Die Moskauer Kulturbehörde wandelt das Staatliche Museum der Geschichte des Gulag in ein „Museum der Erinnerung" um, das NS-Verbrechen dokumentieren soll. Die Sammlung wird eingelagert, der bisherige Name kommt in der Ankündigung nicht vor.

#Moskau #Gulag #Museum #Geschichtspolitik #Russland
https://www.kunst-mag.de/2026/02/28/moskau-ersetzt-gulag-museum-durch-ausstellung-ueber-ns-kriegsverbrechen/

Moskau ersetzt Gulag-Museum durch Ausstellung über NS-Kriegsverbrechen

Moskau wandelt das Gulag-Geschichtsmuseum in ein „Museum der Erinnerung" für NS-Verbrechen um. Die Gulag-Sammlung wird eingelagert, die Ausstellung abgebaut.

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Die #Antike hat in den Debatten der Neuen Rechten Konjunktur. Welche Mechanismen sind dabei am Werk? Welche Motive aus antiken Kontexten erscheinen besonders attraktiv? Was sagt diese Vereinnahmung über die #Geschichtspolitik der Neuen Rechten? Wie kann die #Altertumswissenschaft damit umgehen?

Alte Geschichte und Neue Recht...
Alte Geschichte und Neue Rechte

H-Soz-Kult. Kommunikation und Fachinformation für die Geschichtswissenschaften

Auf dem #außerordentlichenBundeskongress (04.-05.10.2025) in Stuttgart sprach Maxi Schneider, Referentin für Geschichts- und #Erinnerungspolitik der #VVNBdA, über die aktuellen Herausforderungen antifaschistischer #Geschichtspolitik.
Ausgehend von der #MEMOStudie 2025 zeigte sie, wie brüchig das Wissen über die #NSVerbrechen in der #Gesellschaft ist und wie stark #geschichtsrevisionistisch|e Positionen an Einfluss gewinnen.

#Antifaschismus

Die ganze Rede findet hier: https://vvn-bda.de/herausforderungen-in-der-geschichtspolitik/

#Geschichtspolitik - And the winner is: #China - "Heute hat China, was das anbelangt, seine ambitionierten 'Jahrhundertziele' bereits erreicht – gut zwanzig Jahre vor dem 100. Geburtstag des Landes im Jahr 2049, wenn man vollständig modernisiert und militärisch weltklasse sein, die 'Great Rejuvenation of the Chinese Nation' feiern will. Der Sieg im Zollstreit mit den USA ist ein Zeitzeichen. Aber noch immer keines, das vollständig verstanden wäre in den Hauptstädten Europas. [...] So gesehen, setzt Xi die strategische Geschichtspolitik seines Landes nur konsequent fort – und es ist eher Zufall, dass ausgerechnet ihm die historische Rolle zufällt, die USA und Europa den Folgen ihrer schneidenden Arroganz auszuliefern. Nur wer die historischen Linien beachtet und das Prärogativ der chinesischen Geschichtspolitik verstehen will, wird die Politik Pekings dechiffrieren und eine angemessene außenpolitische Strategie entwickeln können" - Interessante Kolumne von Dieter Schnaas - Eventl. € https://www.wiwo.de/politik/ausland/and-the-winner-is-china/100170136.html
WirtschaftsWoche

Als viertes Buch möchte ich auf "Deutsches Demokratisches Reich" von @volkerweiss-author.bsky.social hinweisen. Volker Weiß ist Historiker und hat viel zur Neuen Rechten und der sogenannten "Konservativen Revolution" publiziert. In diesem Buch geht es vor allem um #Geschichtspolitik.

RE: https://bsky.app/profile/did:plc:eu6urrd67yaoywvt6nzcl6ou/post/3lz2u2wur5c2j

„Ein Datum im Dienst der Politik

Der Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 scheint bestens erforscht. […]“ (Umschlagtext)

Die Frage, was war, ist mindestens so spannend wie die, was nachfolgende Generationen dann darüber sagen und interpretieren. [...]

Mehr: https://tinyurl.com/yett7mu8

#lesesommer #sachbuch #ruthhoffmann #goldmann #geschichte #deutschland #stauffenberg #widerstand #geschichtspolitik #gesellschaft #politik #niewiederistjetzt #polbil #trainerlife #lesen #leselust #lesenswert

Bei der #Geschichtspolitik hört die Freundschaft auf: Deutsche #AfD-ler und Neue Rechte greifen die eigentlich mit ihnen verbündeten polnischen #Rechtsextremen der #Konfederacja wegen einer Kundgebung in Berlin zum Jahrestag des Warschauer Aufstandes scharf an.
Wenn Ihr zur 500. Jährung nur 1 kleinen Text über den #Bauernkrieg von 1525 lesen wollt, dann ist dieser eine gute Wahl:
Es geht um Gewalt, soziale Verhältnisse und lange fortwirkende Effekte auf die deutsche Geschichte. Und um unvermeidliche #Geschichtspolitik.
https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/interview_seibert_bauernkrieg
„Den Bauernkrieg zu einem ‚heißen‘ Erinnerungsort machen“ | L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Die Historiographie zum Bauern­krieg von 1525/26 durchläuft mehrere Konjunk­tu­ren. Angefangen bereits bei Martin Luther, der die Bauern moralisch verurteilte und sich auf die Seite des Adels stellte. Damit prägte er bis ins 19. Jahr­hun­dert den Blick auf die Ereignisse. Es folgte im Zuge des aufkommenden National­bewusst­seins eine Phase der Romanti­sie­rung der Bauern, die als Sozial­reformer und demo­kra­tische Vorgänger dargestellt wurden. Die National­sozia­listen wiederum rückten von der sozialen Deutung ab und stellten ihr eine völkisch-natio­nale Lesart entgegen, in der die Bauern als Urbild des Volks­ge­nos­sen erschienen. In der Bundes­repu­blik erfuhr der Bauern­krieg ab den 1970er Jahren eine Interpretation als Revolution des gemeinen Mannes und so als Vorläufer emanzi­pa­to­rischer Bewegungen in Deutschland. Die DDR indes speiste den Bauern­krieg in den historischen Mate­ria­lis­mus ein und sah in ihm einen der vielen aufeinander­fol­gen­den Klassen­kämpfe. Heute dominiert in Deutsch­land eine an den Ereignissen orientierte Geschichts­schrei­bung, die sich vor allem für den Verlauf des Krieges, seine Akteure und Orte sowie für die ausgeübte und erlebte Gewalt interessiert. Der Historiker Prof. Dr. Peter Seibert schließt in seinem Buch über die Nieder­schla­gung des Bauern­kriegs einerseits daran an, wenn es insbesondere um die Erforschung der Gewalt geht, setzt sich aber ande­rer­seits von einer konstatierten Ent­poli­ti­sie­rung der Ereig­nisse ab. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

L.I.S.A. WISSENSCHAFTSPORTAL GERDA HENKEL STIFTUNG

Völkerrecht kennt keine selektive Erinnerung.
Die Reparationsfrage wurde mit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 völkerrechtlich abgeschlossen – ohne Wenn und Aber.
Wer heute erneut Forderungen stellt, ignoriert nicht nur internationale Verträge, sondern destabilisiert bewusst den Frieden Europas.
Das ist keine Geschichtspolitik.
Das ist Rückfall in Vor-Kriegslogik. Und sie führt nie zur Gerechtigkeit – nur zum Zerfall.

#Nawrocki #Polen #Reparationen #Völkerrecht #Zweiplusvier #Geschichtspolitik

Egon Krenz: Verlust und Erwartung – Abschluss einer DDR-Autobiografie - Buchvorstellung

Mit „Verlust und Erwartung“ liegt nun der abschließende Band der Memoirenreihe von Egon Krenz vor. Das Buch erscheint am 26. Mai 2025 im Verlag Das Neue Berlin (edition ost) und bildet den dritten Teil einer autobiografischen Trilogie. In einer Zeit, in der Geschichtspolitik oft von Frontlinien dominiert wird, setzt Krenz auf Gegenrede – nicht in Form einer Rehabilitierung, sondern als Versuch der Selbstverortung. Im Zentrum steht der Herbst 1989: jener Moment, in dem der Autor als Nachfolger ...

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