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RE: https://bonn.social/@alexandrageese/116448911899505776
🛡️ Demokratie schützen: Warum Palantir in unseren Sicherheitsbehörden nichts zu suchen hat
Die Europaabgeordnete Alexandra Geese (Grüne) warnt in einem aktuellen Beitrag eindringlich vor einer Zusammenarbeit der Bundesregierung mit dem US-Unternehmen Palantir Technologies. Die Kritik wiegt schwer: Es geht nicht nur um Datenschutz, sondern um die Grundpfeiler unserer Demokratie.
Was ist das Problem mit Palantir?
Palantir ist kein gewöhnliches Softwarehaus. Das Unternehmen, das maßgeblich vom umstrittenen Investor Peter Thiel mitbegründet wurde, ist auf die Analyse gigantischer Datenmengen spezialisiert. Die Software (wie z. B. „Gotham“ oder „Foundry“) verknüpft Informationen aus verschiedensten Quellen – von Sozialen Medien über KFZ-Kennzeichen bis hin zu polizeilichen Datenbanken –, um Vorhersagen über künftige Ereignisse zu treffen („Predictive Policing“).
Die Kritikpunkte im Überblick:
Faschistische Tendenzen & Ideologie: Alexandra Geese verweist auf ein „politisches Manifest“ des Unternehmens. Palantir-Gründer Peter Thiel hat in der Vergangenheit öffentlich erklärt, dass er „Freiheit und Demokratie nicht mehr für vereinbar“ halte [1]. Diese ideologische Nähe zu autoritären Denkweisen ist hochgefährlich, wenn ein solches Unternehmen Zugriff auf die sensibelsten Daten unserer Sicherheitsorgane erhält.
Massenüberwachung & Grundrechte:
Das Bundesverfassungsgericht hat bereits im Februar 2023 geurteilt, dass der Einsatz automatisierter Datenanalysen zur Verbrechensbekämpfung (wie in Hessen und Hamburg teils praktiziert) in seiner bisherigen Form verfassungswidrig ist, da er zu tief in die Grundrechte eingreift [2].
Abhängigkeit von US-Konzernen:
Wenn deutsche Polizeibehörden ihre Infrastruktur auf Palantir-Software aufbauen, entsteht ein „Vendor Lock-in“. Wir machen uns technologisch und sicherheitspolitisch von einem privaten US-Unternehmen abhängig, dessen Interessen nicht zwingend mit unseren demokratischen Werten übereinstimmen.
Militarisierung der KI:
Wie Frau Geese betont, treibt Palantir die Entwicklung autonomer, KI-gesteuerter Waffensysteme voran. Während andere KI-Unternehmen (wie Anthropic) hier ethische Grenzen ziehen, sucht Palantir die Nähe zum Militär und nimmt eine „Vormachtstellung um jeden Preis“ ein.
Fazit: Keine Öffnung für Palantir!
Eine Demokratie darf ihre Überwachungswerkzeuge nicht an private Unternehmen auslagern, die eine antidemokratische Agenda verfolgen. Wir brauchen digitale Souveränität und Sicherheitslösungen, die auf Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und europäischen Werten basieren – nicht auf der Logik eines profitorientierten Überwachungskonzerns.
Quellen & Hintergrundinformationen:
[1] Cato Unbound (2009): Peter Thiels Essay „The Education of a Libertarian“, in dem er seine Skepsis gegenüber der Vereinbarkeit von Demokratie und Freiheit äußert.
[2] Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 16.02.2023): Pressemitteilung Nr. 18/2023 zur verfassungswidrigen Ausgestaltung der automatisierten Datenanalyse in Hessen und Hamburg.
Amnesty International: Bericht „Structural Rights: Palantir Technologies and the Rights to Privacy and Non-Discrimination“ (2020) zur Kritik am Einsatz von Palantir-Software.
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Vorratsdaten: Erneutes Scheitern vorprogrammiert?
Nachdem die Bundesregierung ihren neuen Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung auf den Weg gebracht hat, gibt es Kritik von Providern und Datenschützern.
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Data retention: Failure programmed again?
After the federal government has initiated its new proposal for data retention, there is criticism from providers and data protectionists.
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Wer noch ein gedrucktes Grundgesetz zu Hause rumfliegen hat - nutzt das ruhig um den Grill anzuzünden. Bei dem, was die Bundesregierung sich gerade auf allen Feldern erlaubt, ist es nur noch Makulatur.

Die Bundesregierung nimmt einen dritten Anlauf zur Vorratsdatenspeicherung. Internet-Zugangs-Anbieter sollen IP-Adressen aller Nutzer speichern - anlasslos und massenhaft. Internet-Dienste wie E-Mails und Messenger müssen auf Anordnung ebenfalls Daten speichern und herausgeben.
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Bundesregierung setzt auf Massenüberwachung: Vorratsdatenspeicherung 3.0 soll kommen!
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".. nur leicht überarbeitete Regierungsentwurf soll nunmehr in den Bundestag eingebracht und zügig beschlossen werden. .."
"Vernichtende Kritik? Einfach ignoriert"
"Rechtlich zulässig? Mindestens fraglich"
22.4.2026
#BigBrother #BMJV #Binderegierung #Bundesverfassungsgericht #Daten #GläsernerBürger #Grundrechte #Massenüberwachung #Maßlosigkeit #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung

Das Bundeskabinett hat heute am 22.04.2026 den Beschluss für einen Gesetzesentwurf aus dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz („BMJV“) von Frau Stefanie Hubig gefasst.Der nur leicht überarbeitete Regierungsentwurf soll nunmehr in den Bundestag eingebracht und zügig beschlossen werden. Das Gesetz, welches Kritiker als „erneute Vorratsdatenspeicherung“ bezeichnen, solle „noch dieses Jahr in Kraft treten“. In den [...]
Die Bundesregierung beschließt die Vorratsdatenspeicherung – zum dritten Mal. 2007 gescheitert, 2015 gescheitert, und jetzt kommt sie als Zombie zurück. IP-Adressen und Portnummern aller Nutzer sollen anlasslos drei Monate lang gespeichert werden – ohne Verdacht, ohne Anlass. Nicht nur Strafverfolgungsbehörden dürfen die Daten abfragen, sondern auch Geheimdienste, Finanzbehörden und Zoll. Experten nennen das Gesetz europarechtswidrig, verfassungswidrig und unverhältnismäßig. Aber hey, beim dritten Versuch klappt's vielleicht, oder? Wer immer wieder dasselbe verfassungswidrige Gesetz neu auflegt und damit die Grundrechte von Millionen unbescholtener Menschen angreift, hat seinen Job schlicht nicht verdient.
#Vorratsdatenspeicherung #VDS #Überwachung #Datenschutz #Grundrechte
/kuk

Das Digitalministerium hatte die Zivilgesellschaft aufgerufen, sich beim Deutschland-Stack einzubringen. Doch in beiden Konsultationsphasen wurde deren Expertise nicht gefragt. Dabei bringt die Zivilgesellschaft Fragen ein, die sonst untergehen. Das zeigt der Workshop zu
Inzwischen tagte die Sicherheitskommission des Nationalrats. Statt Menschenrechte will diese Ausweitung der #Massenüberwachung beim #NDG:
➡️ Wahllose, erweiterte Datensammlung ohne wirksame Kontrollmechanismen
➡️ Neu: Profiling mit KI, auch ohne Schranken
➡️ Neu: Überwachung politischer Tätigkeiten
Gemeinsames Statement von #AmnestyInternational, #DJS, @digiges, #Grundrechte, #HumanRights und #PublicEye.
https://www.djs-jds.ch/de/djs-schweiz/aktivitaeten/medienmittteilungen/demokratie-durch-neue-ueberwachungsregeln-in-gefahr