Sechs Jahre nach Beginn der letzten Pandemie habe ich das ungute Gefühl: Bei der nächsten wären wir gesellschaftlich schlechter vorbereitet als 2020.
Nicht, weil wir weniger wissen. Sondern weil ein Teil der Gesellschaft inzwischen jeden Schutzreflex vorsorglich bekämpft.
Viren? Werden angezweifelt. Impfungen? Waren angeblich das eigentliche Problem. Masken, Abstand, Händehygiene? „Mache ich nie wieder mit.“
Wenn eine relevante Gruppe sinnvolle Maßnahmen aus Prinzip verweigert und Behörden Regeln kaum konsequent durchsetzen, wird Eindämmung sehr schwer.
Ich hoffe, ich irre mich. Aber ich fürchte: Die nächste Pandemie würde nicht nur medizinisch, sondern vor allem gesellschaftlich eskalieren. Und wir haben die medizinischen Folgen der letzten noch gar nicht unter Kontrolle.
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