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Jetzt harren sie in #Unterkünften in #Pakistan und #Afghanistan aus und müssen vor #deutschenGerichten #klagen, um überhaupt noch #einreisen zu können. Besonders #gefährdet sind jene, die Pakistan bereits nach Afghanistan abgeschoben hat. Sie leben dort mit #deutscherUnterstützung in einem sogenannten #SafeHouse – wobei sich die Frage stellt, ob man es noch so nennen kann. Seit Monaten gehen Taliban dort ein und aus, befragen die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder.
Viele von ihnen vermuten, nur deshalb noch in Ruhe gelassen zu werden, weil die Taliban in die afghanische Botschaft in Bonn eingezogen sind und sie gegenwärtig noch unter deutschem Schutz stehen. Sobald dieser erlischt, drohen Erpressung, Verhaftung oder Schlimmeres, befürchten viele der Afghaninnen und Afghanen.
Ich kann ihre Verzweiflung nachvollziehen. Sie sind seit Monaten in einer Situation, in der es nicht vor, sondern nur zurückgeht. Sie werden bedroht – und das alles nur, weil sie einem deutschen Versprechen geglaubt haben. Dass sie den Glauben an die Menschenrechte und an Deutschland aufgegeben haben, kann ich gut verstehen.