kriege, Umweltzerstörung und staatliche Willkür zur Flucht gezwungen. Auch eine rigorose Grenzpolitik unterbindet Migration nie völlig – aber wo können flüchtende Menschen noch ankommen, wenn der Staat sie zum Problem erklärt?

Eine Antwort findet sich in jenen Städten, die die praktische Unterstützung Geflüchteter und das solidarische Zusammenleben mit Migrant*innen zu ihrem Selbstverständnis gemacht haben – und sich damit aktiv gegen die nationale Politik ihrer Länder stellen. Sie helfen unabhängig von Herkunft oder Aufenthaltsstatus, entwickeln Ausweise für alle, die sich in der Stadt aufhalten wollen, unterstützen in juristischen Fragen, schützen vor polizeilicher Willkür. Städte dieser Art finden sich auf fast allen Kontinenten, sie heißen Sichere Häfen, Sanctuary Cities oder Città dell’accoglienza.

Volker Heins hat in Chicago, Kampala, Sheffield und Palermo, in Bremen, Berlin und Zürich recherchiert: Wie wirkt sich das Schutzversprechen für Menschen ohne Aufenthaltsstatus konkret aus? Ist das Selbstverständnis der Städte von Dauer oder bloße moralische Aufwallung, entsteht hier gar ein neuer Begriff urbaner Freiheit? Und was passiert, wenn Städte direkt vom Staat angegriffen werden – wie man zuletzt in den USA beobachten konnte, wo Donald Trump den Kampf gegen Sanctuary Cities zur Priorität erklärte?

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Lob der Überwachung - Timo Daum (Edition Nautilus)

linXXnet, Donnerstag, 19. März um 19:00 MEZ

Am Überwachungskapitalismus ist nicht die Überwachung das Problem, sondern der Kapitalismus: für eine positive Überwachungspolitik!

Überwachung und Datenerfassung genießen keinen guten Ruf. Ob durch staatliche Akteure oder Digitalunternehmen – sobald Informationen über uns gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden, denkt man schnell an das Angstregime der Stasi, autoritäre Überwachungsdystopien, die Allmacht der Tech-Konzerne.

Auch auf der Linken haben wir Datenschutz und Privatsphäre hochgehalten, eine strenge Regulierung der Konzerne gefordert und »Meine Daten gehören mir!« gerufen. Doch privacy und Datenschutz sind bürgerliche Kategorien, die letztlich ein Privateigentum im Digitalen konstituieren. Statt uns die Potentiale des digitalen Wandels für ein radikal solidarisches Projekt anzueignen, sind wir in die Falle einer konservativen Kritik und der Vorstellung einzelner isolierter Datenbesitzer*innen getappt.

Timo Daum fordert stattdessen, Überwachung positiv zu denken – als Produktivkraft, als Form der Sorge, als Möglichkeit guten Regierens. Denn Überwachung kann auch bedeuten, Vermieter und Eigentümer an Preistreiberei zu hindern, Raser im Straßenverkehr auszumachen, Finanz- und Steuerverbrechen aufzudecken – oder den Grundstein für ein postkapitalistisches, bedarfsorientiertes Wirtschaften zu legen.

Von einem Lob der Überwachung zu sprechen, ist keine geschichtsvergessene Romantisierung autoritärer Systeme, sondern der Versuch, uns die technischen Möglichkeiten, die der Überwachungskapitalismus geschaffen hat, für eine Zukunft ohne Kapitalismus anzueignen.

https://termine.linxxnet.de/event/lob-der-uberwachung-timo-daum-edition-nautilus

Ehrenfrau. Ehrenamt neu gedacht: feministisch, solidarisch und radikal fürsorglich - Nancy Hochstein (Palomaa publishing)

linXXnet, Mittwoch, 18. März um 19:00 MEZ

Ehrenamt: Fürsorge, Macht und Struktur

Ehrenamt als Ort der Hoffnung und der Erschöpfung, der Möglichkeit und der Unsichtbarkeit: Nancy Hochstein verbindet in diesem Essay eigene aktivistische Erfahrungen mit einer scharfen Analyse gesellschaftlicher Machtverhältnisse – und fordert, das Ehrenamt neu zu denken: als Raum feministischer Praxis, geteilter Verantwortung und radikaler Fürsorge.

Eine persönliche und politische Abrechnung mit einem System, das auf unbezahlter Fürsorgearbeit basiert – und sich dabei stillschweigend auf die Selbstverständlichkeit weiblichen Engagements verlässt.

Ein leidenschaftlicher Essay über Verantwortung, Anerkennung und das Recht, nicht nur zu geben, sondern zu gestalten.

https://termine.linxxnet.de/event/ehrenfrau-ehrenamt-neu-gedacht-feministisch-solidarisch-und-radikal-fursorglich-nancy-hochstein-palomaa-publishing

Belltower News haben ein Interview geführt mit Vertreter*innen des Conne Island und dem Netzwerk für Israelsolidarität Leipzig zur bevorstehenden Demonstration in Connewitz an #LE1701 und den Bedrohungen gegenüber vermeintlichen und tatsächlichen Zionist*innen. #Connewitz #ConneIsland #LinxxNet https://www.belltower.news/interview-so-bereitet-sich-connewitz-auf-den-angriff-vor-164005/
Interview: So bereitet sich Connewitz auf den Angriff vor

Am 17. Januar wollen gewaltbereite linksautoritäre Gruppen durch Leipzig ziehen, um Zionist*innen einzuschüchtern. Dagegen gibt es Widerstand.

Belltower.News
Stadtvorstand der Linkspartei solidarisiert sich mit Linxxnet und Juliane Nagel · Leipziger Zeitung

Nachdem mehrere linke Gruppen angekündigt hatten, am 17. Januar gegen Stadträtin Juliane Nagel und ihr Linxxnet zu demonstrieren, hat sich der

Leipziger Zeitung
Stellungnahme des linXXnet zur Mobilisierung am 17. Januar in Leipzig-Connewitz – linxxnet.de