Sterbehilfe, zumindest im Sinne des Zugangs zu letal wirkenden Medikamenten, muss möglich sein.
Menschen die ernsthaft ihr Leben beenden möchten, auf unsichere Wege (zB vor-den-Zug oder vom Hausdach springen; Drogen die auf der Strasse gekauft werden; erhängen, etc) zu verweisen, ist entwürdigend.
Und es ist der Staat, der durch seine menschenrechtswidrig strenge Zugangskontrolle zB zu Pentobarbital erst Menschen dazu zwingt, auf solche Wege auszuweichen, mit all den Risiken.
Ja, es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass Sterbehilfe missbraucht wird, dass Menschen gedrängt werden, sich das Leben zu nehmen.
Aber dieses Missbrauchspotential kann nicht den status quo rechtfertigen!
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