Der schwarze Kanal und mein roter Puls
Ich mag den „Schwarzen Kanal“ nicht. Trotzdem sehe ich ihn mir immer wieder an. Dieser Beitrag fragt, warum uns Formate fesseln, die uns aufregen: aus Widerspruch, Kontrollbedürfnis, politischer Wachsamkeit — und vielleicht auch aus einer ziemlich menschlichen Lust am Gegenfeuer.https://horstschulte.com/der-schwarze-kanal-und-mein-roter-puls/
Ich entwickle eine Vorliebe für #unangenehmeInterviews. Wenn Hosts so schlecht vorbereitet oder unverschämt sind, dass man selbst in den Fremdscham-Modus kommt. 🫠
Meine aktuellen Highlights als Top 3
1. #MajaGoepel bei #JoergThadeusz
2. @SheDrivesMobility bei #JanFleischhauer
3. #SahraWagenknecht bei #HotelMatze
Ich bin offen für weitere Vorschläge 😁
Wer den DDR-Fernsehjingle des Schwarzen Kanals noch im Ohr hat, der weiß: Ironie war dort nicht vorgesehen. Karl-Eduard von Schnitzler intonierte die westliche Dekadenz, während im Hintergrund die Sozialismus-Sonate dröhnte. Dass Jan Fleischhauer ausgerechnet diesen Titel für seine Kolumne wählte, ist deshalb mehr als ein Scherz – es ist ein mediengeschichtlicher Hack. Der alte DDR-Propagandakanal wird zur Folie, um die Gegenwart zu spiegeln.