#fernsehn #krimis #netflix #prime
Eine Frage in die Runde: wenn im öffentlichen Fernsehen #Krimis produziert und gezeigt werden dann werden fast immer Handys und Computer durchsucht sowie Verbindungsdaten und Daten von Ăberwachungskameras quasi in Echtzeit genutzt. Dies ist immer ausschlaggebend fĂŒr den Ermittlungserfolg.
Mir kommt da der Verdacht dass die Ăffentlichkeit manipuliert wird im Sinne von "#Datenschutz ist #TĂ€terschutz"
PrĂŒft irgendjemand ob die "Kommissare" rechtmĂ€Ăig handeln?
Bitte re-tröt
#Krimis mit Mord und Totschlag (brutal und oftmals im privaten Umfeld der dann Ermittelnden, oder albern) hĂ€ngen mir mittlerweile wirklich zum Hals heraus. Wirtschafts- und Politikkrimis vielleicht ausgenommen. Jede Gegend in Deutschland hat inzwischen ihr eigenes schwerkriminelles Umfeld, in dem man sich dann im wirklichen Leben schön fĂŒrchtet.
Ich las gerade, dass #ARD und #ZDF krÀftig in dieses Genre investiert haben. Angeblich wollen die Leute das sehen.
Zum GlĂŒck gibt es die Mediatheken.
Gestern "Der Gott des Waldes" zu Ende gelesen. Ich Stelle immer wieder fest, dass ich kein Krimi-Leser bin. OK, Chandler war damals groĂartig, aber eher wegen der knappen Sprache. Die Zeit ist allerdings ĂŒber diese Art der MĂ€nnerliteratur hinweg gegangen. Zu Recht.
Buchmesse hin, Neuerscheinungen her.
Ich las nach Jahren zum ersten Mal wieder einen Kriminalroman von Arthur Upfield.
Als Jugendliche/junge Erwachsene habe ich seine Australien-Romane verschlungen. Immer noch ein LesevergnĂŒgen.
GroĂe Empfehlung!
So wird die ZDF-Mehrheit fĂŒr Merz gemacht
mit Update 27.10. und 30.10.
Soso, 63% meinen angeblich, der Herr habe âdamit Rechtâ. Friedenspolitik macht doch auch keine*r, obwohl die Mehrheit das will. Mal abgesehen davon, dass ich bei solchen Telefonanrufen immer sofort grusslos auflege, wg. der vielen BetrĂŒger*innen von Indien bis Nigeria (alles Schwarze klar, das hört mann doch). Wie kommen die alten TV-Zuschauer*innen zu dieser Ansicht? Nichts ist leichter zu beantworten, als diese Frage. Und zwar mit dem ZDF-TV-Programm.
Wer guckt denn heute noch lineares TV? Die Alten. Und die sind die Mehrheit. Die JĂŒngeren gucken was Anderes. Oder gar nichts. Weil sie raus in die Stadt gehen, mit und ohne Bild derselben, um dort was Netteres zu unternehmen, als auf den Flachbildfernseher zu glotzen. Manche machen sich sogar einen Spass daraus, Alte zu erschrecken. Mann gönnt sich ja sonst nichts ⊠Und vieles ist in der Stadt auch zu teuer fĂŒr junge Menschen.
Die Alten, die zuhause vor der Glotze sitzen, was sehen die von der Welt da draussen? Ja klar: Krimis. Gerne auch im ZDF. Das ist in diesem Jahr mal wieder MarktfĂŒhrer mit einem Marktanteil von 15% (nur das Hauptprogramm, ohne die NebenkanĂ€le ZDFneo, ZDFinfo usw.). FĂŒr die abgelaufene Woche habe ich stichprobenartig nur das ZDF-Hauptprogramm durchgezĂ€hlt: an 7 Tagen 40 Morde (mindestens; Serienmorde nur einfach gezĂ€hlt). Zum Vergleich: hier die Wirklichkeit der Kriminalstatistik 2024.
Ich bin selbst bekennender Barnaby-Fan. Von dem laufen montags immer drei 10-20 Jahre alte Wiederholungen hintereinander auf dem Nischenkanal ZDFneo. Der schlĂ€gt montags mit 1,5-2 Mio. Zuschauer*innen pro Folge jede ARD-Talkshow im Einschaltquotenrennen in die Flucht, dass die sich auf den ZDF-FĂŒhrungsetagen kaum noch einkriegen vor Begeisterung. Als Barnaby-Gucker versichere ich Ihnen: wenn es pro Folge nur 2 Morde sind, in der mittlerweile leergemordeten fiktiven Grafschaft âMidsumerâ, dann ist das echt wenig. Ich bin 68. Das ist der junge Rand der ZDF-Kernzielgruppe.
Wenn ich König von Deutschland wĂ€re, wĂŒrde ich ein Mediengesetz erlassen, dass deutsche Medienanstalten nur noch so viele Morde zeigen dĂŒrfen, wie es tatsĂ€chlich gibt. Das ZDF wĂŒrde also freiwillig zumachen, weil es gar kein Programm mehr hĂ€tte, das es zeigen kann. Dann wĂŒrde wohl auch das elende Politbarometer verschwinden. Denn beim ZDF â und nicht nur da â sind sie ĂŒberzeugt: keine Morde? Dann guckt auch keine*r mehr. Es sind angeblich die Zuschauer*innen, die es so wollen. Und sich dann nicht mehr nach draussen trauen, auf dunkle Strassen und in dunkle Parks.
Dabei ist der gefĂ€hrlichste Ort zuhause, da, wo die Glotze mit den Krimis steht. Auch bei UnfĂ€llen ĂŒbrigens. Sind Sie mit einem Mann verheiratet/zusammenlebend? Dann ist Ihr Risiko nochmal höher. Noch nicht mal mehr Autos können die verkaufen âŠ
Draussen in der bösen Stadt ist es also sicherer als zuhause. Das ist sogar in Brilon so. Und in Mainz, wo das ZDF in seinem Raumschiff auf dem Lerchenberg sitzt.
Update 27.10.
Es ist umgekehrt, als das ZDF behauptet
Mehr ĂŒber das âmanufacturing consentâ des ZDF finden Sie hier.
In § 6 Absatz 1 des ZDF-Staatsvertrages heiĂt es: âBerichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen GrundsĂ€tzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen. Sie mĂŒssen unabhĂ€ngig und sachlich sein. Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den UmstĂ€nden gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prĂŒfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.â
Entgegen der ZDF-Merz-Propaganda ist bei ihm selbst zu finden (Slideshow durchklicken!), dass 74% (!!) aller Befragten, in der Gegend, in der sie wohnen, ânicht so groĂeâ oder âkeineâ Probleme mit GeflĂŒchteten haben. Und 66% aller Befragten stimmen der Aussage zu, sie fĂŒhlten sich an öffentlichen Orten und PlĂ€tzen in der Regel âsehr sicherâ oder âeher sicherâ.
âViele, die Journalismus machen, sollten den Beruf jetzt dringend lernen.â (Friedrich KĂŒppersbusch)
Update 30.10.
Martin RĂŒcker/uebermedien schrieb gestern mutmasslich (Paywall) was Ăhnliches. In einer Woche frei zugĂ€nglich (dann folgt hier der Link). Wie wenig diese publizistische Kriecherei dem ZDF nĂŒtzt, hat KĂŒppi gerade gezeigt. These meinerseits: der schlimmste Feind ist der im eigenen Stall.
Gibt es einen Grund, fĂŒr nur 1 Abend nach #Berlin zu fahren?
Aber hallo: der 5. Geburtstag des Podcasts "(R)echt Interessant" von Steffi Beyrich, @Orkan_der_rechtspflege der Rechtspflege, Podcasterin und Sprecherin der #Bundesrechtsanwaltskammer war mehr als Anlass genug.
Der Abend bot nicht nur Raum, um 3 Podcast-Folgen aufzunehmen
- (mit Florian #Schwiecker ĂŒber #Krimis und #KI,
- mit Nina #Hagner ĂŒber #Blutspurenanalyse sowie
- mit Ines A. #Garritsen und mir zu #GenZ / #GenX / #Boomer und den wechselseitigen Vourteilen)
sondern auch fĂŒr spannenden Austausch mit ganz unterschiedlichen Menschen (z.B. Bernhard #Docke, der Murat #Kurnaz aus #Guantanamo herausgeklagt hat, Marcello V. Orlik vom @Volksverpetzer Susanne Kirchhoff vom #AG_Bad_Iburg uvm), die sich fĂŒr den #Rechtsstaat einsetzen.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass daraus weitere spannende Projekte entstehen werden.
Deshalb: wir fahren nach Berlin - auch fĂŒr nur 1 Abend!
Sendetermine liefere ich nach, sobald bekannt. Reinhören lohnt sich, versprochen. Und kostet noch weniger Zeit, als eine Reise nach Berlin.
Ceterum censeo: Ich bin KEIN Boomer, nur eben schon lÀnger jung ;-)
Illustration: https://www.linkedin.com/in/annelehmannillustration/