Bessere Chancen…
Der gestrandete #Buckelwal in der Ostsee vor Poel (Mecklenburg-Vorpommern) hat inzwischen einen Namen- er wird von vielen Timmy oder auch Hope genannt. Das Sterben des verirrten Buckelwals bewegt. Zig Tausende sind fähig zu Mitleid. Das ist gut und lässt hoffen. Buckelwale stehen immerhin unter weltweitem Artenschutz.
Im Mittelmeer sterben tausende Menschen auf der Flucht und der Suche nach besseren Lebensbedingungen. Sie fliehen vor Krieg, Hunger, Elend und ökonomischer Not. Sie fliehen vor der sich verschärfenden Klimakatastrophe, die Brunnen versiegen und Felder vertrocknen lässt.
Sie alle haben Namen- für die sich kaum jemand interessiert. Sie stehen nicht unter Artenschutz.
Im Gegenteil. Sie werden von vielen Menschen als Bedrohung empfunden, kulturell fremd und ein potenzieller Kostenfaktor. Pech, dass sie nicht das Glück und das Privileg einer Geburt in Europa hatten. Ein tödlicher Faktor. Ein Empathie-Killer.
Da hat ein Walfisch de facto bessere Chancen.

(Studien wie die von „The Migrant’s Files“ und Berichte der UN-Flüchtlingshilfe (UNHCR) beziffern die Opferzahl seit 2000 auf weit über 23.000 bis hin zu über 40.000 Menschen.) #geflohene #leavenoonebehind

#Rohingya verzweifeln zwischen den Fronten

In #Myanmar mehren sich glaub­wür­di­ge Berichte, dass An­ge­hö­ri­ge der Rohingya-Ethnie jetzt auch von Rebellen an­ge­grif­fen werden. Derweil ist die Lage der vor sieben Jahren nach #Bangladesch #Geflohene​n in den Camps wei­ter­hin völlig per­spek­tiv­los

Von #SvenHansen
https://www.taz.de/!6028184

Rohingya verzweifeln zwischen den Fronten

In Myanmar mehren sich glaubwürdige Berichte, dass Angehörige der Rohingya-Ethnie jetzt auch von Rebellen angegriffen werden. Derweil ist die Lage der vor sieben Jahren nach Bangladesch Geflohenen in den Camps weiterhin völlig perspektivlos

Rund 30 Prozent der Geflüchteten in Norddeutschland arbeiten, so eine Analyse des NDR.

Bürokratische Hürden und fehlende Sprachkurse verhindern, dass es mehr sind. Dabei werden Fachkräfte dringend gebraucht.

📝 https://www.ndr.de/nachrichten/info/Migration-in-Norddeutschland-So-viele-Gefluechtete-haben-Arbeit,arbeitendegefluechtete100.html?at_medium=mastodon&at_campaign=NDR.de

#Geflohene #Arbeitsmarkt #NDRinfo

Migration in Norddeutschland: So viele Geflüchtete haben Arbeit

Eine NDR Analyse zeigt, dass rund 30 Prozent der Geflüchteten in Norddeutschland arbeiten. Bürokratische Hürden und fehlende Sprachkurse verhindern, dass es mehr sind. Dabei werden Fachkräfte dringend gebraucht.