Sagen wir es in aller Deutlichkeit: Die Erwerbslosenpolitik die gerade gefahren wird, ist unterträglicher Klassenkampf von oben. Was angeblich an Geld gespart wird, wird direkt absorbiert von dem Aufwand der durch Gängelung und Kontrolle der Betroffenen entsteht.
Es geht nicht um Einsparungen. Es geht darum, uns eine solche Angst vor der Erwerbslosigkeit zu machen, dass wir uns in schlimmste Jobs vermitteln lassen. Es geht um die Aufrechterhaltung des Niedriglohnsektors, darum uns im Betrieb gefügig und wehrlos zu machen. Kurzum: Es geht darum uns für die Konzerne zuzurichten, die mit Steuerflucht, Subventionen und anderen staatlichen Hilfen die öffentliche Hand Milliarden kosten.
Das heißt: Erwerbslosenarbeit ist fundamentaler Teil von Gewerkschaftsarbeit. Medien, die die Hetze gegen "Leistungsverweigerer" & das Märchen von notwendigen Einsparungen übernehmen gehören konfrontiert - auch vor dem Presserat. In den Betrieben müssen wir dieser Hetze die Fakten über die Bereicherung der Reichen entgegen halten.
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