Kommunikation und Kriege
Was haben diese beiden Begriffe gemeinsam? Beide bezeichnen eine besondere Art von Umgang miteinander - bei der Kommunikation ist es das Gespräch, der geistige und friedliche Umgang miteinander. Beim Krieg ist es der gewaltsame und militärisch-tödliche Umgang mit- oder besser gegeneinander, um den eigenen Willen und die eigenen Vorstellungen auf brutale Weise durchzusetzen. Das gilt im Großen (Kriege) wie im Kleinen (Verbrechen, Beziehungstaten).
Bei der Kommunikation versuchen Menschen, aufeinander zu zu gehen und sich "nur" auszutauschen oder nach friedlichen Lösungen zu suchen. Bei Kriegen geht es grundsätzlich um ein Gegeneinander, das die Vernichtung bzw. Unterwerfung des Feindes als alleiniges Handeln kennzeichnet. Seit längerem habe ich das Gefühl, dass die Kriege immer mehr die Kommunikation vernichten.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Kriege für keinen einen wirklichen Gewinn bringen - und da muss auch ich mich selbstkritisch betrachten. In beiden Fällen ist Diplomatie angesagt, die Suche nach einem alle Seiten befriedigenden Miteinander. Das ist oft mühsam und aufwändig, aber lohnenswert.
Statt Krieg, Krieg, Krieg fordere ich von uns allen Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation!!!
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