Auf nach Zermatt
Letzte Woche hatten wir Ferien. Wir hatten etwas Spezielles vor: Mit dem Glacier Express sollte es von Zermatt nach St. Moritz gehen. Doch jene Fahrt hat einen eigenen Post verdient.
Damit wir den Zug am Mittwoch früh erwischten, war es nötig, dass wir bereits am Dienstag anreisten. Wir fuhren also einmal quer durch die ganze Schweiz – dank der idealen Verbindungen mit nur zwei Umstiegen in Winterthur und Visp.
Zermatt ist anders. Da ist der Winter noch sehr nahe, in der zweiten Hälfte des Monats April begegnet man auf der Strasse einigen Skifahrern, die von der Piste oder einer Tour zurückkehren. Taleinwärts ragen verschiedene Viertausender auf – darunter der wohl bekannteste, prägnanteste und markanteste überhaupt: das Matterhorn. Wie es sich im strahlenden Sonnenschein in Richtung Himmel reckte, war schon sehr majestätisch anzusehen. Kein Wunder, dass jährlich Tausende Touristen aus aller Welt den Weg da hoch finden.
Anders ist Zermatt aber auch, weil da keine „normalen“ Autos verkehren. Alle Transporte – von Menschen und Gütern – finden mit relativ kleinen Elektrowagen statt. Es gibt Hotelbusse, Taxis, aber auch Tankwagen und gar einen Migros-Kühlwagen haben wir gesehen.
Eine Besonderheit war wohl auch, was wir in der Auslage eines Geschäfts entdeckten: Mitten im Dorf lag in einem Schaufenster eine Katze auf einem Kissen und schien sich durch nichts aus der Ruhe bringen zu lassen. Ein schönes Bild, so Ton in Ton.
Und anders halt …
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